1.A. Einflüsse auf die Geschichte Israels

1. Einflüsse auf die Geschichte Israels

Römische Dominanz                       27 v.Chr. bis 395 n.Chr.

27 v.Chr. – 14  Die Glanzepoche Rom’s durch Kaiser Augustus
Das Reich entfaltete sich zur Blütezeit, trotz einiger Kriege, konnte sich das kulturelle und wirtschaftliche Leben im gesamten Reich entfalten. Davon profitierte König Herodes, der mit autonomen Rechten ausgestattet, sein Reich Judäa ebenfalls zur Blütezeit führen wollte.

14 – 68  Julisch – claudische Dynastie  
(14 –Tiberius – 37 – Caligula – 41 – Claudius – 54 – Nero – 68)
Da die Nachkommen von Augustus vorzeitig starben, adoptierte er Tiberius, einem Nachfahren des großen Julius Cäsars. Trotz der Herrschaft der Diktatoren, gelingt es dem Senats wieder ein gewisses Machtpotenzial zu erlangen. Doch die Regenten dieser Dynastie werden immer despotischer und mit Nero wurde der Gipfel der Tyrannei erreicht. So lässt der selbstherrliche Regent Stadtviertel von Rom anzünden, um auf der Asche der Häuser Prachtbauten zu errichten. Für den Brand macht er jedoch die Christen verantwortlich und kann daraufhin seine Christenverfolgung rechtfertigen. In den Schriften wird Nero als Psychopath geschildert, worüber Zweifel bestehen. Judäa verliert in der Zeit nach und nach seine autonomen Rechte. 

69 – 96   Flavische Dynastie       
(69 – Vespasian – 79 – Titus – 81 – Domitian – 96)
Mit dem Erstarken des Senats wurde die Julianische Dynastie beendet und es kam zum Machtgerangel und das Geschlecht der Flavier setzte sich durch. Mit Vespasian wurde ein umsichtiger und gerechter Kaiser zum Herrscher, der aber mit entschlossener Härte gegen alle Widerstände vorging. So ließ er den Aufstand in Judäa blutig niederschlagen. Seine erblichen Nachfolger versuchten die Macht an sich zu reißen und den Einfluss des Senats zu begrenzen. Kaiser Domitian wurde schließlich ermordet und der Senat stellte seinen Machtanspruch wieder her.

96 – 192  Adoptive-Kaiser 
(96 – Nerva - 98 – Trajan – 117 – Hadrian – 138  - Antonius Pius – 161 – Mark Aurel  - 180  – Commodus – 192) 
Der Senat setzte die Erbfolge außer Kraft, künftig sollte ein würdiger Kaiser gewählt werden und nach dessen Tod neu gewählt werden. Der Senat neigte aber dazu, dass die Wahl auf schwächere Kaiser fiel, damit nicht erneut die Macht des Senats gefährdet wurde. In der Praxis hatte dies sehr unterschiedliche Auswirkungen, doch meistens verlor Rom dadurch seine Stärke. Bedeutend waren jedoch Hadrian, der eine Deeskalationspolitik betrieb und Mark Aurel der Rom in eine kulturelle Blütezeit führte. Mark Aurel setzte auch Commodus als seinen Nachfolger durch, aber durch seine Politik sah sich der Senat gefährdet und ließen ihn ermorden. Überhaupt, wurde so mancher Kaiser ermordet, aus unterschiedlichen Gründen. Für Judäa bedeuteten die römischen Kaiser das Ende. Jerusalem und der Tempel wurden
völlig zerstört und Judäa hieß von nun an Palästina. Damit nicht genug, wurden die Juden zu Fremde im eigenen Land, denn künftig gehörte das Land den Palästinensern (Philister).

193 – 235  Serverisches  Herrscherhaus 
Aufgrund der militärischen Erfolge von Septimius Serverus, wurde er zum Kaiser ernannt und seine Nachfahren zur Erbfolge bestimmt. Geprägt war die Periode vom Machtgerangel und zahlreichen Morden. Dazu geriet das verschwenderische Leben der herrschenden Schicht in die Kritik und an den Grenzen Roms wurden Germanen und Parther zur Bedrohung des römischen Reiches. Da sich in Palästina die Juden heimatlos fühlten wanderten sie verstärkt aus und bildeten in Europa kleine Gemeinden.

235 – 283  Soldatenkaiser 
Mit den Soldatenkaisern wollte der Senat mehr Stabilität bewirken, im Prinzip eine vom Senat gesteuerte und zeitlich begrenzte Militärdiktatur. Sie sollte vor allem die Bedrohungen von außen abwehren. Aber das innere Chaos verschärfte sich und an den Grenzen brachen trotzdem die Goten ins Reichsgebiet ein. Der Senat vertraute deshalb erneut einem Herrschaftsmodell.

284 – 324 Die Tetrarchie
Diokletian wurde zum Kaiser ernannt, der eine Reihe von Reformen durchsetzt und das Modell der Tetrarchie einführte. Das Reich wurde künftig unter vier Präfekten aufgeteilt, die sich dem Senat als zentrale Macht unterzuordnen hatten. Im Laufe der Zeit betrieben die einzelnen Präfekturen eine gewisse Autonomie und nabelten sich von Rom als übergeordnete Macht ab.

324 – 395  Die konstantinische Periode
Konstantin wird Präfekt über das Byzantinische Teilreich. Auf der Basis einer umsichtigen Politik wird er zum Herrscher über das gesamte Reich und beendet die Tetrarchie. Obwohl nach dem Tod von Konstantin (337) das römische Reich erneut aufgeteilt wird, setzen sich immer wieder zentrale Regenten durch. Letzter Herrscher über das gesamte römische Reich wird der Byzantiner Theodosius. Nach seinem Tod wird die Trennung von West- und Ostrom beschlossen und galten als Bruderreiche. Im Gegensatz zum weströmischen Reich, wuchs das oströmische Reich als Byzantinisches Reich zur Macht heran.

Byzantinisches Reich                                 395  bis 636

Bis zum Jahr 636 blieb Palästina/Judäa im Einflussbereich von Byzanz. Das Reich wurde dabei in Verwaltungseinheiten aufgegliedert. Von der Sinaihalbinsel bis zur heutigen Nordgrenze Syriens wurde der Bereich Orient genannt. Die liberale Politik von Byzanz gestattete den Menschen ein zufriedenstellendes Leben. Byzanz ließ jedoch keine Autonomie zu und reagierte kompromisslos auf Unruhen. In dieser Phase tolerierten sich weitgehend die unterschiedlichen Glaubensgemeinschaften in Palästina. 

Eckpfeiler der Byzantinischen Geschichte:
Bis 527 wuchs Byzanz zur europäischen Großmacht heran und war häufig eingebunden, dem weströmischen Reich zu helfen und musste sich selbst den einfallenden Völkern erwehren (speziell den Westgoten und den Hunnen) 

Von 527 – 565 regierte Justinian mit seiner kluge Frau Theodora, wodurch das Reich seine mächtigste Blütezeit erlebte. In jener Zeit werden die strategischen Feldherren Belisar und Narses zu Legenden.

565 -1025: In der wechselvollen Geschichte verliert Byzanz an territorialer Größe, bleibt aber ein stabiles und mächtiges Reich. In dieser Phase verliert Byzanz den Orient (Palästina) an die Araber.

1025 – 1204: Niedergang von Byzanz durch die Bulgaren, Seldschuken und den Kreuzrittern. Kurzzeitig übernimmt Rom die Kontrolle über Byzanz (das Reich besteht nur noch aus Griechenland und der Stadt Byzanz).

 1204 – 1453: Die Byzantiner gewinnen die Kontrolle über ihr Kleinreich zurück, sind aber ständigen Angriffen ausgesetzt (Bulgaren, Osmanen). Am 29.05. 1453 wird Byzanz (Konstantinopel) von den Osmanen erobert. Byzanz wird in Istanbul umbenannt; Ende vom byzantinischen Reich.

Islamische Reiche                                        636 bis 1917

Neben der Unterbrechung des katholischen Kreuzritter-Staates, war der Orient (Palästina) dauerhaft Teil muslimischer Reiche. Trotz einer betriebenen Islamisierung, wurden Juden und Christen als Teilgläubige angesehen und durften ihren Glauben nachgehen, sofern sie sich den muslimischen Leben anpassten. Immer wieder gab es jedoch Übergriffe auf Christen und Juden, die von fundamentalistischen Verwaltern als Gottlose gerichtet wurden. Speziell nach den Kreuzrittern waren Juden und Christen stark gefährdet, wodurch viele von ihnen zum Islam konvertierten, doch die meisten wanderten nach Europa aus. Übrigens, die furchbarsten Übergriffe auf Juden veranstalteten die Kreuzritter.

Arabisches Reich (636 – 1091) 
Der Prophet Mohammed (570 - 632) legte die geistigen Grundlagen für den Islam und gründete das Arabische Reich. Die Hauptstadt Medina wurde zum Ausgangspunkt der Expansion und die Kaaba in Mekka wurde zum Hauptheiligtum.
 636 – 1091 arabische Expansion: Der Kalif Umar eroberte von 632 bis 644 den Orient und Persien. Im Jahr 638 eroberten die Araber ohne nennenswerten Wiederstand Jerusalem. Auch die weitere Eroberung nach Nordafrikas bis nach Spanien erfolgten ohne große Gegenwehr. Im Osten jedoch stießen sie bei Indien und den persischen (Sassaniden) Städten Buchara und Samarkand auf hartnäckigen Wiederstand. Das Riesenreich wurde in kleinere Kalifate unterteilt. Das Kalifat zu Bagdad kontrollierte daraufhin das Gebiet von Palästina. Zum Orient gehörte nun auch Ägypten, Persien, Mesopotamien und Arabien.

Seldschuken Invasion (1091 – 1099)
Das asiatische Turkvolk unter Stammesfürst Seldschük, drangen ins Gebiet von Buchara und Samarkand ein. Dort konvertierten sie zum Islam und begannen um 1040 ihre Expansion gegen das arabische Reich. Um 1055 eroberten sie Bagdad und ab 1071 kämpften sie verbissen gegen Byzanz und brachten Anatolien (Türkei) unter ihre Kontrolle. Bis 1243 wanderten zahlreiche Angehörige asiatischer Turkvölker (Türken) nach Anatolien ein und wurden dort zur dominierenden Bevölkerungsschicht.
1091 – 1099: Die Seldschuken unterwarfen Palästina und Jerusalem. Die katholischen Kirche behauptete, dass die Seldschuken eine gnadenlose Islamisierung betrieben und Christen und Juden töteten. Viel bedrohlicher war aber die Gefahr einer Invasion der Seldschuken nach Europa, zumal Byzanz kaum noch in der Lage war sie aufzuhalten. Außerdem wollte der Papst in Rom die Einheit der europäischen Regenten erreichen, damit er über die Kreuzüge die Macht der Kirche stärken konnte.

Kreuzritterstaat (1099 – 1291)
Die katholische Kirche rief zum heiligen Krieg gegen die Ungläubigen und zur Befreiung Jerusalems auf. Könige und Ritter von europäischen Reichen waren aufgefordert mit ihren Söldnern Jerusalem zu befreien. Sie landeten erfolgreich in Palästina und halfen Byzanz gegen die muslimischen Invasoren. Es gelang den Kreuzrittern Jerusalem zu befreien und ein Schutz-Territorium zu erobern. In der Folgezeit gab es schwere Kämpfe zwischen Christen und Muslime. Mit wechselnden Erfolgen wurde Jerusalem zum Ort des Todes für zahlreiche Kämpfer. Sieben Kreuzzüge wurden vom Papst organisiert, doch die Lage für den Kreuzfahrerstaat wurde immer schlechter. 1187 erlebten die Kreuzritter ihre größte Niederlage gegen Sultan Saladin und 1291 gaben die Kreuzritter ihre letzten Festungen auf und verließen Palästina.

Sultan Saladin von Ägypten (1171 – 1193)
Der Kurde Saladin wurde Sultan von Ägypten (1171) und formte das Reich zu einer Macht. Er expandierte nach Syrien, vertrieb die Seldschuken und führte nun den Kampf gegen die Kreuzritter an. Im Jahre 1187 eroberte er Jerusalem zurück und fügte zu Lebzeiten den Kreuzrittern weitere Niederlagen bei. 

Mameluken Dynastie (1291 – 1516)
Mameluken sind treuergeben Militärsklaven. Nach dem Tod des Sultans Ayyubuden von Ägypten (1249), wurde sein Sohn ermordet, worauf die Witwe des Sultans, General Aybak zur Revolte ermunterte.  Sie gründeten daraufhin den Mamelukenstaat in Ägypten. Das Staatsgefüge gab sich tolerant und die Söldner waren ein Vielvölkergemisch, unter anderem viele Türken (Seldschuken). 
Um 1230 wurden die Seldschuken von den Mongolen bedroht und die Mameluken setzten ihren Kampf gegen die Kreuzritter fort. Schließlich drangen um 1260 die Mongolen auch in Syrien ein. Die Mameluken stoppten die Mongolen und schwächten damit auch die Invasion in Anatolien.
Lange Zeit respektierten sich gegenseitig die Mameluken und die entstandene Osmanische Großmacht im Norden. Die gemeinsamen türkischen Wurzeln machten sie zu Bruderstaaten.

Osmanisches Reich  (1516 – 1917)
Aus den Überresten des Seldschukenreiches gründete Osman der I. (1281 - 1326) das osmanische Reich.
In einer ersten Eroberungswelle (bis 1481) befreiten sie Anatolien und besetzten Südosteuropa (u.a. das heutige Griechenland, Bulgarien, Bosnien, Serbien, Rumänien und das Gebiet um die Halbinsel Krim).
Um 1516 kam es zu Differenzen zwischen Osmanen und Mameluken, worauf die Osmanen 1516 Palästina und 1517 Ägypten eroberten. Die Osmanen wüteten mit einer Hinrichtungswelle gegen die Mameluken, damit sie niemals als Konkurrenzmacht neu entstehen konnten. Letztendlich wurde eine Amnestie verfügt, für jene die dem osmanischen Reich die Treue schworen.
Unter Suleyman (1520 - 1566) vergrößerte sich das Reich über Nordafrika, nach Persien und vor allem bedrohte er Europa. Mit vereinten Kräften warfen die europäischen Reiche ihre Armeen in die Schlacht und mussten schmerzliche Niederlagen einstecken. Nachdem Groß-Ungarn fiel, schien Europa verloren zu sein.
Nach dem Tod von Suleyman führten schwache Nachfolger das Reich in die Krise. In dieser Schwächephase gelangen Europa militärische Erfolge, so verloren die Osmanen eine Seeschlacht gegen Spanien und Venedig. 1683 griffen die Osmanen Wien an, dass zu einem militärischen Desaster wurde. Zugleich war das der Wendepunkt und das osmanische Reich schmolz dahin. Erst ging die Krim an Russland verloren und dann befreite sich Ungarn. Während der gesamten Kriegszeit, konnte das Volk in Palästina relativ frei leben.

1. Weltkrieg: Das osmanische Reich (im Bündnis mit Deutschland) verlor weitere Gebiete und eine innenpolitische Krise schächte das Reich erheblich. In Palästina bekämpften die Briten mit Hilfe arabischer Stämme die Osmanen. 1916 war das Osmanische Reich am Ende und 1918 besetzte die Entente sogar anatolische Gebiete. In den Wirren der Neuordnung wurde 1923 die Republik Türkei ausgerufen und die Stadt Ankara zur neuen Hauptstadt ernannt. Als Kriegsverlierer schmolz das Territorium auf den Umfang der heutigen Türkei zusammen (Lausanner Verträge = Regelungen mit der Entente, den Siegermächten).
Anmerkung: 1915 haben die Osmanen versucht, mit einem Völkermord, einen Staat Armenien zu verhindern. Dennoch bildete sich von 1918 bis 1920 ein selbstständiges Armenien. Im politischen Tauziehen verlor jedoch Armenien seine Selbstständigkeit und ihr Gebiet wurde der Sowjetunion und der Türkei zuerkannt. Aus Angst vor erneuten mörderischen Übergriffen floh ein großer Teil der Armenier in die Sowjetunion, die den Armeniern ein autonome Sowjetrepublik bewilligten.
Das Gebiet der osmanischen Provinz Kurdistan wurde, durch die Entente, auf vier neue Staaten (Türkei, Irak, Iran und Syrien) aufgeteilt. Die Kurden verloren damit ihre Autonomie und wurden auch nicht als ethnische Minderheit (kulturelle Akzeptanz) anerkannt. Mit der Einbindung des größten Teils des Kurdengebietes in die Türkei entflammte hier der bewaffnete Konflikt, zumal die Kurden von der Türkei enttäuscht waren, da die Kurden in der Vergangenheit oftmals die Osmanen unterstützt hatten. 

Das neue Israel                                         1917 bis heute (2015)

1917 – 1948  britisches Mandat über Transjordanienhttps://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/3/3d/UN_Partition_Plan_For_Palestine_1947_de.svg/627px-UN_Partition_Plan_For_Palestine_1947_de.svg.png
Die Kolonialmächte Frankreich und Großbritannien übernahmen, nach der Zerschlagung des Osmanischen Reiches, die Verwaltung des Orients. Versprechungen gegenüber den arabischen Stämmen wurden zunächst ausgesetzt und der Nahe Orient blieb lange Zeit unter europäischem Einfluss. Frankreich verwaltete das spätere Syrien und den Libanon, und die Briten das spätere Israel und Jordanien.
Ab 1920 erlaubte die britische Oberhoheit die Rückkehr der Juden, die weltweit verstreut waren. Schon nach kurzer Zeit entflammte der Konflikt zwischen Muslime (Palästinenser) und Juden. Speziell die uralte Feindschaft (Philister-Israeliten) keimte wieder auf und die Juden wurden von den Palästinensern als widerrechtliche Invasoren gesehen. Die Juden setzten sich mit Hilfe der Briten durch, bis auch die Juden einen eigenen unabhängigen Staat forderten. Der Konflikt zwischen Juden und britischen Besatzern führte zu Gründung der Untergrundbewegung Hagana, die mit Terrorakten den Staat Israel erzwingen wollten.
Nach dem 2. Weltkrieg: Infolge des entsetzlichen Martyriums durch die Deutschen Faschisten, sprach sich die UNO für einen souveränen Staat Israel aus. Tausende Juden kehrten in ihre Heimat zurück. Die Briten überwachten die Gründung (UNO-Plan –s. Karte) eines jüdische und einen palästinensischen Teilstaat.

1948  Gründung des Staates Israel 
Nach dem Abzug der Briten eskalierten der Konflikte zwischen Palästinensern und den Juden zum bewaffneten Kampf. Die arabischen Nachbarstaaten marschierten daraufhin ins Land, um den Palästinensern, bei der Vertreibung der Juden zu Helfen. Besonders mit der Hilfe der USA, fanden sich international viele freiwillige Kämpfer, um Israel gegen die Invasoren beizustehen. Israel konnte die Angreifern abwehren und sie palästinensischen Rebellen besiegen. 1949 beendeten Friedensverhandlungen den Krieg und Israel beanspruchte das gesamte Gebiet Palästina.

In der Folgezeit flammten immer wieder Konflikte auf, die zum Ziel hatte, die Juden  zu vertreiben. Besonders die palästinensischen Mitbewohner wurden ein Problem für Israel, die mit der PLO eine Untergrundorganisation schufen.
1967 planten erneut die arabischen Nachbarn eine Invasion. Israel kam dem Angriff zuvor und fügte Syrien, Jordanien und Ägypten eine schmachvolle Niederlage bei. Im Zuge des 6-Tage- Krieges, schuf sich Israel eine Sicherheitszone und besetzte die Sinai-Halbinsel, die syrischen Golanhöhen und das jordanische Westjordanland.

Um 1970 wurde Israel zunehmend Opfer von terroristischen Anschlägen, insbesondere der PLO und Israel schlug entsprechend zurück. Opfer in beiden Fällen war häufig die Zivilbevölkerung. Ab 1977 setzten ernsthafte Friedensverhandlungen mit den arabischen Nachbarn ein. Besonders Ägypten  suchte erfolgreich den Frieden mit Israel, trotz wütender Proteste der Palästinenser. Obwohl sich 1988 der Staat Palästina proklamierte, wurde erst ab 1994 ein Friedensplan ausgehandelt.
Mit der 
Zustimmung Israels sollte der Staat Palästina aus dem Westjordanland und dem Gazastreifen bestehen.

Es sollte noch bis 2003 dauern, bis mit dem Mahmud Abbas, die Palästinenser ernsthaft bereit waren mit Israel in Frieden zu leben. Dennoch gefährdeten radikale Palästinenser mit ihren Terrorakten den Frieden, wobei die blutigen Gegenmaßnahmen Israels den Hass der Palästinenser weiter schürten. Dementsprechend wurde weltweit Kritik an die israelische Politik geübt und entfachten kontroverse Diskussionen. Bis zum heutigen Tag verüben Palästinenser Terrorakte gegen Israel und Israel reagiert entsprechend mit Gegengewalt.