1. Grundsätzliches

Grundsätzliches

Zur Einstimmung

Die meisten Menschen haben Schwierigkeiten mit den Bibelstellen, die sie nicht verstehen.  Ich für mein Teil muss zugeben, dass mich gerade diejenigen Bibelstellen beunruhigen, die ich verstehe.                            
Mark Twain (Samuel Langhorne Clemens), 1835 -1910, US-Schriftsteller

Um sein Ziel zu erreichen, zitiert selbst der Teufel aus der Bibel.
William Shakespeare, 1564 – 1616, englischer Dramatiker

Die Bibel ist das meistverbreitete Buch der Welt und wurde in 511 Sprachen übersetzt. Doch nur wenige haben das Werk bisher komplett gelesen, aber fast jeder kennt mindestens eine Geschichte daraus. Für die Gläubigen ist die Bibel die heilige Schrift und Grundlage ihres Glaubens. Für Atheisten besitzt sie dagegen einen hohen kulturellen Wert und ist Zeitzeuge einer vergangenen Zeit.

Die oben genannten Zitate bezeichnen das Grundproblem mit der Bibel. Die Bibeltexte sind einerseits unverständlich oder wirken märchenhaft überzogen. Christliche Schriftgelehrte versuchten deshalb, zu allen Zeiten, uns die Bibel näher zu bringen und interpretierten die Texte nach ihrem Verständnis oder zielgerichtet. In der Vergangenheit haben daher so manche Auslegungen so viel Leid über die Menschheit gebracht und in der heutigen, humanistischen Zeit gibt uns das Werk so viele Rätsel auf.
Die Faszination der Bibel ist ungebrochen, weil sie so vielschichtig und nicht nur ein Buch für Juden und Christen ist. Selbst für Karl Marx (Begründer des wissenschaftlichen Sozialismus) war die Bibel eine Inspirationsquelle für seine Philosophie. Die folgenden Seiten sollen Ihnen Wissenswertes zum Glauben vermitteln und dazu beitragen die Bibel zu verstehen. Die Darlegungen dazu sind kontrovers, sie reflektieren die antike Zeit, analysieren den Glauben und es sind die wichtigsten Erkenntnisse der Forschung mit eingearbeitet. Wichtig für den Leser ist, dass die Betrachtung ein weitverbreitetes Missverständnis entgegentritt und die Bibel nicht als Gottes Wort sieht, sondern Gotteserfahrungen von Menschen ihrer Zeit niedergeschrieben wurden.
Auf dieser Basis habe ich das Wissen um die Bibel in Drei Komplexen aufgeschlüsselt.

http://wegedeslebens.info/Literatur/Comic%20Bibel_I.gif1. Altes Testament

Bücher Moses - - - Geschichte Israels - - - Bücher des AT - - -
Schöpfung - - - Paradies - - - Sintflut - - - Richterzeit - - -
König Saul, David und Salomo - - -  Apokryphen   

2. Neues Testament

Apostel Paulus - - - Apostelbriefe - - - Markusevangelium - - -
Das Evangelium vom Matthäus, Lukas und Johannes - - -
Petrusbriefe - - - Geschichte Israels - - - Jakobus

3. Theologische Grundaspekte

Betrachtung zu den Themen: Glauben - - - Jesus Christus - - - 
der Mensch - - - das Kreuz - - - die Auferstehung


                  

                    Desiderata   (Gewünschtes)
                       Gebet aus der St. Paul’s Kirche (Baltimore – 1692) 
                 im Zusammenhang mit der britischen Besiedlung Amerikas.

 

Geh ruhig und gelassen durch Lärm und Hast und sei des Friedens eingedenk, den die Stille bergen kann. Stehe - soweit ohne Selbstaufgabe möglich - in freundlicher Beziehung zu allen Menschen. Äußere deine Wahrheit ruhig und klug und höre anderen zu, auch Geistlosen und Unwissenden; auch sie haben ihre Geschichte.
Meide laute und aggressive Menschen, sie sind eine Qual für den Geist. Wenn du dich mit anderen vergleichst, könntest du bitter werden und dir nichtig vorkommen; denn immer wird es jemanden geben, größer oder geringer als du. Freu dich deiner Leistungen wie auch deiner Pläne. Bleibe weiter an deiner eigenen Laufbahn interessiert - wie bescheiden auch immer. Sie ist ein echter Besitz im steten Wandel der Zeiten.

In deinen geschäftlichen Angelegenheiten lass Vorsicht walten; denn die Welt ist voller Betrug. Aber dies soll dich nicht blind machen gegenüber gleichermaßen vorhandener Rechtschaffenheit. Viele Menschen ringen um hohe Ideale und überall ist das Leben voller Heldentum. Sei du selbst, vor allen Dingen heuchle keine Zuneigung noch sei zynisch, was die Liebe betrifft; denn trotz aller Enttäuschungen ist doch nur sie ewiger Quell des Glücks.
Ertrage freundlich-gelassen den Ratschluss der Jahre, gib die Dinge der Jugend mit Grazie auf. Stärke die Kraft des Geistes, damit sie dich in plötzlich hereinbrechendem Unglück schütze. Aber beunruhige dich nicht mit Einbildungen. Viele Befürchtungen sind Folge von Erschöpfung und Einsamkeit.

Bei einem heilsamen Maß an Selbstdisziplin sei gut zu dir selbst. Du bist ein Kind des Universums - nicht weniger als die Bäume und die Sterne; du hast ein Recht, hier zu sein. Und ob es dir nun bewusst ist oder nicht, zweifellos entfaltet sich das Universum wie vorgesehen.
Darum lebe in Frieden mit Gott, was für eine Vorstellung du auch von ihm hast und was immer dein Mühen und Sehnen ist. In der lärmenden Wirrnis des Lebens erhalte dir den Frieden deiner Seele. Trotz all ihres Scheins, der Mühsal und der zerbrochenen Träume ist die Welt doch wunderschön.

Sei vorsichtig! Strebe danach, glücklich zu sein !!!

Aus der Quelle entnommen: http://www.cafe-deutsch.de/index.html


Allgemeines Grundwissen

Begriff:

Bibel = altgr. Biblia „Bücher“, daher abgeleitete Bedeutung Buch der Bücher, im Sinne von Sammlung von Schriften (mehrere vernetzte Bücher zu einem Gesamtwerk)

Das Sammelbuch

Die Bibel ist im weitesten Sinne eine Sammlung von Gotteserfahrungen, die stetig erweitert, verändert und ausgebaut wurden. Unter dem Punkt Quellenschriften erhalten Sie detaillierte Informationen dazu.
Zunächst ist wichtig, dass etwa um 1000 v.Chr. erste mündliche Überlieferungen aufgeschrieben wurden und die Sammlung dann ständig ergänzt, verändert und umgebaut wurden. Vermutlich lag um 500 v.Chr. die erste Grundfassung (Tanach) vor, mit den Teilen Tora, Nevi’im (Propheten) und Ketuvim (weitere Schriften). Mit den Griechen wurde schließlich um 250 v.Chr. der Tanach erstmalig übersetzt und überarbeitet. Um etwa 200, unserer Zeit, lag mit der Itala, die erste Bibel, in einer lateinischen Versionen vor.
Bis zum heutigen Tag wurde die Bibel mehrfach verändert und besonders die Übersetzungen der Texte verursachten automatisch Interpretationen. Schon deshalb muss deutlich gesagt werden, dass die Bibel von Menschen geschrieben wurde und nicht von Gott. In Deutschland ist die Version von Martin Luther (um 1500) weit verbreitet, dennoch gibt es eine Vielzahl von anderen deutschsprachigen Versionen. So ist beispielsweise die „Gute Nachricht“ eine Version der Bibel, in verständlichen Worten für jedermann, dagegen versucht Dr. Hermann Menge sich den ursprünglichen hebräischen Text zu nähern.
Grundsätzlich bezieht sich diese Bibelbetrachtung auf die christlich katholische Bibel und deren Übersetzung durch Martin Luther (Luther-Bibel)!
Die jüdische Bibel (Tanach) ist etwas anders aufgebaut, legt den Schwerpunkt auf die Festrollen und haben einige
Schriften ausgeschlossen. Da für die Juden Jesus Christus nicht der Messias ist, fehlt dort das Neue Testament komplett, aber auch, unter anderem, die Schriften der Makkabäer, die Weisheiten Salomos und das Buch Judit. Wesentlicher sind für die Juden die Schriften zu bestimmten Feiertagen, wie dem Laubhüttenfest, dem Purimfest und dem Gedenktag an die Tempelzerstörung.
Aber auch innerhalb der christlichen Bibel gab und gibt es Unterschiede, so waren lange Zeit die apokryphischen Schriften nur in der orthodoxen Bibel zu finden. Heutzutage wurden die Schriften wieder aufgenommen und dennoch ist sich die Wissenschaft sicher, dass gerade die Schriftgelehrten der Vergangenheit viele Überlieferungen aus der Bibel entfernt haben bzw. nicht aufgenommen haben, weil sie nicht ins Konzept passten. Mit Schriftgelehrte sind diesbezüglich sowohl die alten Pharisäer (Juden) und die christliche Urkirche gemeint. 

Die Hauptsammlungen der christlichen Bibel

1. Die fünf Bücher Moses
2. Die Geschichtsbücher
3. Lehrbücher (Poesie und Weisheit)
4. Die prophetischen Bücher
5. Die Apokryphen

1. Die fünf Bücher Moses

♦ In der hebräischen Sprache werden die Bücher als Tora (= Belehrungen, Weisungen, Gebote ⇒ kurz Gesetzbücher) bezeichnet, auch in der Schreibweise Thora und Torah. Schon die ältesten Schriftrollen galten als Leitlinie für den Glauben und wurden später erweitert. Erst die priesterliche Überarbeitung um 500 v.Chr. machten die Bücher zur Basis des jüdischen Glaubens, wobei die Gesetzestexte einen besonderen Status hatten.

♦ Mit den griechischen Besatzern und deren Kultur wurden die Schriften übersetzt und werden um 250 v.Chr. Pentateuch genannt. Der Begriff leitet sich ab von Penta ( = Fünf) und Teuchos (= Gefäß, Hülle) und bezieht sich damit auf die 5 Schriftrollen.

♦ Die deutsche Bezeichnung ehrt die wesentliche Figur des Alten Testaments (Moses), mit dem sich Gottes versprechen an das Volk Israel erfüllte. Über Moses erhält das Volk zugleich die Richtlinien für das Zusammenleben (u.a. Die 10 Gebote). Grundsätzlich sei gesagt, dass Moses die Schriften nicht geschrieben hat.

♦ Die Namen der Bücher beziehen sich wieder (war nicht immer so) auf die griechisch-lateinische Bezeichnung: Genesis, Exodus, Leviticus, Numeri, Deuteronomium

2. Geschichtsbücher

♦ Umfasst folgende Bücher: Josua - - - Richter (Bezeichnung für die geistigen Führer) - - - Ruth - - - 1. und 2. Buch Samuel - - - 1. und 2. Buch Könige - - - 1. und 2. Buch Chronik - - - Esra - - - Nehemia - - - Esther   

♦ Die Schriften berichten von den Erfahrungen mit Gott im Zusammenhang mit den historischen Situationen des Volkes Israels. Die Schriften berichten davon, wie die 12 Stämme Israels zu einem Volk wurden und von den Richtern geleitet ihr Reich eroberten und unter König David ein Kulturreich gründeten. Die Texte berichten weiter über die Königszeit, die Spaltung des Reiches und den Untergang von Israel (durch die Assyrer) und schließlich von Judäa (durch die Babylonier).

♦ Die Ausnahmen mit einer speziellen Botschaft sind die Bücher Ruth und Esther. Mit der Geschichte der Ausländerin Ruth, wird Nichtjuden die Möglichkeit eröffnet zum Glaubensvolk zu gehören und Esther rettet das jüdische Volk vor der Vernichtung, wodurch Gottes Handeln in der Diaspora (Verstreutheit) verdeutlicht wird.

3. Lehrbücher

♦ Die Bücher sind geprägt von Poesie und Weisheit und spiegeln Alltagserfahrungen wider, die stets in der Beziehung zu Gott stehen, aus dem der Leser seinen Lehren und Erkenntnisse gewinnen soll.

♦ Ein wesentlicher Schwerpunkt ist das preisen Gottes, das thematisieren der Sünden des Volkes und Gottes Gnade und Zorn. Und immer wieder stellen die lyrischen Texte Gottes Zuspruch und Liebe für sein Volk heraus, belegen seine Kraft und seine Herrlichkeit, sowie sein Handeln gegen die Feinde seines Volkes.

♦ In speziellen Texten wird eine moralische Sichtweise der Liebe geprägt oder erzählt die Geschichte vom leidgeprüften Hiob, der über ein lyrisches Streitgespräch Glaubensfragen aufwirft, in deren Botschaft Gottes Weisheit dargestellt werden soll.

♦ zu diesen Büchern zählen: Hiob - - - die Psalmen (Lieder) - - - Sprichwörter - - - Prediger (auch Weisheit oder Kohelet genannt) - - - das Hohelied (der Liebe)

4. Prophetischen Bücher

♦ Den Kernpunkt der Sammlung bilden die Bücher: Jesaja - - - Jeremia - - - das Buch der Klagelieder - - - Ezechiel (oder Hesekiel) - - - Daniel

♦ Untergeordnet folgen die 12 kleinen Propheten: Hosea  - - - Joel - - - Amos - - - Obadja  - - - Jona - - - Micha - - - Nahum - - - Habakuk - - - Zephanja - - - Haggai - - - Sacharja - - - Meleachi

♦ Sie alle sind Verkünder von Gottes Wort bzw. berichten von ihren Erfahrungen mit Gott und machen das Volk auf deren Sünden aufmerksam. Sie warnen dabei vor dem Frevel von einer Abkehr zu Gott, der sie für ihre Sünden bestrafen wird. Sie sehen dabei den Untergang Israels voraus, dem später das Ende von Judäa folgte.

 ♦ Für die Juden sind diese Bücher enorm wichtig, weil sie erklären, dass nicht Gott sie verlassen hat, sondern sein Volk Israel sich von Gott abkehrte. Dennoch steht Gott zu seinem Volk, dass sich nun bewähren soll und die Propheten kündigen ein zukünftiges Gottesreich an, indem das Volk seinen vorgesehenen Platz einnehmen soll. Und ein Messias soll sie in die Endzeit führen.

5. Apokryphen (= verborgen)

♦ Grundsätzlich: Nicht alle Bücher sind in der Bibel zu finden. Je nach Ausgabe und Übersetzung können sogar die Apokryphen komplett fehlen.

♦ Diese Texte wurden und werden nicht als Gotteserfahrung gewertet, sondern erzählen mehr über jene, die im Sinne Gottes gehandelt haben. Darüber hinaus berichten sie über die persische und die griechische Besatzungszeit.

♦ Ein inhaltlicher Schwerpunkt ist die Apokalypse (= Enthüllung, Offenbarung), die Gottes Gericht (den Weltuntergang) ankündigt und die Sünder strafen wird und die Gerechten zum ewigen Leben erwecken wird. Diese Sichtweise ist stark hellenistisch (griechisch) geprägt und vermischt sich mit anderen Gottesvorstellungen, die später zur Grundlage der Gnosis (= Erkenntnis) werden, einem christlichen Glaubensbild.

♦ Ein dritter Teil umfasst Lehren und Deutungen als Richtlinien für den Alltag, im Sinne Gottes. Die Gebete sind dabei ein Beleg für Gottes Hilfe und seine Gnade, wenn der Sünder seinen Frevel ehrlich erkennt.

♦ Apokryphische Schriften: Judith - - - Tobias (bzw. Tobit) - - - Baruch - - - Jesus Sirach  - - - Weisheit Salomos - - - Psalmen Salomos - - - Brief des Jeremia - - - Zusätze zu Ester  - - - 2.,3. und 4. Buch Esra - - - 1., 2., 3. und 4. Buch der Makkabäer - - - Susanna und Daniel - - - Bel und der Drache - - - Die Weisheiten Jehu - - - Gebet Manasses - - - Gebet Asarjas und der Lobgesang der drei Jünglinge - - - Buch der Jubiläen

6. Unerwähnte Schriften

♦ Wie schon erwähnt, wurden im Laufe der Zeit viele Texte verändert, überarbeitet oder gar gestrichen. Demzufolge wurden vermutlich zahlreiche mündliche Überlieferungen erst gar nicht aufgeschrieben oder im Nachhinein verworfen. In der Wissenschaft wird demzufolge über diverse Texte und vermeintliche Schriften diskutiert. Letztendlich bleiben nur die aktuellen Bibelfassungen und sollten als Basis genügen, um Grundlegendes der Bibel zu analysieren. Das Wissen um die Bibel sollte dazu dienen sie zu verstehen und nicht mit einer neuen Interpretation eine weitere Glaubensrichtung zu schaffen.

 ♦ Am stärksten im Fokus von unerwähnten Schriften stehen das 6. und 7. Buch Moses. Inhaltlich beschäftigen sich diese Bücher mit Zauberei, Hexerei und Hausmitteln. Angeblich soll Moses mit Hilfe dieser Schriftrollen seinen Zauber gegen die Ägypter angewandt haben. Die meisten Wissenschaftler und Theologen sowieso, bestreiten den Zusammenhang mit Moses. Höchstwahrscheinlich waren diese Bücher zu keiner Zeit Teil der Bibel und entstanden auch erst in der Neuzeit (um 400 unserer Zeit).


Zusatz

Ein Lied / Inspiration zu einem Bibeltext

Hallelujah  (von Leonard Cohen)

Inspirierende Bibelstelle:

Samuel, 2. Kapitel, 11,2: „Und es begab sich, dass David um den Abend aufstand von seinem Lager, und ging auf dem Dach des Königshauses, und sah vom Dach ein Weib sich waschen; und das Weib (Bathseba) war sehr schöner Gestalt.“

Englisch Deutsch
Now I've heard there was a secret chord
That David played, and it pleased the Lord
But you don't really care for music, do you?
It goes like this the fourth, the fifth
The minor fall, the major lift

The baffled king composing Hallelujah
 
Hallelujah, Hallelujah
Hallelujah, Hallelujah
Ich hab gehört, es gäbe da so einen geheimen Akkord,
den David damals spielte und damit Gott verehrte.
Aber du interessierst dich nicht für Musik, oder?
Subdominante, Dominante,
Moll zieht runter,
Dur erhebt,
so komponierte der König wundersam sein Halleluja.

 
Hallelujah, Hallelujah
Hallelujah, Hallelujah
Your faith was strong but you needed proof
You saw her bathing on the roof
Her beauty and the moonlight overthrew you
She tied you to a kitchen chair
She broke your throne, and she cut your hair
And from your lips she drew the Hallelujah

 
Hallelujah, Hallelujah
Hallelujah, Hallelujah
Dein Glaube war stark, aber du brauchtest einen Beweis,
dann sahst du sie vom Dach aus baden und ihre Schönheit
im Mondlicht überwältigte dich.
Sie fesselte dich an einen Küchenstuhl,
zerstörte deine Krone und schnitt dir die Haare ab.
Und von deinen Lippen entlockte sie das Halleluja.

 
Hallelujah, Hallelujah
Hallelujah, Hallelujah
You say I took the name in vain
I don't even know the name
But if I did, well really, what's it to you?
There's a blaze of light in every word
It doesn't matter which you heard
The holy or the broken Hallelujah

Hallelujah, Hallelujah
Hallelujah, Hallelujah

Du sagst, ich würde vergeblich den Namen Gottes rufen, 
dabei kenne ich seinen Namen nicht einmal.
Und selbst wenn, welche Bedeutung hätte das denn für dich?
In jedem Wort strahlt ein gewisser Lichterglanz,
es macht also keinen Unterschied welches du gehört hast:
Das heilige oder das verstörte Halleluja.

 
Hallelujah, Hallelujah
Hallelujah, Hallelujah
I did my best, it wasn't much
I couldn't feel, so I tried to touch
I've told the truth, I didn't come to fool you
And even though it all went wrong
I'll stand before the Lord of Song
With nothing on my tongue but Hallelujah

 
Hallelujah, Hallelujah
Hallelujah, Hallelujah
Hallelujah, Hallelujah
Hallelujah, Hallelujah
Ich habe mein Bestes gegeben, es war nicht viel.
Ich war unfähig zu fühlen, darum habe ich deine Nähe gesucht.
Das ist wahr, ich bin nicht hier um
dir was vorzumachen.
Und auch wenn alles schief gelaufen ist,
stehe ich vor dem Herrn der Lieder

mit nichts auf meiner Zunge als Halleluja.
 
Hallelujah, Hallelujah
Hallelujah, Hallelujah
Hallelujah, Hallelujah
Hallelujah, Hallelujah

Übersetzung basiert auf mehrere Quellen, die ineinander verflochten wurden.