5.2. Menschenaffen

Die  Menschenaffen im  Neogen ( vor 23,8 – 1,81 Mio. J.)

Miozän (23,8 – 5,32 Mio. J.) – Entwicklung der Affenmenschen

Die Abkühlung des Planeten setzte sich fort und erste Klimazonen entstanden. Die Antarktis (Südpol) soll gegen Ende des Zeitalters komplett vereist gewesen sein. Die Arktis (Nordpol) indes war noch eisfrei, jedoch kühlte sich dort das Klima deutlich ab. Auf dem nördlichen Festland von Alaska, Grönland und Skandinavien konnten wegen des kühlen Klimas lediglich Gräser und Sträucher gedeihen. Die Inselwelt Europa und Vorderasien sowie die Küsten des kompakten Festlands von Nordamerika und Sibirien waren geprägt von einer subtropischen  Flora. Im zentralen Festland Nordamerikas und Zentralasiens bildeten sich baumlose Steppen (mit immergrünen Wiesen) oder Savannen (mit vegetationsarmen Trockenperioden). Je nach Intensität des Festlandsklimas behinderte eine feuchte Kälte oder eine wasserarme Hitze den Pflanzenwuchs. Im Miozän setzen sich die rasante Erdplattenverschiebung weiter fort und hatte gravierende Folgen auf die jüngere Erdgeschichte. Auf den Haupterdteilen begann eine jeweils separate Evolutionsgeschichte.

Die Erdteile des Miozän waren:
1. Nordamerika (mit Grönland); 2. Skandinavien; 3. Sibirien (m. Ostasien); 4. Eurasische Inselwelt (Europa, Vorderasien); 5. Afrika;
6. Indien; 7. Südamerika; 8. Australien; 9. Antarktis.

Es kann prinzipiell davon ausgegangen werden, dass es auf allen Kontinenten einen gleichen bzw. zumindest ähnlichen Stamm von Tieren gab. So finden Sie heute noch artverwandte Pferde, Rehe, Katzen oder Hunde auf allen Kontinenten. Seit dem Eozän (vor 55 Mio. Jahre) wurde eine entsprechende Grundtierwelt auf der Erde angelegt. Die Skelett- und Fossilienfunde, sowie ihre Datierung bestätigen die Annahme, dass Stämme von Tieren über die gesamte Welt verteilt waren. Aufgrund der Gegebenheiten entwickelten sich die Tiere einer Gattung in Größe und Form unterschiedlich, aber die Basis war überall gleich.
Besonders sollen uns hierbei die Affen interessieren, aus denen der Mensch hervorgegangen ist. Grundsätzlich möchte ich unterstreichen, dass es auf allen Erdteilen Affenwesen gab. Nach den spärlichen Funden fossiler Affenarten wurden sie für Afrika und Asien unstrittig nachgewiesen. Das Hauptaugenmerk soll sich hierbei speziell auf die Evolution des Menschen richten. Die Menschenaffen gelten als Ausgangsbasis. Nach den heutigen Datierungstechniken sind Paläontologen und Anthropologen der Ansicht, dass es die Vorläufer von Menschenaffen nur in Afrika und Asien gegeben hat. Mehrere Knochenfunde in Afrika bezeichnen die ältesten Ur-Primaten mit den Sammelnamen Proconsul, die etwa vor 21 bis 14 Millionen Jahren gelebt haben sollen. Die Wissenschaft geht hier von einem Ur-Schimpansen aus, statt von einem Ur-Gorilla (was logischer wäre).
In Asien fanden Forscher in China den Lufengpithecus und in Pakistan den Sivapithecus, die vermutlich von einem Ur-Orang-Utan abstammen. Beide Menschenaffenarten lebten vor etwa 8 Millionen Jahren. Verblüffend war für die Forscher die jüngste Entdeckung des Oreopithecus, der ebenfalls vor 8 Millionen Jahre lebte, aber überraschenderweise in Italien. Nach der bisherigen Evolutionstheorie dürfte es zu jener Zeit keine Menschenaffen in Europa gegeben haben. Obendrein entbehrten erste Erklärungsversuche eine Zuwanderung aus Asien oder Afrika einer logischen Grundlage. Nach plattentektonischen Forschungen lag zwischen Europa und Afrika noch das Tethys Meer, also gab es keine Landbrücke. Und Ostasien war von Europa zu weit entfernt und mit diversen natürlichen Hindernissen gespickt. Aus den Menschenaffen formten sich mit der Zeit die Affenmenschen. Nach dem derzeitigen Forschungsstand (2010), wurden die ältesten Knochenfunde für diese Spezies bislang nur in Afrika gefunden.

  1. Sahelanthropus tchadensis, genannt „Toumai“, Fundort Westafrika, 7 Mio. Jahre alt
  2. Orrorin tugenesis, Fundort Ostafrika (Kenia), 6 Mio. Jahre alt
  3. Ardipithecus ramidus, gen. „Kadaba“, Fundort Ostafrika (Äthiopien), 5,8 Mio. Jahre alt

Warum jedoch, entwickelten sich die Affenmenschen anscheinend nur in Afrika?
Wie schon gesagt, gingen die jeweiligen getrennten Erdteile einen separaten evolutionären Weg. Bildlich gesprochen bildeten sich neun Laboratorien (Erdteile). Bewährte Tierarten veränderten sich sinnvoll, erhielten zweckmäßige Fähigkeiten und deren mannigfaltigen Linien ordnete die Wissenschaft in Gattungen (Tierfamilien). Bei den meist experimentellen Entwicklungen bildete die Laune der Natur skurrile Formen heraus und schuf Kreuzungen von Gattungen und ungeheure Missgestalten. Vorrangig bewirkten klimatischen Veränderungen oder vulkanische Aktivitäten den Wandel der Fauna. Um zu überleben, mussten sich die Tiere den jeweiligen Gegebenheiten und den neuen Bedingungen anpassen.
Der Evolutionsmotor Erde duldete keinen Entwicklungsstillstand und nahm aktiv an den Abläufen teil. Ein Gleichgewichtsverlust der Natur, ist daher keine Schwäche, sondern mit den Maßnahmen zur Stabilisierung ein sinnvolles System. Eine alte Qualität wir durch eine Neue abgelöst, die übergeordnet dem Reifegrad/-prozess der Erde dient. Die Erde erzwang sozusagen Veränderungen, worauf sich die Flora und Fauna anpassen musste.
Nicht flexible oder unnütze Arten starben aus. In der Tierwelt sind es in der Regel die Urformen von Arten, die ihren Zweck erfüllt hatten oder experimentelle Fehler waren. Am Ende des Miozäns findet daher ein erneutes Artensterben statt, die für Erneuerungen Platz schafft. Besonders auffällig ist hierbei, dass viele bizarre Säugetierexperimente von der Natur dahin gerafft wurden. Von den wenigen seltsamen Wesen überlebten ausgerechnet die unnützen Affenmenschen. Diese Form von Kreatur galt in Urzeiten als unfertiges Wesen, das nichts richtig konnte und in der Wildnis tausend Gefahren ausgesetzt war. Die Affen hatten den Schutz der Bäume, aber für die Affenmenschen war dort kein Platz mehr. Auf den Boden rangen sie um ihre Erhaltung. Menschenaffen, wie der Gorilla oder Orang-Utan zeichneten sich in ihrer Umwelt durch ihre spezifischen Stärken aus.

Die sonderbaren Hominiden jedoch waren weder kräftig, noch schnell oder hatten andere konkrete Überlebenstechniken. Allerdings ermöglichte ihnen ihr physiologischer Aufbau eine Reihe von Fortbewegungen. Im zweckorientierten kombinieren von Laufen, Klettern, Springen oder Schwimmen konnten sie Fluchtstrategien entwickeln, je nach dem welches Raubtier sie verfolgte. Das heißt, unsere alles fressenden Vorfahren mussten für ihr Überleben das Denken entwickeln. Jedoch am Anfang ihrer Entwicklung zählten sie zu den kuriosesten Lebewesen der Natur. War nun das Fortbestehen der Hominiden Kalkül oder Zufall? Lernte der Mensch sich durchzusetzen oder machte ihn die Erde absichtlich zum unfertigen Lebewesen? Musste er deshalb das Denken benutzen? Und warum entwickelte sich nur die afrikanische Spezies?
Im Gegensatz zu den anderen Erdteilen war Afrika ein Paradies. Hier vollzog sich nur allmählich ein klimatischer Wandel und deckte der Fauna einen reichhaltigen Tisch. In einem schleichenden Verlauf verschwanden in einigen Gebieten die tropischen Gewächse und wurden zur lebensfeindlichen Savanne. Affen und Menschenaffen waren zum Verlassen der unwirklichen Gegend gezwungen. Aber wohin? Im Regenwald gab es schon genügend Nahrungskonkurrenten (Affen). Die Immigranten wurden als Feinde angesehen, von den Bäumen gejagt und aus dem Urwald vertrieben. Im Gegensatz zum Urwald gab es in der Savanne weniger Gefahren, dort schlichen aber gefährlichen Raubkatzen umher. Die Menschenaffen mussten eine Überlebensstrategie entwickeln, um den Gefahrenarten der Savanne zu begegnen.
Die Anatomie entpuppte sich hierbei als Glücksfall. Einige entwickelten enorme Kräfte und konnten im direkten Kampf eine Großkatze in Flucht schlagen. Mit ihrer gewonnen Kraft eroberten sie später den Dschungel für sich zurück. Schwächere Arten entdeckten die vielfältigen Möglichkeiten und den Nutzen ihrer Hände und Füße. Mit jener anatomischen Besonderheit konnten sie Fertigkeiten entwickeln, wie kein anderes Tier. Voraussetzung dafür war das Denkvermögen, dass nur über stetige existenzielle Ängste angeregt wurde. Der normale Affe fand Nahrung im Überfluss und konnte sich schnell in Sicherheit bringen. Große Denkleistungen waren für ihn nicht erforderlich. Die Menschenaffen verfügten über die notwendige Stärke, aber der Affenmensch war gezwungen sich etwas einfallen zu lassen. Erfolgreiche Strategien wurden weiterentwickelt und den Nachkommen gelehrt. Im Überlebenskampf benutzten sie Hilfsmittel und erkannten, dass sie allein angreifbarer als in der Gemeinschaft waren. Sie strebten somit auch eine Gemeinschaft (Familie) an und gaben ihre Erkenntnisse durch das Zeigen weiter. So warfen sie beispielsweise dem Löwen Sand in die Augen, worauf das Raubtier Sichtprobleme bekam und der Mensch fliehen konnte. Er lernte es sich mit Stöcken zu wehr zu setzen oder damit an Nahrung heranzukommen oder übernahm Techniken der Wildnis, wie das Hackenschlagen von Hasen.
In ihrer feindlichen Umwelt konnten sie bei der Ernährung nicht wählerisch sein und wurden zum Allesfresser. Sie stürzten sich auf Tierleichen, fraßen Würmer und Käfer, gruben nach Wurzeln, pflückten Beeren von den Sträuchern oder hangelten nach dem Obst in den Bäumen. Abgesehen davon, dass manche Beeren oder verweste Kadaver tödliche Krankheiten hervorriefen, so hatte es der Affenmensch gelernt, in der Savanne zu überleben. Eine dritte Affenspezies, die kein Denken entwickeln und keine speziellen Stärken erreichen konnte, dürfte trotzdem ebenfalls in der Savanne dahinvegetiert haben. Am Rande des Aussterbens wurden sie letztendlich von den neuen Affenmenschen ausgelöscht. Fraglich ist hierbei, ob die ansteigende Population und Nahrungskonkurrenz den Ausschlag gab oder die Affenmenschen die letzten primitiven Lebensformen direkt töteten. Am Ende des Miozän stand eine korrigierte Basisnatur und der Grundstein für die Evolution des Menschen war gelegt.

5.2.2.   Pliozän (5,32 – 1,81 Mio. J. ) – Die deutliche Abkühlung der Erde

Weltweit fiel das Thermometer um 4°C, auf den heute üblichen Durchschnittswert. In einigen Gebieten der Erde sank der Temperaturschnitt sogar um 12°C. Die Antarktis war am Ende der Epoche angeblich komplett vereist und in der Nähe des Südpols (Neuseeland, Australien, Südamerika) wurde es empfindlich kalt. Am Nordpol gefror Salzwasser zu riesigen Eisbergen zusammen und die Arktis entstand. Alaska, Grönland, sowie der Norden Skandinaviens und Asiens vereisten teilweise. Die Alpen und Karpaten entstanden und der Himalaja wuchs weiter. Die Berge kämmten die Feuchtigkeit aus der Luft und blieben, als Eismassen an den Gipfeln haften. Insgesamt wurden der Luft riesige Wassermengen entzogen, dessen Verlust durch Meere und Seen in gewisser Weise wieder aufgefüllt wurden.
Zudem verstärkte sich an den Polen ein klimatischer Kühleffekt und Feuchtigkeit gefror oder Wolkengebilde wurden gebunden. Wetterformationen (Hoch-&Tiefdruckgebiete) verflochten sich zu einem System, dessen zentraler Nabel die Pole waren. Warme Luft wurde angezogen und an den Polen abgekühlt. Im Wechselspiel hielten Hochdruckphasen die Wolken fern und gaben der Natur Wärme und Licht. Die feuchten Tiefdruckgebiete versorgten die dürstenden Landschaften. Das Wettersystem war in dieser Phase so konzipiert, dass alle Erdteile von dem Wechsel umspült wurden. Aber die Wolken führten durch das gebundene Eis weniger Wasser mit als zuvor, wodurch das zentrale Festland kaum noch versorgt wurde. Besonders wasserarme Territorien trockneten aus. Der Feuchtigkeitsmangel der Luft sorgte im äquatorialen Bereich zu einer intensiven Hitzeentwicklung. Sumpflandschaften (z. B. Nordafrika) trockneten langsam aus, da sie keinen lokalen Wetterkreislauf entwickeln konnte. In Regenwaldgebieten kämmten die hohen Bäume die verlorene Feuchtigkeit wieder aus der Luft bzw. schafften es Regenwolken anzuziehen. Insgesamt sank der Meeresspiegel, die Erdbewegungen (Berge entstehen) nahmen zu und feste Klimazonen entstanden. Außerdem kündigte sich ein Wechselspiel von Warm-& Eiszeit an. Aber ein vollständig zugefrorener Planet nutzte der Erde wenig, da ein eingeschlossener Planet, eine innere Abkühlung verhindern bzw. ersticken würde. Nach demselben Prinzip, wie dem Wetterdrucksystem, ließ die Erde in den Warmphasen dampf ab und in den Kälteperioden erfrischte sie sich.
Für die Lebewesen hieß das, sich ständig den veränderten Bedingungen anzupassen und gleichzeitig eine Übervölkerung einer dominanten Art zu vermeiden. Im Pliozän ging der Klimawandel hauptsächlich auf der Nordhalbkugel mit großen Schritten voran. Palmen und andere tropische Gewächse konnten nicht mehr gedeihen oder erfroren und dafür wuchsen resistentere Pflanzen. Es überwogen zunächst Steppenlandschaften mit saftigen Gräsern, die für Huftiere und Elefanten das reinste Eldorado waren. Dort wo sich die grasfressenden Urformen der Rehe, Pferde, Kühe, Ziegen und Elefanten wohlfühlten, wo Wildscheine die Erde durchpflügten, da gab es auch für Raubtiere reichlich Beute. Die meisten Tierarten schafften den Evolutionssprung vom subtropischen zum gemäßigten Klima. Für Krokodile und vielen Reptilienarten war es dagegen zu kalt. Gleiches galt für alle Affenarten, die nicht nur auf die Wärme, sondern auf die tropischen Früchte angewiesen waren. Sie zogen gen Süden, bis es nicht mehr weiter ging. Vermutlich wurden in Europa für die Affen Spanien, Süditalien und Griechenland letzte Zufluchtgebiete. Der verstärkte Zulauf aus dem Norden verschärfte einen Kampf um die Nahrungsressourcen und sicherlich lieferten sich die Affen tödliche Kämpfe. Ähnlich sah es zunächst in Nordamerika aus, wobei Mittelamerika größere warme Lebensräume anbot und schließlich an Südamerika andockte. Die nordasiatischen Baumtiere fanden indessen in Südostasien weite Lebensräume. In der Abhandlung über die Plattentektonik werden Sie mehr über die Vorgänge der einzelnen Erdteile erfahren. Grundsätzlich war Afrika der einzige Kontinent, bei dem Veränderungen in ruhigen Bahnen abliefen und die Aktivitäten der Erde nicht so gravierend waren.
Anhand der Skelettfundorte fand anscheinend die Evolution der Affenmenschen zunächst nur in Afrika statt. Über 4 Millionen Jahre lang entwickelten sich dort die Hominiden und plötzlich kam die Urmenschqualität Homo erectus, vor 1,8 Millionen Jahren, und soll sich in nur 600.000 Jahren nach Europa und bis nach Ostasien verbreitet haben. Nach gelehrter wissenschaftlicher Ansicht ist, „Die Wiege der Menschheit Afrika und von dort verbreitete sich der Humanoid über die gesamte Welt.“ Doch jüngere Funde lassen den alten Streit über die Herkunft des modernen Menschen neu aufflammen. Im Vergleich dazu, behaarte die Wissenschaft auf eine Evolutionsreihenfolge. Das heißt, im Gegensatz zu den Tieren wurde eine verzweigte Entwicklung beim Menschen bestritten. Spätestens mit dem Fund von „Lucy“, die vor 3,9 Mio. Jahren in Ostafrika lebte, brach das propagierte evolutionäre Folgeschema zusammen. Inzwischen vertritt kaum noch jemand diese Folge-These.
Es gibt genügend Knochenfunde, die eine zeitgleiche Evolution von unterschiedlichen Hominiden belegen und sogar die Möglichkeit erwägen, dass sich separate Kreaturen bildeten. Selbst über die direkte qualitative Folgelinie sind sich die Forscher nicht einig. Neben den kursierenden Experten-Varianten prägt die Wissenschaft hartnäckig noch das Bild von einer Reihenfolge, ohne explizit auf eine Abfolge zu bestehen. Einerseits soll so die Menschheitsgeschichte für den Normalbürger plastisch bleiben und andererseits neue Ansichten umfassend geprüft werden. Das bedeutet, der Stand der Lehrmeinung ist die Grundlage, an der sich alle neuen Thesen und Fakten messen müssen und eine umfassende Beweisführung verlangen. Oftmals reichen die Ansichten über aktuelle Funde nicht aus, werden verworfen oder in die Lehrmeinung integriert (Stimmig gemacht). Gerade die sich häufenden Knochenfunde entfachen bei den Anthropologen (Menschheitsforscher) immer wieder einen Streit über die Zuordnung und der Entwicklung der Menschheit. Beispielsweise wurde „Lucy“, als eigene Art, vom Gelehrtenrat nicht anerkannt und wurde dem Australopithecus afarensis zugeordnet. Scheinbar versucht die renommierte Wissenschaft dogmatisch ihre Auffassung von der Evolution des Menschen durchzusetzen und zwängt gegenwärtige Aspekte in eine bekannte hominide Form und definieren damit doch eine Entwicklungsreihenfolge.
Noch demonstrativer hält die Wissenschaft an der „Out of Afrika“-These fest und bemüht sich die Argumente für eine eigenständige Entwicklung außerhalb Afrikas zu widerlegen. In der unteren Tabelle sehen Sie einen Überblick vom derzeitigen Stand (September 2010) hominider Funde und können sich mittels der Internetadresse über den aktuellen Stand informieren.

         Auswahl wesentlichen Fundorten der fossilen Hominiden                   
Vollständige Liste siehe unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_homininer_Fossilien
 Name Fundort     Zeit vor
u.a.    Proconsul africanus,  Turkanapithecus kalakolensis Kenia ( = 3  Arten)          18 Mio. J.
           Oreopithecus bambolii  
           Lufengpithecus lufengensis
           Sivapithecus indicu
Italien
China
Pakistan
           8 Mio. J. 
u.a.   Orrorin tugenesis, Ardipithecus ramidus Kenia, Äthiopien (=3 Arten)     6 - 4,4 Mio. J.
u.a.   Kenyanthropus platyopsAustralopithecus afarensis
         ⇒ zu dem auch “Lucy”gerechnet wird
Ostafrika (= 6 Arten)        4 - 3 Mio. J.    
u. a.  Australopithecus africanus, Homo rudolfensis Ostafrika & Südafrika         (= 6 Arten)        3 - 2 Mio. J.
       Homo habilis Kenia          1,9 Mio. J.
       Paranthropus robustus,
       Paranthropus boisei
Tansania
Südafrika
         1,8 Mio. J.
      Homo erectus georgicus Georgien          1,8 Mio. J.  
      Homo egaster (oder Homo erectus= Streitfall) Kenia & Südafrika          1,7 Mio. J.
       Homo Erectus Java ( Indonesien)
Tansania
Süd-Spanien
China
         1,6 Mio. J.
         1,5 Mio. J.
         1,2 Mio. J.
     ca.  1  Mio. J.
      Homo erectus heidelbergensis Deutschland & Spanien
Frankreich & Griechenland
England & Indien
          600 000 J.
          400 000 J.     
          200 000 J.
      Archaischer Homo sapiens Tansania, Äthiopien
Marokko
Italien
         190 000 J.
         160 000 J.
         130 000 J.
     Homo neanderthalensis Israel 120 000 J. //  Kroatien  (100 000 J.), //  Frankreich, Italien, Spanien, Irak ( 70 000 J.) //  Deutschland ( 40 000 J.)
      Homo sapiens Israel                                                    100 000 J.      
Süd Afrika                                             80 000 J.
Australien  (40 000 J.) //   Frankreich  ( 30 000 J.) //  Japan  (18 000 J.) //  Indonesien, Mexiko, Chile //   (12 000 J. ) //  Deutschland  (5 000 J.) // Nordamerika  (1 500 J.)

1991 entdeckte ein Forscherteam um David Lordkipanidze im Kaukasus 1,8 Millionen Jahre alte Knochen einer intelligenten Spezies, worüber ein jahrelanger Streit entbrannte. Die Gelehrten ordneten den Homo georgicus in die Habilis Linie ein und machten den Fund mit der Lehrmeinung stimmig. 2009 setzten sich unbeugsame Forscher gegen die Ansicht der Hardliner durch, dass der Fund einer Erectus-Art entspricht. Diese Feststellung war revolutionär, da eine qualitativ höhere Lebensform außerhalb von Afrika gelebt haben soll.
Schon vor Jahren sorgte der Java-Mensch für eine wissenschaftliche Sensation. Der dort gefundene Homo erectus war 1,6 Millionen Jahre alt und höherentwickelt als die bisherige afrikanische Spezies. Kurzerhand erklärte die Wissenschaft den afrikanischen Homo egaster, als gleich entwickelt, und machte damit die Afrikathese wieder stimmig. Nach der propagierten „Out of Afrika“ Hypothese verbreiteten sich die Hominiden von Afrika nach Asien und Europa. Eine steigende Zahl von Wissenschaftler bevorzugen inzwischen das Kandelaber Modell und halten separate Entwicklungen außerhalb von Afrika für möglich. Denkbar wären weitere Evolutionszentren in Südostasien und Südeuropa.
Die renommierte Wissenschaft klammert sich dennoch an den 4 Millionen Jahre langen Weg des Hominiden in Afrika. Speziell wegen der hohen Anzahl von Knochenfunden und der qualitativ logischen Weiterentwicklungen hält die Lehrmeinung an der Afrikathese fest. Das sich in Afrika gegenüber den anderen Erdteilen Veränderungen allmählich abspielten und erst gar nicht die Intensität anderer Gebiete hatten, lassen sie als Argumente nicht gelten.
Betrachten wir dazu einmal Europa. In Deutschland, wo über lange Zeit Flusspferde zu Hause waren und in der Londoner Themse Krokodile umherschwammen, änderte sich schlagartig das Klima. Kälte floss von Norden herein und die südliche Fauna starb ab. Das Kontinentaldrifting türmte Berge auf und die Affenarten flohen gen Süden und mussten sich einem harten Überlebenskampf stellen. Im verbliebenen Lebensraum bebte die Erde und Vulkane spuckten Feuer und rafften eine hohe Zahl von Tieren dahin. Es ist anzunehmen, dass dort die Existenz von Affen nur noch als Menschenaffen möglich war. Die vom Aussterben bedrohten Kreaturen, benötigten wahrscheinlich Millionen Jahre um sich zu stabilisieren. Plötzlich kam dazu die  Eiszeit und forderte eine umfassende schnelle Evolution, ohne Zwischenstufen. Das heißt, aus  dem Oreopithecus bambolii könnte deshalb sofort ein Homo erectus entstanden sein.  
Ähnliche Abläufe haben in Asien einen rasanten Evolutionssprung bewirkt. In diesem Sinne ist das Kandelaber Modell wahrscheinlicher als die Afrikathese. Gegner der Theorie kritisieren die spärlichen Spuren einer regionalen Evolution. Hierzu sei erinnert, an die massiven Tätigkeiten der Erde in Asien und Europa. Viele Tierleichen verbrannten in der heißen Lava der Vulkane, oder Erdmassen schoben sie ins tiefe Meer oder die Eiszeit begrub die Kadaver mit tonnenweiser Erde oder aber die Knochen fielen in bodenlose Erdspalten infolge von Erdbeben. Viele Szenarien sind vorstellbar und begründen, warum es so schwer ist, die wenigen Fossilien aus jener Epoche in Eurasien zu finden. Im Gegensatz zu den gemächlichen Veränderungen in Afrika liegen hier die fossilen Überreste beinahe an der Oberfläche.

Grundsätzliche Überlegungen zu der Verbreitung der Ur-Hominiden

Insel Afrika:
Erst vor etwa 5 Millionen Jahre gab es erste Landverbindungen zwischen Afrika und Eurasien. Infolge der plattentektonischen Kollision dürfte das Gebiet über Jahrhunderte von Erdbeben geprägt sein. Der Norden Afrikas war für Lebewesen ein unwirkliches lebensfeindliches Gebiet. Es wuchsen kaum Pflanzen und es lebten dort niedere Tiere. Für Hominiden entsprach die Region einer Mondlandschaft und die Arabische Platte stieg gerade aus den Fluten der Tethys empor. Frühestens vor zwei Millionen Jahren könnten sich die Lebensbedingungen so stabilisiert haben, dass ein großes Auswandern möglich war. 

Fundorte von Hominiden:  
1. Keine afrikanische Spezies, die älter als 2 Millionen Jahre war, lebte außerhalb Afrikas. 
2. Nach den Fundorten zu urteilen konzentrierte sich das Leben in Ostafrika und später verbreiteten sie sich südwärts, aber nicht gen Norden.

3. Wenn der afrikanische Homo egaster (1,7 Mio. Jahre) dem asiatischen Homo erectus (1,6 Mio. Jahre) gleicht und der Homo georgicus eine Habilis-Spezies ist, dann muss es der Homo erectus sehr eilig gehabt haben!? Er rannte innerhalb von 100.000 Jahren nach Indonesien, ohne eine Spur in Arabien oder Indien zu hinterlassen. War der Homo erectus wirklich so ein Wandertyp, wie die Wissenschaft meint? Was ist mit dem Homo georgicus (1,8 Mio. Jahre)? Wenn er der Habilis Qualität entsprechen würde, warum und weshalb hetzte er von Kenia ausgerechnet Nonstop zum Kaukasus?
Population: 
Mit der Entwicklungsqualität verbesserten sich die Überlebensstrategien von Hominiden in Afrika. Nach den Fundorten zu urteilen vermehrten sie sich aber schleppend und blieben über Millionen von Jahren in Ostafrika sesshaft. Wahrscheinlich dezimierten wilde Tiere und Krankheiten die Urmenschen. Denkbar sind auch Kämpfe untereinander, wegen der Nahrungsressourcen und zudem war die Kindersterblichkeit recht hoch. Nach den Knochenfunden zu urteilen verbreitete sich der afrikanische Homo egaster und der Homo erectus südwärts Richtung Südafrika. Es fehlen bislang jegliche Anhaltspunkte für eine nördliche Verbreitung. Lediglich der Australopithecus barhelghazali wanderte langsam nach Westen. Das alles spricht dafür, dass genügend Lebensraum vorhanden war und die Zahl der  Hominiden nur unwesentlich stieg. Es gab also keinen Grund Afrika zu verlassen.
Wanderschaft: 
In der Regel sind Menschen und Tiere heimatverbunden und verlassen ihr vertrautes Gebiet nur bei existenziellen Bedrohungen. Selbst die Paarhufer und Zugvögel kehren immer wieder in ihre Heimat zurück. Für die Hominiden war eine gewohnte Umgebung sogar überlebenswichtig. Sie kannten jeden Strohhalm, sichere Verstecke und wussten, wo sie Nahrungsalternativen fanden. Untersuchungen bei den wenigen Naturvölkern von heute bestätigen diesen Eindruck. Wenn sich der moderne Mensch nicht einmischt, bleiben sie ihrem Lebensraum verbunden und lehnen das moderne Leben ab. Amazonas Indianer ernähren sich noch urzeitlich in den Regenwäldern und den Inuit (Eskimos) genügt die kalte arktische Einöde, um glücklich zu sein. Der San-Man zieht mit Pfeil und Bogen durch die afrikanische Kalahari und lebt im Einklang mit der Natur. Anhand der Naturvölker lassen  sich erstaunliche Rückschlüsse ziehen. Untersuchungen belegten, dass sich die Population der Naturvölker kaum veränderte, und hatten keinen Grund ihre Heimat zu verlassen. Naturgewalten, Ernährungskrisen und Ähnliches, werten die Naturmenschen als natürliche Auslese oder Gotteszorn. Die Annahme, dass sich die Menschen gegenseitig vertrieben und somit zum Auswandern gezwungen haben ist fragwürdig. Der Lebensraum von kleinen Sippen war so groß, dass man kaum auf andere traf. Außerdem hatte man in der Natur genügend Feinde, dass ein Kampf mit anderen Menschen immer ein Risiko war, sich selbst zu schwächen. Die heutigen Naturvölker verhalten sich ähnlich und vermeiden eher Kämpfe. Insgesamt bekräftigt die Häufigkeit der fossilen Knochenfunde in einer Gegend die grundsätzliche Ortsgebundenheit. Die Argumentation für das Auswandern aufgrund extremer klimatischer und geologischer Veränderungen kann nur bedingt stimmen, da in Afrika ein Klimawandel schleichend bis gar nicht stattfand. Und so verwundert es auch nicht, dass sich die Hominiden über fünf Millionen Jahre kaum verbreiteten. Von Ostafrika aus, wanderte die Spezies lediglich nach  Süden und einige verirrten sich nach Westen. Nach bisherigem Wissensstand wurden der afrikanische Dschungel und das karge Nordafrika gemieden. Das es vor etwa zwei Millionen Jahren eine hominide Form plötzlich sehr eilig gehabt hatte, darf bezweifelt werden.
Steinzeit:
Vor etwa 2,4 Millionen Jahren stellten unsere hominiden Vorfahren Werkzeuge und Jagdwaffen her und läuteten kulturell die Steinzeit ein. Mit den Fähigkeiten machten sie einen enormen qualitativen Sprung und verbesserten ihre Überlebenschancen. Mit den Hilfsmitteln beherrschten sie die Wildnis und hatten deshalb noch weniger Gründe ihr Umfeld zu verlassen. Sie bauten sich Unterkünfte, strukturierten den Alltag und bauten erste Hierarchien auf. Ein Anführer regelte Gesetz und Ordnung, Lebensmittel wurden zusammengetragen und dann nach Statusregeln verteilt. Eine neue Form der Sesshaftigkeit entstand und die Anzahl der Sippenmitglieder vergrößerte sich. Mit dem Zusammenleben mehrerer Menschen reduzierten beispielweise ansteckende Krankheiten die Population. Andererseits  war die steigende Zahl der Sippenmitglieder ein Garant für einen höheren Lebensstandard, besseren Schutz vor wilden Tieren und mehr Nahrungsmittel. Insgesamt vermehrten sich die Steinzeitmenschen, aber nicht in dem Maße einer Übervölkerung. Sollten die Steinzeitmenschen (Homo erectus) von Afrika nach Asien ausgewandert sein, dann fragt man sich, warum sie ihre Werkzeuge vergessen haben? Seltsamerweise wurden bei den asiatischen Hominiden keine Werkzeuge gefunden, wohl aber bei der gleichwertigen afrikanischen Form.

Berechnungsfehler:
Bei der Altersbestimmung fossiler Funde können Fehler nicht ausgeschlossen werden. Die heutige Isotopenzerfallsberechnung wird als sicherstes Datierungsverfahren geheiligt, aber vor Jahren sagte man Gleiches von den C-14 Methoden. Einmal abgesehen davon, dass es Experten gibt, die Ergebnisse schönrechnen, häufen sich Berechnungsfehler durch vorher unkalkulierbaren Einflüssen. In der Betrachtung zu den Datierungsmethoden sind einige Fehler genannt. Gerade die C-14 Methoden, erwiesen sich als enorm fehlerhaft, aber auch die Isotopenzerfallsberechnung ist nicht sicher. Beispielsweise führten Messergebnisse zum Fossil des Australopithecus ramidus mit Kalium-Argon-Methode zu einem Alter von 23 Millionen Jahren. Ein solches Alter konnte nicht stimmen. Nach weiteren 17 von 26 Proben verdichtete sich ein Alter von 4,4 Millionen  Jahren (die anderen Proben lagen wieder deutlich darüber). Dies ist ein Fakt von vielen und offenbart die Anfälligkeit der modernen Datierungsmethoden.
Artendefinierung:
Anthopologen (Menschheitsforscher) und Paläontologen (Forscher von Urzeit-Lebewesen) ordnen die gefundenen Fossilien hominiden Arten zu. Es zeigte sich, dass sich rudimentäre Knochenfunde nicht sicher klassifizieren ließen und deren Entdecker neigten vorschnell dazu ihre Meinung zu publizieren. Übereilt wird der ausgegrabene Fund zur Sensation und zieht meisten lange Fachstreitigkeiten nach sich. Allerdings ohne den öffentlichen Schritt, werden solche Funde leichtfertig von den Fachgelehrten einfach in eine bekannte Art einreiht (passend gemacht). Im Zweifelsfall gibt die Datierung den Ausschlag und zwängt die Entdeckung in ein passendes Schema, behindert dadurch eine sorgfältige Analyse. Gerade der Streit um die Bewertung des Homo georgicus macht das klar. Fast 20 Jahre dauerte der Disput, bis die Form als Homo erectus anerkannt wurde. Die propagierte „Out of Afrika“-These erhielt einen herben Rückschlag und fundamentierte die Ansicht, dass den Homo Erectus als rein asiatische Art definiert. In dem Zusammenhang entbrannte ein Streit, um die Unterschiede zwischen Javamensch, der Pekingkreatur und dem Kaukasischen Homo. Trotzdem jede Art zu unterschiedlichen Zeiten gelebt hat, häufen sich Indizien dafür, dass jede Form eine eigene Gattung begründete. Das bedeutet, es haben sich regional verschiedene Homos gebildet, die aber prägende Gemeinsamkeiten haben. Des weiteren ist es erstaunlich, dass der Homo erectus gegenüber afrikanischen Formen kulturelle Defizite besaß, obwohl die Art als höhere Evolutionsqualität gilt. Jene Fakten untermauern die Vermutung einer asiatischen Spezies, die sich ohne Zwischenformen in verschiedenen Gebieten, vom Affenmenschen zur Homo erectus Art entwickelte. 

Die Wiege des Lebens ist insofern Afrika, da sich von hier die Basis der Flora und Fauna auf die Kontinente verteilte. Die zentrale Lage des Kontinents in der Urzeit war der Motor des Lebens bis zum Aussterben der Dinosaurier. Seid dem Tertiär (Epoche) verursachte das Kontinentale driften eine regionale Entwicklung der Pflanzen und Tiere. Gegeben waren die Grundlagen und deshalb befinden sich beispielsweise Hunde- und Katzenarten auf allen Kontinenten. Geprägt von den Gegebenheiten und den Veränderungen auf den Erdteil gestaltete sich die Evolution der  Basis-Tiere. In dem Zusammenhang stehen gekreuzte Neuschöpfungen und begründen zudem das Aussterben bestimmter Arten. Genaueres dazu erfahren Sie im nächsten Abschnitt, über die Erdschollenbewegung.
Abschließend kann die Zeitepoche Tertiär, als weiteren pubertären Schritt der Erde betrachtet werden. Die neogene Phase entspricht hierbei die Suche nach der eigenen Persönlichkeit. Im pliozänen Abschnitt manifestierte sich ein neues Selbstbewusstsein. Die Erde hat einen Stamm neuer Tiere und Pflanzen erschaffen, die sich in viele Unterarten teilen. Mit dem Menschen ist zufällig oder auch beabsichtigt, etwas ganz Unbekanntes entstanden. Die Qualität Mensch entspricht der Phase der Erde, die der erwachten Sexualität entspricht ⇒ eine Keimzelle, in der der Mensch zum prägenden Lebewesen aufsteigt.
Im Quartär (vor 1,8 Mio. Jahren) werden sich unsere Vorfahren zum modernen Menschen entfalten. Jedoch in der Erdschollenbewegung der neogenen Phase des Tertiärs liegt die Ursache für die rasante Evolution des Menschen. Gerade bei der Verbreitung der Hominiden gibt es unterschiedliche Ansichten, zumal die bisherige Lehrmeinung nicht überzeugt. Wie sich das Leben auf den einzelnen Erdteilen entwickelt hatte, soll Ihnen der nachfolgende Abschnitt deutlich machen. Zudem werden Sie fernab der Lehrmeinung eine andere Verbreitungstheorie der Hominiden kennenlernen.