2.3. Das gigantische Atom

Graphisches Schema unseres Sonnensystems

 

1. Sonne ( Zentralgestirn)

--> Innenring
2. Merkur
3. Venus
4. Erde
5. Mars
6. Asteroidengürtel

 

--> Außenring
7. Jupiter
8. Saturn
9. Uranus
10. Neptun
11. Pluto ( Zwergplanet )
12. Kuipergürtel
13. Oortsche Wolke

Grafik – Sonnensystem // Quelle: www.amateursternwarte.de/astro_info/unser_sonnensystem

Atommodell

 

Funktion Sonnensystem

Vergleichen Sie einmal das Sonnensystem mit dem Atommodell. Es fällt auf, wie sehr sich beide ähneln. So entspricht das Innensystem einem Atomkern, dem des Sonnensystems mit Sonne (Proton), Merkur, Venus, Erde und Mars (jeweils Neutronen). Der Asteroidengürtel erfüllt hierbei die Funktion eines Atomkernmantels. Die äußeren Planeten Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun kämen den Elektronen gleich, und Kuipergürtel und Oortsche Wolke hüllen abschließend das Atomsystem ein. Wenn wir vom Ursprung her denken, drängt sich der Vergleich logisch auf. Die Entstehung des Universums liegen atomphysikalische Vorgänge zugrunde. Unser Sonnensystem ist demzufolge ein gigantisches Atommodell im Scheibenformat. Auf der Erde dominieren dagegen eher kugelförmige Modelle, Elektronen, die sich rundherum um den Kern bewegen.

Im luftleeren Weltall wird durch die Gravitation der Planeten eine elektromagnetische Strahlung aufgebaut, die sich wie ein Dach an dem gedachten Achsenpunkten (A- & B-Pol) der Sonne schließt. Die Kräfte in dem Sonnensystem wirken daher wie eine unsichtbare Kugel. Bei äußeren Gefahren wirkt jeder Planet vergleichbar einer Zwiebelschicht. Fremdartige Objekte müssten sich durch die einzelnen Strahlungsbarrieren der Planeten quälen. Kleinere Partikel werden in die Schutzgürtel geschoben oder von einem Planeten angezogen und verarbeitet. Größere Gegenstände werden durch unser System geleitet, ohne Schaden anzurichten. Insofern ist das Sonnensystem ziemlich sicher konstruiert. Für uns Menschen dürfte das mittlere Lebensstadium der Sonne in puncto Stabilität ein Glücksfall sein. Andererseits arbeitet die Sonne nun intensiver an Abkühlprozessen. Wenn sich die Wissenschaft nicht verrechnet hat, kann die Erde mindestens drei Milliarden Jahre von der Kraft der Sonne zehren. Im Innenkreis des Sonnensystems zählt die Sonne zum Proton und die Erde wäre ein Neutron. Unsere Welt befindet sich atomphysikalisch im Kernmantel und ist vor äußeren Gefahren relativ sicher. Der Hallische Komet oder ähnliche Himmelskörper werden weiterhin an uns vorbeirauschen. Was ist aber mit den Objekten im Asteroidengürtel?

Die Sonne folgt ihrer Mission sich abzukühlen und das kann dreierlei bedeuten:
1. der Asteroidenmantel wird aufgebraucht und deren Gebilde werden verteilt
2. ein weiterer Innenplanet könnte entstehen
3. die Erde erhält einen zweiten Mond

Jene Möglichkeiten würden das Ziel der Sonne beschleunigen, aber für die Lebewesen auf unseren Planeten hätte das vernichtende Folgen. Letztendlich gehört die Erde zum Sonnensystem und hat hier seine übergeordnete Mission.

Leben als Variante

So wie die Erde ein Teil des Megasystems ist, so ist Leben ein Teil des Erd-Systems. Unser Planet verfolgt ebenso eine spezifische Abkühlung. Die besonderen Gegebenheiten auf der Erde ließen hier Leben entstehen, dabei war es weder Absicht noch eine Laune der Natur. Vielmehr war Leben als mögliche Variante für den Endzweck vorteilhaft. Pflanzen und Tiere wurden zu wichtigen Elementen der Erdoberfläche. Unter dem Sammelbegriff Natur entstand ein Kühlungskreislauf. Pflanzen produzieren Sauerstoff, der für die Atmosphäre und dem Wasserkreislauf benötigt wird. Tiere fungieren als Gärtner, damit die Pflanzen nicht überwuchern und ersticken. Und der Mensch sollte in dem Kreislauf sicherlich als Wächter tätig sein. Er könnte das Gleichgewicht der Natur bewahren. Die Variante Leben ist für die Erde ein hoffnungsvolles und entwicklungsfähiges Modell.

Nacheinander wachsen Pflanzen, bilden sich Insekten, entsteht die Tierwelt und am Ende steht bisher der Mensch. Die Abkühlprozesse der Erde bilden zugleich die Grundlage der Erd-Urgeschichte und machen deutlich welcher logischen Entwicklungskette der Planet folgt. Im Universum entsteht Materie durch verschiedene Einflüsse in ungleicher Form, von denen sich einige auflösen, sterben oder sich weiterentwickeln. Ein Grundstein wird gelegt, wobei keiner dem anderen gleicht und nun einer Entwicklungskette folgt, die wiederum beeinflussbar ist.

Wenn Sie versuchen, ohne Vorkenntnisse ein Haus zu bauen, dann würden Sie sicherlich zahlreiche Versuche benötigen. Wahrscheinlich wird es eher ein Unterschlupf werden und weil sie ja nichts anderes kennen, würden Sie zunächst zufrieden sein. Aber der Mensch entwickelt sich weiter, lernt neue Materialien kennen, hat plötzlich eine Idee oder sieht bei anderen Menschen bessere Unterkünfte. Und mit der Zeit entsteht die erste Strohhütte und schließlich ein festes Haus. Wenn man dazu bedenkt, wie lange der Mensch in der Geschichte gebraucht hatte, ehe er feste Steinhäuser errichten konnte (mehrere 100-tausend Jahre). Milliarden von Jahren waren nötig das Universum und unser Sonnensystem entstehen zu lassen. Immer wieder war es auch ein Experiment, mit Rückschlägen und Neubeginn, jedoch aus jedem Versuch wurde die Erkenntnis geboren. Unser junger Planet konnte demzufolge vom Wissen der Gestirne profitieren. In dem Hausbauvergleich würde das bedeuten, Sie haben zumindest eine stabile Behausung gesehen. Mit diesem Bild im Kopf (Plan) würde es Ihnen leichter fallen selbst eine Unterkunft zu bauen, vorausgesetzt Sie finden bei sich die benötigten Bauelemente und beherrschen die grundlegende Technik dazu. Das heißt, jeder Planet ist von den Gegebenheiten verschieden und die Erde hatte eben die Bausteine dazu um Leben zu schaffen. Die geschaffenen Pflanzen und Tiere ordnen sich in das System Natur ein und sind ein Teil der Entwicklung der Erde. Die Evolution des Menschen steht in dem Zusammenhang und kann als geplante Erschaffung betrachtet werden. Die Natur zwang die Spezies Mensch zum Denken, die obendrein als einziges Tier über die notwendigen körperlichen Voraussetzungen verfügt sich umfassend entwickeln zu können. So waren wir in der Urphase verfolgte Tiere, das alles konnten, aber nichts richtig. Jeder Tiger war schneller und im Fluß hatten wir gegen Krokodile keine Chance. Damit der Urmensch überleben konnte musste er denken. In der Kombination seiner Fähigkeiten wuchs eine Art heran, die sich clever den Gefahren stellte. Durch die körperlichen Gegebenheiten, besonders durch die Hände, waren dem Menschen viele Möglichkeiten gegeben. Im Zusammenspiel mit dem Denken konnte er schützende Methoden und Hilfsgegenstände entwickeln. Der ständige Existenzkampf zwang den Menschen das Denken zu benutzen, legte ein Wissensschatz an und konnte seine Erkenntnisse weitergeben. Den vergleichbaren Affen fehlten solche Impulse, um sich über ihren Körperbau weiter zu entwickeln. Sie fanden  immer genug Nahrung in der Nähe schützender Bäume.

Denken als atomphysikalischer Vorgang

Genau genommen resultiert die Menschwerdung aus Sternenstaub und ist eine besondere Elementenverbindung, die uns von den anderen Tieren abhebt. Das, was wir Denken nennen, ist ursächlich ein atomphysikalischer Vorgang. Über die Nervenzellen wird ein Ablauf in Gang gesetzt, der uns reagieren lässt. Damit eine Reaktion stattfindet, muss ein Antrieb vorhanden sein. Durch die Komponenten Sauerstoff, Wasser und Wärme setzen organische Verbindungen Triebmechanismen frei, die für alle Lebensformen grundsätzlich sind.

Die drei Hauptformen sind: Entwicklungstrieb – Fortpflanzungstrieb – Erhaltungstrieb.

So sind Wasser, Wärme und Stickstoff die Nahrung für Pflanzen und die Basis ihrer Entwicklung. Aus einem Samenkorn wächst eine Blume oder ein Baum, bis es die maximale Größe erreicht hat, deren Entwicklungsgrenze durch sein Umfeld begrenzt wird. Die Pflanze erfüllt nun seine Aufgabe, bis das System nicht mehr funktioniert und abstirbt. Damit eine Pflanze nicht ausstirbt, ist sie bestrebt, sich fortzupflanzen. Die Gewächse bilden Samen, der mithilfe der Natur verbreitet wird. Vielfach sind das der Wind oder die Insekten. Obwohl nur wenige Samenkörner auf geeigneten Boden fallen, kann sich dennoch eine Pflanzenart mannigfaltig ausbreiten und das sogar an ungewöhnlichen Plätzen. Im Streben nach Überleben ist ein Gewächs zu außergewöhnlichen fähig. Eine mangelnde Wasserversorgung wird beispielweise durch tiefere Wurzeln ausgeglichen, so schaffen es Bäume an Felsen zu wachsen. Die Wirkungsweisen der drei Triebmechanismen sind bei Pflanzen von einer logischen Einfachheit. Komplizierter wird es, das Entwicklungssystem bei Tieren und erst recht beim Menschen zu verstehen. Besonders durch die Intelligenz kann der Mensch seine Triebe steuern. Bei einem Tier reduziert sich das Denken auf die Instinkt-Qualität. Je nach den natürlichen Bedingungen und den körperlichen Möglichkeiten definiert sich die Qualität des Denkens. So muss ein Löwe nicht wissen, wie man ein Haus baut, zumal er es nicht könnte.

        Innere Anlagen                                                                                                                                           Äußere Bedingungen

Jede Lebensform ist grundsätzlich auf einen natürlichen Zweck ausgerichtet. Für die Tiere reicht ein instinktives Denkvermögen, weil die Natur sie mit einer hervorragenden Überlebensstrategie ausgerüstet hat. Im Gegensatz dazu wurde der Mensch körperlich benachteiligt und konnte nur über das Denken eine Überlebensstrategie entwickeln. Er ist gezwungen die Grundtriebe miteinander zu kombinieren, wodurch Lerneffekte ausgelöst wurden. Trotz der Fähigkeit aus lernen einen Wissensschatz anzulegen, bleiben die drei Grundtriebe die Basis des Menschen.

Vergleichbar einem Computer können wir mit sichtbaren Programmen (rationale Ebene) auf dem Bildschirm arbeiten und gewisse Dinge in der Systemkonfiguration ändern. Doch die BIOS-Ebene (Unterbewusstsein) bleibt dem Normalanwender verschlossen. Aber genau jene Grundebene beschreibt die Möglichkeiten, aber auch die Grenzen des Computers. In der unterbewussten Basis des Menschen sind ebenso die Schranken des Denkvermögens festgelegt. So kann ein Mensch zwar viel lernen, aber nicht alles nutzen. Entscheidend ist immer das gegebene Fundament. Somit kann nicht jeder Professor oder Musiker werden.

Triebmechanismus Liebe

In der Kombination der Triebmechanismen liegt die Vielfältigkeit des Menschen und definiert sein Bewusstsein. Es ist ein steuerbarer Wissens- und Erfahrungsschatz, der im Gehirn abgespeichert und durch das Denken aktiviert wird und mehrere Handlungsmöglichkeiten anbietet. Nichtsdestotrotz verfügt der Mensch über ein unterbewusstes Notfallkonzept. In puncto Liebe bewertet das Unterbewusstsein den Gefahren-Aspekt und gibt sie dann an die rationale Ebene weiter. Letztendlich verstärken oder schwächen beide Elemente ein Gefühl zu einem Gegenüber. Ein positiver Eindruck treibt die Neugier und regt das sexuelle Interesse an. Ziehen sich die Elemente beider Körper an (stimmt die Chemie), erwacht der Besitztrieb, der wegen der Kultur unterschiedlich geprägt ist. Ein Urmensch zieht sein Weibchen einfach in die Höhle, dass würde sich eine Frau von heute nicht gefallen lassen. Das Zwischenmenschliche, das Gefühl der Liebe, verdrängte in der Entwicklung die egoistisch betonte Partnerschaft. Das heißt, die Grundtriebe müssen erst einmal zum Gefühl des gleichwertigen Miteinanders reifen. Wie nachfolgend könnte sich die urmenschliche Liebe entwickelt haben.

1. Ausgangspunkt ist die Kombination aus Fortpflanzungs- und Erhaltungstrieb

der Sexualtrieb verlangt die Fortpflanzung, besonders stark bei den männlichen Urwesen ausgeprägt ⇒ Mann + Frau = Befriedigung + Fortpflanzung (natürl. Erhaltungstrieb) // unbewusst spürt das weibliche Wesen die Notwendigkeit einer Gemeinschaft mit dem Mann ⇒ bevorstehende Schwangerschaft = existenzielles Gefahrenpotenzial, durch körperliche Einschränkungen und dem Problemfeld mit Nachkommen (Schutz, Versorgung) // der Mann gewährt ihr egoistisch Schutz, da die Frau  bei der Nahrungsbeschaffung hilfreich sein kann und er muss nicht länger für den Sexualtrieb auf Suche gehen

2. Denkkette aus Entwicklungs- und Erhaltungstrieb

Vorteile bei der Jagd, machen die Frau zum Partner ⇒ eine Beziehung entsteht, die zunehmend eine gleichberechtigte Basis einnimmt = durch eine Art Meinungsaustausch entwickeln sich effektivere Jagdmethoden + neue Nahrungsquellen werden erschlossen // die Vorteile der Jagdgemeinschaft ermuntern zu einer Vergrößerung der Sippe; aufgeschlossen reift die Erkenntnis, dass größere Gruppen mehr Schutz und eine effizientere Nahrungsbeschaffung bedeutet = Familie, Sippengründung + Jagdgemeinschaften // die Sicherung der Schwangeren wird notwendig, deren Schutz und Versorgung erhält höchste Priorität, da die Nachkommen die Gemeinschaft stärken und schwindende Kräfte der Alten kompensieren = Schutzbehausungen + Altersversorgung

3. Aus Fortpflanzungs- und Entwicklungstrieb entsteht die Urliebe

3.1. der Führer einer Sippe nimmt sich das Vorrecht auf ein Weibchen und wählt sich eine Favoritin = optische & mentale Attraktivität und der Urschönheitsbegriff wird geprägt // 3.2. das Weibchen entdeckt Methoden, um die Favoritin zu bleiben, damit sie ihren Stand in der Sippe erhalten und aufwerten kann (Sexuell, Fürsorge) //  3.3. der Anführer macht seinen Alleinanspruch über die Erwählte deutlich und wertet zugleich ihren Status auf (so darf kein anderes Männchen sie sexuell gebrauchen) // die Auserkorene entwickelt Sicherungsmechanismen = sie macht sich unentbehrlich und entdeckt die männlichen Defizite auf der psychischen Ebene, z. B. : kann sie ihren Mann deshalb vor Intrigen innerhalb der Gruppe warnen; kann durch ihre andere Sichtweise beratend wirken; und findet heraus was der Mann sexuell mag, versucht ihn zu verwöhnen, einzuschmeicheln, sein Ego zu ehren und ähnliches // 3.4. der Mann betrachtet die Nachkommen der Auserwählten als persönliches Geschenk, egal ob er der biologische Vater ist, ein Kind seiner Favoritin ist sein Besitz = es dient dem Zweck den Vater zu unterstützen und im Alter zu versorgen; das Kind soll später mindestens den Status des Vaters übernehmen // mit der Geburt eines Schwächlings allerdings, kann die Favoritin ganz schnell ihren Stand verlieren // lediglich ein Kind, dass dem Bild des Vater entspricht sichert die Position der Mutter und kann bei der Altersversorgung des Vater  selbst mit berücksichtigt werden (die Fürsorge einer Frau wurde immer vom Mann geprägt) // 3.5. aus einer Zweckbindung von Mann und Frau entwickeln sich letztendlich Gefühle; der Mann sorgt sich um seinen Besitz (Kind & Frau) = über das egoistische Gefühl etwas wertvolles verlieren zu können, entwickelt er Trauer bei Krankheiten, Mut bei Gefahren und Mitleid bei Verletzungen // die Frau dagegen verteidigt ihren Stand zum Mann = psychische Einflussnahme; durch die Nachkommen ist sie außerdem gezwungen intensivere Gefühle zu entwickeln (Pflege, Erziehung, Schutz), zumal ein Kind ein Produkt ihres Leibes ist // die erlernten Fähigkeiten kommen ihr zugute im Umgang mit ihrem Mann = sie entwickelt psychische Stärken, wogegen der Mann eher rational geprägt ist, dadurch kann sie den Mann auf der unterentwickelten Ebene beeinflussen // aus einer egoistischen Motivation in einer zweckorientierten Bindung wächst ein Gefühl der Zusammengehörigkeit = Urliebe

Fazit: Mann und Frau haben es gelernt sich über die Gefühle gegenseitig zu respektieren und den Nutzen einer Partnerschaft erkannt. Die Triebmechanismen haben aus den Grundanlagen und den äußeren Bedingungen neue Komponenten geschaffen. Über den Fortpflanzungstrieb näherten sich Frau und Mann an; gründeten über den Lebenserhaltungstrieb eine Zweckgemeinschaft und vertieften über den Entwicklungstrieb die Gemeinschaft in eine Partnerschaft. Ein gesunder Egoismus und eine fördernde Neugier sind dabei stets die Motoren, die unsere Triebe steuern und die Eigenschaften (das Sein) eines Menschen aufbauen. Die Urliebe kannte zwar keine feste Partnerschaft, aber die Zeit einer gewissen Zweisamkeit reichte aus, verbindende Gefühle zu entwickeln. In der Urgemeinschaft bildeten sich praktisch nur Pärchen durch den Besitzanspruch des Mannes (speziell der Anführer). Das was wir heute Liebe nennen hat sich erst über Jahrhunderte entwickelt. Insbesondere hat die christliche Religion die Zweisamkeit einer Beziehung und die sexuelle Treue definiert.

Das Beispiel sollte die einfachen Mechanismen einer biochemischen Entwicklung deutlich machen. Es finden also lediglich atomphysikalische Vorgänge statt, die eine Reaktion auslösen und uns zu neuen Erkenntnissen führen. Komplizierte Abläufe in unserem Gehirn werden durch die Grundtriebe gesteuert und sind letztendlich dafür verantwortlich, den Menschen zu einem besonderen Geschöpf gemacht zu haben. Im Bezug auf atomphysikalische Vorgänge ist Leben ein Teilchenprozess, initiiert durch das Sonnensystem und konstruiert von der Erde. Auf dem Erdmantel, der Haut der Erde, schuf sich die Welt nützliche Lebensformen und wir Menschen sind im übertragenden Sinne die Bakterien der Erde. Der Mensch hat in diesem Rahmen seine spezifische Aufgabe. Aber leider wird er zunehmend zu einem gefährlichen Virus für die Welt. Unsere Erde ist eine Lebensform in einer anderen Dimension. Anhand der Urgeschichte des Planeten Erde möchte ich Ihnen diese Lebensform näher bringen, damit der Mensch sich besser begreift. Denn nicht der Mensch ist der Herrscher der Welt, sondern ein Diener, dem die Natur einige Privilegien erlauben.