7.3. Aussichten - mögliche Problemlösungen

7.3. Aussichten – Möglichkeiten der Problemlösungen

Vorab: Grundbetrachtung zum Wesen des Menschen
Der humanistische Zeitgeist von heute steht verstärkt dem rationalen Denken im Wege und entfernt sich dabei vom Wesen des Menschen und verbaut Lösungsmöglichkeiten für die Zukunft.
Historische Erfahrungen haben zwar ein erstrebenswertes Ideal der Gegenwart geschaffen, aber dabei gefährliche Grenzen durchbrochen, die sich im realen Leben immer deutlicher abzeichnen. Der neue Zeitgeist hat zwar scheinbar dazu geführt die Macht der Herrschenden einzuschränken und die Rechte der Ohnmächtigen zu erheben. Das führt aber auch dazu, dass Politiker einerseits wahlstrategisch unpopuläre Maßnahmen vermeiden und andererseits das gesellschaftliche Chaos nutzen, damit das Volk mit sich zu tun hat und keine politische Einheitsfront entwickeln kann. Ein Grundübel der Verwirrung ist das maßlose Definieren von Demokratie und Freiheit, dass kaum noch Grenzen kennt und in die Anarchie abzugleiten droht. Häufig werden schamlos die grundlegenden Eckpfeiler des gesellschaftlichen Zusammenlebens durchbrochen. Das Achten der Menschenwürde wird von den Medien aufgehoben und der Respekt vor dem Leben geht zunehmend verloren. Mit Leben ist auch die Natur (Pflanzen, Tier, Umwelt) gemeint und das Recht zu sterben, aber auch mit dem Tod Leben zu schützen.
Es ist an der Zeit aus den Realitäten objektive zukunftsorientierte Konsequenzen zu ziehen. Für das gesellschaftliche Zusammenleben müssen wieder klare Regeln geschaffen werden und die Begriffe Demokratie und Freiheit dementsprechend eingegrenzt werden. Um einen realen zukunftsorientierten Humanismus zu schaffen, ist es zwingen notwendig das Wesen des Menschen zu begreifen. Es gibt zahlreiche Philosophen die dazu ihre Gedanken äußerten. Diesbezüglich möchte ich Ihnen kompakt wichtige Kerngedanken der Natürlichkeit und Philosophie nahe bringen, auf deren Grundlage die möglichen Problemlösungen basieren.

Anmerkung: Eine detaillierte Betrachtung zu den folgenden Ausführungen, sind in einem weiteren Buch geplant („Des Menschen Weg zur möglichen Reife“).

Natürliche Betrachtung:
Durch die urgeschichtliche Rückschau sollte unter anderm deutlich werden, dass der Mensch ein biochemisches Produkt der Gestirne und sich atomphysikalisch erklärt.
Aus Sternenstaub- und Gase entstand unserer Planet, die Pflanzen, die Tiere und schließlich der Mensch. Der Mensch reiht sich also in die Kette der Entwicklungen der Erde ein. Rational betrachtet wird Leben durch die drei Antriebsmechanismen Ernährung, Erhaltung und die Fortpflanzung erzeugt. Diesem Prinzip unterliegt alles, was sich entwickeln kann und gilt für Pflanzen, Tiere und Menschen. Aus den besonderen Umständen und seiner Anatomie hat der Mensch in seinem existenziellen Überlebenskampf das Denken entwickelt. Im besonderem Maße nutzt der Mensch dabei die drei Grundmechanismen und schuf sich einen variantenreichen Code, worauf das Bewusstsein des Menschen beruht. Wie bei einem Computer ist der Mensch mit einer BIOS-Ebene (Basis) ausgestattet, erhält mit seiner Geburt sein Betriebssystem und ist im Rahmen dessen fähig bestimmte Programme zu installieren. Er braucht mindestens ein Schreibprogramm (Sprache) und ein Grafikprogramm (Seele, etwas darstellen zu können). Die Installation weiterer Programme offenbart sein Wesen, allerdings kann er nicht jedes Programm einrichten, weil die Basis es nicht zulässt oder nicht erweitern kann.
Mit diesem Vergleich soll unterstrichen werden, dass die Fähigkeiten des Menschen rationellen Prozessen unterliegen. So sind Gefühle und das Denken keine besonderen Fähigkeiten des Menschen. Wie die Wissenschaft herausgefunden hat können das auch Tiere, nur ist deren Umfang durch ihre Möglichkeiten begrenzt. Selbst bei Pflanzen wurde nachgewiesen, dass sie auf Musik reagieren, also Gefühle zeigen. Nur unserer Anatomie haben wir es zu verdanken, dass wir kein prähistorischer Amiga-Commodore PC mehr sind, sondern mindesten schon das Leistungsvermögen von Windows 98 besitzen.
Das heißt, der Mensch sollte sich klar machen, dass die Basis unseres Seins die ursächlichen Antriebsmechanismen sind. In seinem Trieb strebt der Mensch überwiegend danach, seinen Stand zu sichern und die Grundtriebe zu befriedigen. Um nicht in existenzielle Nöte zu geraten entwickelt der Mensch den Egoismus, der sich aus den drei Grundmechanismen zum bindenden Trieb (Betriebssystem) entwickelt. Zwei grundsätzliche Wege bilden sich heraus und nennen sich Idealismus und Materialismus. Der Materialist stellt das sichtbare, den Besitz, in den Vordergrund. In der Regel strebt er nach Reichtum, Macht und Anerkennung. Damit ist der Materialist kurzsichtig auf die Absicherung der eigenen Basis bedacht und nutzt alle Möglichkeiten seinen Besitz zu mehren. Der Idealist ist geistig orientiert und widmet seinem Leben einer Idee. Der Idealist kann Revolutionär, Pionier oder Gläubig sein. In der Regel sind Idealisten, die langfristig die Basis ihrer zukünftigen Absicherung anstreben müssen. Sie sind vom Leben benachteiligt und versuchen es zu ändern (Denker, Revolutionäre) oder finden ein Lebensmodell (Glauben, Philosophie) für sich oder Suchen nach neuen Wegen (Pioniere, Auswanderer). Die Weltsicht von Gut und Böse spielt hierbei eine besondere Rolle und meint auch Recht und Unrecht, schön und hässlich, weiß und schwarz, sowie Unterdrückte und Ausbeuter.

Philosophische Betrachtung: 
Die Begriffe Gut und Böse stehen im dialektischen Zusammenhang und sind letztendlich Definitionssachen. Dialektik heißt hierbei, Gutes resultiert immer aus dem Bösen und es wird sich stets Gutes in Böses verwandeln, weil Gutes Böse definierbar ist. 

Beispiel: Die römische Sklavengesellschaft war für die jüdische Bevölkerung um das Jahr 40 herum Böse. Dagegen war die Bergpredigt von Jesus Christus, eine hoffnungsvolle gute Lehre, die einen neuen gesellschaftlichen Zeitgeist erzeugte. Daraufhin gründete sich der christliche Glaube, aber die katholische Kirche des Mittelalters missbrauchte diese Lehre. Sie rechtfertigte im guten Glauben die böse Inquisition. Unter den Vorwand das Teuflische auf Erden auszumerzen, wurden auch Kirchengegner beseitigt, somit wurde eine scheinbar gute Absicht böse missbraucht. Fakt ist, dass seiner Zeit die Inquisition als gute Absicht definiert wurde, um das Böse zu beseitigen. Es spielte somit keine Rolle, das die Bergpredigt von Jesus keinenfalls die Inquisition rechtfertigt.

An diesem Beispiel wird die dialektische Weiterentwicklung deutlich, dass die Basis des Guten durch die Zeit und das Umfeld interpretiert wird und dabei das ursprüngliche verliert. Gerade Glaubensformen, Religionen und Philosophien, die Gutes bewirken wollten veränderten ihre Realität zum Bösen hin. Aber Böses ist letztendlich auch immer wieder der Antrieb, die Motivation zum Guten. Im antiken Griechenland beispielsweise führte die Demokratie zwar zur Blüte, aber auch zum trägen Stillstand. Satt und überfuttert verführte es die herrschende Klasse zur Gier und provozierten dadurch ungewollt Missstände, die ins Chaos führten. Mit dem Militär und der breiten Massen hinter sich, erhob sich ein Herrscher zum Tyrann (Gewaltherrscher), löste das Parlament auf und setzte Reformen durch. In der griechischen Antike, war der Begriff Tyrann zunächst positiv besetzt, weil ein Gewaltherrscher in seiner Amtszeit das Land ordnete. Erst nachdem ein Tyrann seine Macht nicht abgeben wollte und mit dem Militär blutig seinen Willen durchsetzte bekam der Begriff seine negative Bedeutung. Wichtig hierbei ist, dass sich die antiken Griechen darüber bewusst waren, dass eine zeitlich begrenzte Diktatur notwendig war, um eine festgefahrene demokratische Phase zu reformieren.
Gut und Böse bedingen sich also als Entwicklungsfaktoren und deren Definieren unterliegt dem Zeitgeist. Auch eine Demokratie kann böse sein, wie auch eine Diktatur gut sein kann.
Eine dritte Komponente kommt besonders im nahen Umfeld zum tragen. Kein Mensch, keine Idee oder Sache ist nur Gut oder Böse. Der Mensch trägt beide Veranlagungen in sich und steuert sie bewusst oder unbewusst in eine Dominanz. Ob Gutes oder Böses bei einem Menschen überwiegt bedingt sich durch den Egoismus. Mit der Triebkraft Egoismus versucht der Mensch den optimalsten Weg für das Sein zu finden. Damit verbindet sich zugleich die Fragestellung, was ist nun Böse und Gut? Schon in der Interpretationsperspektive scheiden sich die Geister.   

Beispiel: Wohlstandskorpulenz ist seit Jahren ein zunehmendes gesellschaftliches Problem und das besonders bei übergewichtigen Kindern. Daher wird für eine gesunde Ernährung geworben, dass manche Mütter dazu veranlasst ihrem Kind Süßigkeiten zu verbieten oder drastisch zu reduzieren. Als Ersatz für ein gutes Ziel soll ein gesundes Kind mehr Obst und Gemüse essen. Großeltern sehen in dieser Bevormundung ihrer Enkel eher etwas Böses, weil Kinder in der Entwicklungsphase viele Kohlehydrate brauchen und die bekommen sie am effektivsten über Süßigkeiten. Das betroffene Kind ist dabei in der Regel zwiegespalten, weil es einerseits die Argumente der Mutter versteht, aber andererseits Süßigkeiten essen möchte. Das kann dazu führen das Kinder einen überzogenen Heißhunger entwickeln, heimlich ihr Taschengeld dafür ausgeben, Freunde anbetteln oder gar Süßigkeiten stehlen. Also fatale böse Auswirkungen haben. Außerdem können sich dadurch schleichend Spannungen zur Mutter aufbauen oder ein akzeptierter Entzug für psychische Spätfolgen sorgen. Das Extreme (Entzug oder Vollstopfen) sowieso vermieden werden sollten, dürfte klar sein. Doch auch beim Reduzieren oder Zuteilen wird es immer unterschiedliche Standpunkte geben. Letztendlich müssen sie entscheiden, was das richtige Maß ist und können nur hoffen, dass ihr Kind ihnen ehrliche Signale sendet.

Die Unterschiedliche Auffassung von etwas Bösen und Guten verlangt nach Richtlinien. Im normalen Alltag ist es der gesellschaftliche Zeitgeist und übergeordnet sind es die Gesetze, die klar Grenzen vorgeben. Wenn sie sich aus Nachbars Garten Kirschen vom Baum nehmen, so wird das als Diebstahl bezeichnet. Der Kirschbaum selbst ist aber ein Produkt der Natur und sollte demzufolge allen (Tiere, Menschen) frei zur Verfügung stehen. Der Knackpunkt ist allerdings, dass sich der Baum auf dem Grundstück des Nachbarn steht und ist somit laut Gesetz sein Besitz. Seit Anbeginn einer menschlichen Gesellschaft (Sippe) wurden Grundregeln für den Besitz und rechtmäßiger Gewalt geregelt. Auf dieser Basis änderten sich die gesellschaftlichen Bedingungen und damit auch die Regeln die später zu Gesetzen formuliert wurden. Übrigens, hatten die entsprechenden Glaubensformen einer Gesellschaft einen erheblichen Anteil daran Recht und Ordnung den entsprechenden Rahmen zu geben.
Grundlegend für die gegenwärtigen Richtlinien ist das humanistische gesellschaftliche und rechtliches Verständnis der Entwicklungsfaktoren von Gut und Böse. Aus der aktuellen Zeit-Erkenntnis heraus werden Fehlentwicklungen analysiert und Maßstäbe definiert für ein humanistisches Idealziel. Die Geschichte zeigt jedoch, dass man sich nur einem Ideal nähern kann, aber es nicht erreichen wird.

Realität:
In diesem Sinnen gilt es im humanistischen Zeitgeist analytische Fehlentwicklungen zu erkennen und zukunftsorientierte Maßstäbe zu formulieren, bevor das Chaos sich irreparable verselbstständigt.
Das Verständnis von Demokratie und Freiheit stützt zunehmend das Böse, weil man glaubt mit Gutem Böses unterdrücken zu können. In der Realität zeigt sich das Gegenteil, wo das Böse aus dem Guten schöpft und sich grenzenlos entfalten kann. Das schlimme an den Bösen ist, dass es sich Gut maskieren kann. Aber was ist gesellschaftlich Böse?
Wenn jemand bewusst den anderen schadet, um davon zu profitieren so ist das Böse. Wenn der Egoismus, dann auch noch eine Existenz (das Leben) zerstört, so ist es ein Verbrechen. Damit sich aber das Böse in Grenzen hält, müssen geeignete Abschreckungsmaßnahmen (Strafen) gegeben sein. Wichtig ist aber, dass die zwei Naturen des Menschen nicht weiter ignoriert werden. Deshalb sollte dem Bösen auch ein Ventil gegeben werden, um sich zu entladen. Das psychische Verlangen nach Genugtuung und Gerechtigkeit, sowie nach Recht und Ordnung sind dabei die gesellschaftlichen Keimzellen wodurch sich etwas böses Verselbstständigen kann. Der Staat (Politik) sollte deshalb auf eine wachsende böse Stimmung abmildernd agieren, statt belehrend zu reagieren.
Da aber die heutige demokratische Vielschichtigkeit unpopuläre Reformen verhindert und einen Stillstand verursacht, sollte man sich an das antike Griechenland erinnern. Mit einer zeitlich begrenzten Diktatur von 5 Jahren könnten Fehlentwicklungen und Auswüchse beseitigen werden. Es könnte das Parlament dem Staatspräsidenten die absolute Regierungsgewalt übertragen oder die amtierende Regierung ruft den Notstand aus.
Damit eine Diktatur sich nicht verselbstständigen kann, wacht das Verfassungsgericht über die Einhaltung des Grundgesetzes ⇒ in Punkto parlamentarische Garantie, demokratische Wahlen nach fünf Jahren und der Oberhoheit über die bewaffneten Organe.

Zusammenfassend: Grundsätzlich ist der Mensch von seiner natürlichen Anlage egoistisch konstruiert, weil dies sein Entwicklungsmotor (die drei Grundtrieb) ist. Gesellschaftlich muss daher Gut und Böse gesteuert werden, damit das optimalste gesellschaftliche Zusammenleben (Humanismus) erreicht wird.  

 

Möglichkeiten der Problemlösung 

I. Nahrungs- und Trinkwasserressourcen
Verschiedene Modelle zur Nahrungsgewinnung wurden und werden ausprobiert. Die Wissenschaft versucht auf biochemischen Weg Lebensmittel herzustellen und kann zumindest Aromastoffe und Geschmacksverstärker herstellen. Nicht genutzte Nahrungsquellen werden für den menschlichen Verzehr erforscht, wie Meerespflanzen oder Tiere (Strauss, Schlangen, Heuschrecken usw.). Von der Gentechnologie versprechen sich Forscher höhere Erträge in der Land- und Viehwirtschaft (Milch, Fleisch, Wolle), aber die möglichen Gefahren für den Menschen sind bislang noch nicht geklärt. Natürlich sollte man bei allen Forschungen auch deren möglichen Folgen bedenken. Doch vorerst blockiert ein überzogenes Geschrei gegen die Gentechnologie ein umsichtiges forschen, im deren Hintergrund die Lebensmittelbranche die Fäden zieht, weil sie profiteinbußen befürchten.
Ein weiteres Forschungsfeld sind unfruchtbare Gebiete in Kulturland zu verwandeln. Doch noch ist es zu aufwendig, den Wüsten Nutzflächen abzuringen. Lediglich die Fläche für riesige Treibhäuser wäre gegeben. Letztendlich steht auch hier die Frage nach der ökologischen Verantwortung, wie würde sich der Eingriff in die Natur auswirken. All diese Möglichkeiten sind zwar zweckmäßig auf die Übervölkerung zu reagieren, aber sie lösen nicht das Problem und stoßen rasch an ihre Grenzen und was dann? Können wir alternativ den Mond oder den Mars urbar machen?
Ein noch größeres Problem ist die Trinkwasserversorgung. Trinkwasser aus den Meeren zu gewinnen ist derzeit ebenfalls zu aufwendig. Stattdessen wird in die Tiefe nach Wasseradern gebohrt. Die Möglichkeit ist zwar erfolgreich, aber das Abzwacken des Wassers zieht anderenorts häufig eine Katastrophe nach sich. Der Grundwasserspiegel senkt sich und große Flächen der Natur können nicht mehr mit Wasser versorgt werden. Pflanzen sterben ab, Landstriche verwandeln sich in Wüsten und langfristig werden sich unkalkulierbare Folgen auf das Ökosystem auswirken. Den zweckmäßigsten Umgang mit Wasser bieten Klärwerke, die gebrauchtes Wasser wieder aufbereiten. Allerdings hat der steigende Verbrauch in den Wohlstandsstaaten bedenkliche Ausmaße erreicht. Hinzu kommt die wachsende chemische Verseuchung durch Haushaltsmittel. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann die Klärwerke an ihre Grenzen stoßen und chemische Reststoffe im Trinkwasser verbleiben. Daher sollte der Einsatz von chemischen Stoffen auf das Nötigste begrenzt werden. Die Bluse muss nicht blütenweiß sein und Duftstoffe gibt es auch in der Natur. Weiterhin fragt sich ob die ätzenden Desinfektionsmittel nötig sind und braucht der Mensch die vielen Arzneimittel? Darüber hinaus sollten die Wasserverschwender kräftig zur Kasse gebeten werden. Es ließen sich diesbezüglich schnell ein Mindestbedarf (pro Kopf) und eine Obergrenze festlegen, und sofern diese überschritten ist, sollte sich der Wasserpreis drastische erhöhen. Übrigens sollte das auch für Strom gelten. Energie- und Wasserwerke gehören natürlich in staatlicher Hand, denn es soll gespart werden und nicht umsatzorientiert den Verbrauch fördern.
Egal wie man es auch dreht und wendet, in der Summe können jegliche Maßnahmen zum umsichtigen Wasserverbrauch und der Erschließung von Nahrung nicht langfristig das Problem lösen. Das grundlegende Problem ist die drohende Übervölkerung des Planeten. Bevor aufgrund dessen soziale Unruhen eskalieren und unschuldige Opfer fordern, sollten geeignete Maßnahmen überdacht werden. Hierzu ist es unbedingt notwendig, dass wir uns unsere Herkunft bewusst machen. Wir kamen aus der Tierwelt und wir sind Tiere. Also sollten wir uns an der Natur orientieren und falschverstandene humanistische Denkweise durch rationelle Vernunft ersetzen.

II. Geburtenkontrolle
Es sind vornehmlich die armen Staaten, die eine hohe Geburtenrate verzeichnen und es sind zugleich jene Staaten in den Leben und Überleben ein Lotteriespiel ist. Es sind traditionelle oder religiöse Ansichten und sozial orientierte Denkweisen, die der gesellschaftlichen Vernunft im Wege stehen. Wie schon erwähnt begreift die Bevölkerung armer Länder viele Kinder als soziale Absicherung im Alter. In solchen Ländern sollten gezielte Kampagnen alte Denkweisen entkräften und müssen mit sozialen Maßnahmen der Altersabsicherung einhergehen.
Leider ist gerade in jenen Ländern der Einfluß der Religion sehr hoch und wirkt diesbezüglich als Hemmschuh. Die Politik muss behutsam und schrittweise die Maßnahmen zur Geburtenregulierung durchsetzten. Das heißt, die einflussreichen religiösen Führer müssen von der Regulierung überzeugt werden und zugleich deren Verwirklichung mit der kulturellen Gesellschaftsbasis in Einklang gebracht werden. Ein Anfang wäre schon mal die Antibabypille in allen Ländern der Welt zu legalisieren und deren Einahme als Schutzmaßnahme zu propagieren. Ebenso sollte der Schwangerschaftsabbruch nicht mehr als Tötung ungeborenen Lebens betrachtet werden, sondern als Grundrecht der Frau, über ihren Körper zu bestimmen (allerdings mit Beratungspflicht).
Die 1-Kind-Politik in China beweist den Erfolg einer Geburtenregulierung, wodurch die Bevölkerung kontrolliert steigt und dadurch die Versorgung der Menschen gegeben ist. Die europäische Definition von Menschlichkeit kritisiert das chinesische Modell, als einen massiven Eingriff in die Privatsphäre. Aber mit rationaler Vernunft gesehen, kann das Land nur so die soziale Absicherung der Bevölkerung gewährleisten. Natürlich wirken auf uns die Maßnahmen befremdlich, wenn Frauen mit mehreren Kindern bestraft und benachteiligt werden. Im Gegensatz dazu steigt die Bevölkerung in Indien rasant und wirkt sich natürlich fatal auf den sozialen Frieden aus. Kinder verhungern oder werden Opfer von Gewalttaten. Insgesamt sinkt der Wert eines Menschenlebens, denn mit jeden Toten steigt die Chance für einen anderen, zu überleben. Aber was heißt dort überleben? Für die oberen Kasten stellt sich die Frage nicht, wohl aber für die Armen, die heute nicht wissen, ob sie morgen noch leben. Wie verzweifelt müssen Menschen in Indien sein, dass sich Frauen 2011 für eine Lotterie sterilisieren ließen, in der Hoffnung auf einen hohen Gewinn. Welche abnormen Dinge wird es noch geben, weil das Bevölkerungsproblem einfach eine Lösung verlangt?
Wird man in Nigeria und Indien einfach Frauen erschlagen oder wie in Brasilien schon heute Straßenkinder erschießen? Ist es dagegen nicht sinnvoller regulierende Maßnahmen durchzusetzen, um unkontrollierbare Eskalation zu verhindern? So gesehen ist China ein Vorreiter in der Geburtenkontrolle. Selbst extreme Schritte nach dem Lohn/Strafe-Prinzip sollten notfalls möglich sein, wenn Frauen bewusst die staatliche Order ignorieren. In solchen Fällen sollte die Zwangsabtreibung oder Sterilisation als Strafe möglich sein. Das hört sich sicherlich sehr herzlos an, aber ist es nicht unmenschlicher ein Kind dem Überlebensroulette auszuliefern? Sollten nicht die geborenen Kinder eine optimale Chance haben, statt eine eventuelle?
Die Qualität der sozialen Basis gibt dem menschlichen Leben erst eine reale Basis. Und was ist mit den Europäerinnen, die sich zunehmend gegen Kinder entscheiden? Müsste man sie nicht anklagen, weil sie sich weigern Kinder zu gebären? Vor gar nicht all zu langer Zeit wetterten die christlichen Kirchen gegen die Verhütungsmittel und inszenierten fast einen Aufstand gegen den Schwangerschaftsabbruch. Inzwischen gehören Maßnahmen zur Geburtenkontrolle zum gesellschaftlichen Leben. Im Unterschied zu Indien und Nigeria haben wir in Deutschland eine gesicherte soziale Basis. Daraus resultiert, dass Kinder für die Altersvorsorge nicht nötig sind.
Das führte sogar dazu, dass die Geburtenrate rückläufig wurde und nun sogar Anreize geschaffen werden mussten. Unter dem Strich bleibt festzuhalten, dass jeder Staat der Welt analysieren muss, welche Bevölkerungsanzahl ein Land sozial verkraften und ernähren kann. Auf jeden Fall aber sollten wir Europäer unsere verurteilende Arroganz gegenüber anderen Kulturen mäßigen.    

III. Humanes Sterben
Humanität ist das Ideal der Menschlichkeit, die durch die Philosophie Wertmaßstäbe definiert. Im Laufe der Geschichte haben sich die Wertigkeiten mehrfach verändert und werden in den Kulturen der Welt unterschiedlich gesehen. Der Europäer meint von sich die ultimative Weisheit zu besitzen und zwingt seine Sichtweise der Welt auf. Aber indem und wie er das tut, verstößt er gegen seine eigenen Werte. Also ist Humanität ein Zeitbegriff der Realität und orientiert sich an der gegenseitigen Achtung des Menschen.
Sterben ist ein natürlicher Vorgang, in die der Mensch nicht eingreifen sollte, aber es dennoch tut. Wieder greift der Mensch (Arzt) in die natürlichen Vorgänge ein und löst sich aus falsch verstandener Humanität einen unbedachten Vorgang aus. In der Regel hilft in punkto Sterben die Medizin nicht Leben zu retten, sondern Leiden zu verlängern. Sicherlich gibt es immer wieder Ausnahmen, aber sie sollten nicht überbewertet werden. Sie sollten den Wunsch des Todkranken nach einem humanen Sterben respektieren. Und sollte er dazu nicht in der Lage sein, kann verantwortlich analysiert werden, ob man Leiden verlängert oder ihm erlöst. So wie jeder ein Recht auf Leben hat, so hat jeder ein Recht zu sterben. Natürlich sollten bei der Sterbehilfe Grundsätze gegeben sein, die einen Missbrauch verhindern. Bei Sterbenden, die sich nicht mehr äußern können, sollten mindestens drei unterschiedliche Personen (Angehöriger, Arzt, Jurist) entscheiden, ob sie einen Menschen vom Leiden erlösen.
In dem Zusammenhang stellt sich auch die Frage, was ist Leben und lebenswert? Leben ist der Abschnitt zwischen Geburt und Sterben. Ist aber ein lebenswertes Leben von der Geburt her möglich und ist ein geborenes Leben nur lebensfähig? Sollte ein Schwangerschaftsabbruch nicht sofort erfolgen, wenn körperliche oder geistige Schäden beim Embryo festgestellt werden?
Aber auch wenn sich nach der Geburt herausstellt, dass das Kind allein nicht lebensfähig ist. Moralische Bedenken sollte man immer der Frage unterwerfen, ob das Neugeborene ohne Hilfe langfristig überleben würde, ob es überhaupt ein menschliches Leben führen könnte und ob man dem Lebenden Individuum nur Leiden beschert. Da wir Menschen Teil der Natur sind, müssen wir akzeptieren, dass die Natur Fehlentwicklungen erzeugt und wieder zurücknimmt (beseitigt, auslöscht). Wir sollten daher der Natur nicht ins Handwerk pfuschen und in unser Denken mehr Realismus wallten lassen.  

IV. Todesstrafe
Allein das Wort, Todesstrafe, assoziiert heute ein negatives Gefühl. Das liegt daran, dass in der Geschichte der Menschheit überwiegend die Todesstrafe als Willkürmaßnahme der herrschenden Klasse angewendet wurde und das in brutalen Facetten. Vergessen wird dabei, dass die meisten Hinrichtungen ein reges Volksinteresse fanden und sogar Kinder zuschauten. Für das Volk im Mittelalter war eine Enthauptung eine große Show, vergleichsweise wie heute das „Dschungelcamp“. Bei RTL stirbt zwar niemand, aber der Reiz des Ekelfaktors begeistert auch hier das Publikum.
Wie dem auch sei, aus heutiger Sicht wurden damals die Menschenrechte mit Füßen getreten. Aber so manche TV-Show von heute respektiert auf psychischer Ebene ebenso wenig die Menschwürde.
Das Enthaupten oder Hängen waren damals überzogene Maßnahmen gegenüber der Straftat und häufig hatte der Täter nur wenig Hoffnung auf ein faires Verfahren. Allerdings war die Kerkerhaft oft schlimmer als die Todesstrafe, weil das Leiden hier kein Ende fand.
Nach dem furchtbaren 2. Weltkrieg war die Zeit reif für eine grundsätzliche Erneuerung, in jeglicher Beziehung. Auf dieser Grundlage formulierte die UNO Charta (26.06.1945) den richtungsweisenden Grundsatz, „Das Leben und die Würde des Menschen sind unantastbar!“ Für die Mitgliedsländer der UNO wurde der Grundsatz zur Basis einer neuen Verfassung und sollte zugleich verbindliche Richtlinie für alle Völker der Erde sein. Doch die Tinte war kaum getrocknet, da verstießen die Unterzeichnerstaaten selbst gegen die Richtlinie der Menschlichkeit. Kriege, Folter, Todesurteile, Straflager und das Wegsperren von Andersdenkenden wurden weiterhin weltweit praktiziert. Und dazu gehörten auch die Benachteiligungen oder Verfolgung von Andersgläubigen, rassistische Diskriminierungen und Ausgrenzung von Behinderten und Homosexuellen.

Im Laufe einer humanistisch orientierten Welt setzten sich in modernen Staaten die Prinzipien der Menschlichkeit durch. Vielleich hat man aufgrund der Vergangenheit so manche Gesetze zu humanistisch umgesetzt? Vielleicht ist auch einfach die Philosophie falsch, dass der Mensch ein belehrbares Wesen ist und er auf den rechten Weg geführt werden kann?
Wir haben heute genau den umgekehrten Fall, wo die Abschreckung vor einer Straftat kaum noch greift. In der Vergangenheit wurden die meisten Straftaten begangen, um zu Überleben. Heute werden die Straftaten begangen, um sich zu bereichern. Im erschreckenden Maß sinkt hierbei der Respekt vor dem Leben. Milde Bewährungsurteile und überzogene humanistische Haftbedingungen sind im Hinblick auf die Opfer nicht angemessen. Überhaupt wird zu sehr der Straftäter in den Mittelpunkt gestellt und das Opfer dabei vergessen. Man redet gern von einer 2. Chance, aber was ist mit dem Opfer?
Da wurde ein Mann von Jugendlichen in der U-Bahn grundlos zu Tode geprügelt. Der Mann arbeitete gerade an einem bedeutenden Projekt und zu hause warteten Frau und Kinder. Sie verloren den Vater, Ehemann und den Ernährer. Und die Täter? Natürlich wollten sie nicht seinen Tod, zumindestens behaupteten sie das. Sie waren angetrunken und wollten ihren Spaß haben, indem sie einen Mann demütigen wollten. Sie hatten zu viel schlechte Filme gesehen und brutale PC-Spiel gespielt und plötzlich bewegte sich der Mann nicht mehr. Kann ihre Behauptung ihre Schuld mindern? Der Mann hatte nichts gemacht, laut Zeugen. Schon mit dem ersten Schubser haben sie deutlich gemacht, wie wenig ihnen der andere Mensch Wert ist. Sie verdienten spätestens dann nicht mehr den Ehrenname Mensch, als der Mann am Boden lag, und sie weiter auf ihn eintraten. Welche Strafe ist nun angemessen?
Doch dazu sollte zunächst das Strafrecht seine Abschreckung wieder zurückgewinnen und Gewalttaten entsprechend bestrafen und jedem deutlich klar machen, dass Angriffe auf das menschliche Leben mit dem Tode bestraft werden können. Zurückschauend betrachtet war die Hemmschwelle in den 60er und 70er Jahren eine Gewalttat zu begehen noch sehr hoch. Selbst unter Alkohol oder Drogen mahnte das Unterbewusstsein die Konsequenzen an. Natürlich war es damals auch eine andere Zeit und eine analytische Betrachtung müsste her. Aber der Respekt vor dem Leben und die Grenzen des Erlaubten waren klar definiert und die Strafen abschreckender.
Die Würde des Menschen ist unantastbar, aber was ist mit jenen die die Würde angetastet und ausgelöscht haben? 

In dem geschilderten Fall wurden die Schläger zu 4 Jahren Gefängnis verurteilt. Ist das Gerecht? Sie haben auf einen Wehrlosen, der am Boden lag weiter eingeprügelt. Das ist vorsätzlicher Mord und sollte als solcher verurteilt werden (früher gab es dafür mindestens 8 Jahre Arbeitslager). Das mag wiederum zu hart klingen, aber ich kann nur noch einmal Unterstreichen, sie haben einen Anderen grundlos das Leben genommen und das Opfer kann keine 2. Chance erhalten.
Viele solcher Fälle häufen sich und der Bürger fragt zu recht, straft die Justiz eigentlich noch, wenn nicht mehr das Opfer im Mittelpunkt steht, sondern die Beweggründe des Täters oder ob er zurechnungsfähig war und die Beweise ausreichen. Das Anwenden härterer Strafen, Haftbedingungen und die Todesstrafe sind in Verruf gekommen, aber mit einer verständnisvollen Streicheljustiz kommen wir auch nicht weiter. Leider sind die Staaten, in denen es noch die Todesstrafe gibt, eher abschreckende Beispiele.
In den USA dürfen finanzkräftige oder einflussreiche Straftäter über ihren Verteidiger auf ein mildes Urteil oder einem Freispruch hoffen, je nachdem wie überzeugend der Verteidiger auftritt. Da sich ein Geschworenengericht aus Laien zusammensetzt, lassen sie sich auch von Emotionen oder Vorurteilen leiten. Auffällig ist eine rassistische Prägung, in der in der Regel Afroamerikaner härter bestraft werden, als Weiße. Somit werden die meisten Todesurteile gegen dunkelhäutige verhängt und oftmals nach fragwürdigen Gerichtsverfahren.
Deshalb sollte im Strafrecht ein Fachgremium beisitzen, die anhand von Fakten urteilen. Vorstellbar wären drei Juristen, drei Psychologen und der Richter. Speziell bei der Entscheidung über Tod und Leben sollten sehr sorgfältig die Beweise geprüft werden, weil ein Fehlurteil nicht mehr rückgängig gemacht werden kann. Aber es sollte die Todesstrafe angewendet werden bei vorsätzlichen Straftaten, die keinen Respekt vor menschlichen Leben zeigten. In diesem Fall sollten auch technische Möglichkeiten (Lügendetektor) angewendet werden, wenn auch eine Gewisse Fehlerquote berücksichtigt werden muss. In der Summe aller Hilfsmittel, ließe sich dann ein Mörder überführen und könnte ihm ein Geständniss abringen.

Unbedingt muss der Zeugenschutz gewährleistet sein, wenn die Gefahr gegeben ist, dass Freunde des Angeklagten den Zeugen unter Druck setzen oder töten könnten. Vorstellbar wäre ein externer Raum, mit juristischen Beisitz der darauf achtet, dass sich der Zeuge nicht mit verstellter Stimme enttarnt.


Straftäter, die mit dem Tod bestraft werden sollten

1. Terroristen: Straftäter die politisch, religiös oder kriminell motiviert sind und eine größere Anzahl von Personen getötet oder verletzt haben, es nachweislich vor hatten, sind eine akute Gefahr für die Gesellschaft. Ihnen ist ein Menschenleben egal und haben damit den Titel Mensch verwirkt. Diese Individuen sind stets eine bösartige Gefahr auch wenn sie geläutert tun, denn solange sie Leben bedrohen sie Menschenleben (darunter fallen auch Amokläufer).

2. Killer: Sind Auftragsmörder, die gezielt Menschen ermorden ohne sie zu kennen (meistens für Geld). Darunter fallen auch Agenten, Spione und Attentäter, aber auch Geiselnehmer, die Menschenleben gefährden, um ein Ziel mit niederen Beweggründen durchzusetzen.

3. Mörder: Gemeint sind hier Straftäter mit rein egoistischen Beweggründen, die berechnend, grausam und gezielt Töten, wie bei sexueller Gewalt, der finanziellen Bereicherung (Erbschaft, Überfall), seinen Status zu heben (Karriere, Konkurrenz), das beseitigen von Widersachern (Kränkungen, Nebenbuhler) oder Beweggründen, wie Rache, Eifersucht und Tradition. In diesen Fällen sollten generell die Urteile der Art und Weise des Verbrechens entsprechen. Auf der Basis von Hintergründen oder Motivationen sind entsprechende Haftstrafen zu verhängen, insbesondere sollte die Art und Weise der Tat ins Gewicht fallen. Bei mehrfachem Mord heben sich mildernde Umstände auf, auch die Nichtzurechnungsfähigkeit (Alkohol, Drogen, Psyche) kann kein Argument sein, da der Verbrecher eine Gefahr für die Menschheit darstellt.

 4. Gewalttäter: Bei Verbrechern, die eine oder mehrere Personen in eine physische oder psychische Abhängigkeit zwingen, sie zur Prostitution, Sachleistungen, Straftaten und zu anderen ohnmächtigen Handlungen nötigen, sollte nach Art und Weise der Entwürdigung ebenfalls die Todesstrafe erhalten können. Dazu zählen Zuhälter, Schutzgelderpresser, Drogenbarone, aber auch nachweislich despotische Ehepartner.

5. Umweltdelikte: In der heutigen Zeit sollten auch schwere absichtliche Eingriffe in die Natur mit dem Tod bestraft werden können. Straftäter und deren Auftraggeber die bewusst die Natur zerstören oder vergiften, und somit direkt oder indirekt das Leben von Menschen und Tieren gefährden, sollten drastisch zur Verantwortung gezogen werden. Rationell betrachtet erfüllt so manche Umweltsünde den Tatbestand einer mehrfach fahrlässigen Tötung (Massenmord) und sollte generell juristisch viel härter bestraft werden. Wir haben nur diese eine Welt und Wasser, Luft, Pflanzen und Tiere sind die Garanten für menschliches Leben.


Sicherlich wird es zu dem Statement für die Todesstrafe Proteste hageln. Aber bevor sie lospoltern sollten sie sich die Zeitnehmen und realistisch Nachdenken. Sollte die Gesellschaft sich nicht von jenen befreien, die die Gemeinschaft akut gefährden? Natürlich ist eine Hinrichtung etwas Endgültiges und kann nicht mehr rückgängig gemacht werden, daher sollten sie lieber lebenslänglich ins Gefängnis. Ist das wirklich eine optimale Lösung (Strafe)? 
Bei Ben dem Bären (Bayern) und dem Tiger im indischen Dschungel sind die Menschen weniger zimperlich, dabei töteten die Tiere nur weil sie instinktiv Hunger hatten. Nun ja, es sind Tiere, aber skrupellose Gewalttäter sind das etwa Menschen? Und warum sollte man solche Individuen belohnen und die Opfer zusätzlich demütigen.

Straftäter können im Gefängnis ein sorgenfreies Leben führen und der humanistische Vollzug sorgt für einen respektablen Luxus. Dagegen wissen viele Obdachlose und Mittellose oftmals nicht (besonders im Winter), wie sie den nächsten Tag überleben können? Ist das ihnen gegenüber gerecht? Und warum sollen für Mörder Steuergelder (Ernähren, Bewachen) verschwendet werden?
Natürlich sind Mörder nicht gleich Mörder. Eine Ehefrau, die sich beispielweise nicht anders von ihrem tyrannischen Mann erwehren konnte, sollte mildernde Umstände bekommen. Sie handelte nicht egoistisch sondern existenziell. Und wenn sie dem Gericht ihre Pein glaubhaft machen kann, dann sollte sogar eine Bewährungsstrafe in Betracht kommen. Auch Erpresser haben den eigenen Tod mitzuverantworten, weil sie ihren Mörder in eine für ihn aussichtslose Lage gebracht hatten. Eine Straftat muss daher immer in seiner Gesamtheit gesehen werden, aber für einen Mord mit eindeutig selbstsüchtigen Motiven können kaum mildernde Umstände gelten.
In solchen Fällen gilt auch keine Unzurechnungsfähigkeit (betrunken, geisteskrank), denn keiner könnte garantieren, dass es einen Rückfall gibt. Gerade in solchen unberechenbaren Fällen sollte sorgfältig geprüft werden, wie hoch zukünftig die Gefahr für andere Menschen ist.
Letztendlich sollte der Schutz des Menschen oberste Priorität haben. In diesem Zusammenhang sollte den Ermittlern (Polizei) jegliche Rechte zur Aufdeckung einer Straftat haben. Das umfasst die Telefon- und Internetüberwachung, die Personenüberwachung, ein unbürokratisches Durchsuchen von Privaträumen, das Zulassen von Ton- und Bildaufzeichnungen und den schon erwähnten technischen Maßnahmen. Natürlich sollten Reglementarien gefunden werden, die einen Amtsmissbrauch verhindern. Der Einsatz der Todesstrafe würde insgesamt dazu beitragen, die Welt von gefährlichen Elementen zu befreien und zugleich die Schwellenangst vor kriminellen Taten erhöhen.
Abschließend sei den Gegnern der Todesstrafe gesagt, dass man konsequenter Weise auch die Polizei und die Armee abschaffen müsste. Schließlich sind sie Waffenträger und sind autorisiert zu Töten. Zum Schutze der Menschen und zur Abwehr von Gefahren dürfen und sollen sie die Schusswaffe gebrauchen. Warum also sollte die Justiz die Todesstrafe nicht auch zum Schutze der Menschheit wieder einführen?     

V. Kosmische Alternative
Das Weltall wäre die Alternative, die alle Probleme lösen könnte. Mit dem derzeitigen Wissen müsste es schon möglich sein auf Planeten einzuwirken, ihre Entwicklung voranzutreiben und Areale urbar zu machen. Riesige Weltraumstationen könnten rationell helfen oder zu schwebenden Treibhäusern umgebaut werden. Speziell der Mars oder der Mond könnten sinnvoll für die Erde genutzt werden. Vielleicht ließen sich riesige Areale errichten zur Nahrungs- und Wassergewinnung. Mitunter ließen sich dort Menschen ansiedeln.
Der größte Reiz bestände derzeit darin, neuartige Rohstoffe zu finden. Eventuell finden sich Materialien, die den Raumflug verbessern, beschleunigen und lassen die Enterprise-Science-Fiction real werden. Das Weltall bietet dem Menschen zahlreiche Möglichkeiten, doch wir sind zu sehr mit den irdischen Nichtigkeiten beschäftigt, statt die objektiven Möglichkeiten des Universums zu nutzen. Der USA ist inzwischen die Raumforschung zu teuer, Russland benötigt Investoren und die Europäer haben ebenfalls Finanzierungsprobleme.
Lediglich China investiert in die Zukunft, der Weltraumforschung. In wenigen Jahren könnte China raumfahrttechnisch die USA, Russland und die ESA (Europa) hinter sich lassen und ihrem erklärten Ziel (die Bodenschätze des Mondes) näher kommen.
Viel wichtiger ist jedoch, dass mit einer außerirdischen Besiedlung (Mond, Mars, Planeten), sich das Problem der Übervölkerung der Erde relativieren würde. Allerdings befürchte ich, dass sich die wenigen Mächtigen bevorteilen werden, denen es egal ist, wenn sich Millionen Menschen im Überlebenskampf gegenseitig umbringen würden.