6.6. Fazit und Anmerkungen

Der Abschnitt umfasst folgende Bereiche:

1. Ausführungen zu den feindlichen Grundhaltungen der Europiden
2. Zufassendes zu den Europiden
3. Fazit über die Menschenrassen

4. Zusätze - Anmerkungen
Kämpfe und Reichsstruktur
Ursprung des jüdischen (christliche) Glaubens      
Griechische Mythologie 
Germanischen Götterwelt  

1. Ausführungen zu den feindlichen Grundhaltungen der Europiden
1.1. Volksidentität: Eine Volksgruppe innerhalb eines Staatsgefüges, dass sich kulturell, wirtschaftlich und/oder politisch ausgegrenzt oder unterdrückt fühlt wird zum Unruheherd. Sie werden stärker Zusammenrücken ihren Ursprung betonen (Stolz) und einen günstigen Zeitpunkt abwarten, oder/und einem entsprechenden Führer folgen, durch den sie ihre Unabhängigkeit erlangen können und dafür kämpfen (Ehre). Ansonsten ordnet sich eine Volksgruppe einem Zentralstaat unter, wenn die persönlichen Vorteile überwiegen (Lebensstandard), sie ihre Kultur ausleben dürfen und sich am regieren beteiligt fühlen. In dem Fall begreifen sie sich als Staatsbürger, entwickeln einen Nationalstolz und pflegen ein harmonisches Miteinander. Sie sind bereit ihre ganze Kraft für das Land bzw. einem gerechten Regenten zu geben und gegebenenfalls bis zum Ehrentod für ihn zu kämpfen. Schließt eine Herrschaft eine Volksgruppe von der Macht aus oder drängt sie an den Rand der Gesellschaft nährt sie den Widerstand. Aber auch eine verursachte Staatskrise, ein existenziellen Notstand oder ein benachteiligen bzw. bevormunden eine Volksgruppe lösen wahrscheinlich Unruhen aus und münden in ein Streben nach Autonomie. Großreiche der Vergangenheit sind dadurch schnell zerbrochen, da unterdrückte Völker eine instabile Krisensituation für ihren Freiheitskampf nutzten. In der Gegenwart belegen der
Zusammenbruch der ehemaligen Diktaturen der Sowjetunion und Jugoslawien dies anschaulich.
Die instabile Staatsführung Jugoslawiens bevorzugte beispielsweise in der Krise die Serben, die Volksgruppe, die den historischen Hauptanteil an der Förderation besaß. Es bildete sich eine rein serbische Regierung, die ihr eigenes Volk bevorteilte, und schürte dadurch den Widerstand der anderen Völker (Kroaten, Slowenen u.a.). Der Zusammenbruch Jugoslawiens war die logische Konsequenz. Allerdings verursachte die Zerteilung in Kleinstaaten erhebliche negative Folgen, besonders wirtschaftlich. Das Problem der Kleinstaaterei hatten bereits die europäischen Staaten  im Mittelalter.
Erst mit einer erzwungenen Zentralmacht erlebten Staaten ihre Blütezeit. Länder, wie Spanien, Großbritannien und Frankreich wurden Weltmächte und der Lebensstandard stieg. Das heißt, die Volksgruppen innerhalb der Großmächte arrangierten sich mit der Zentralregierung und fühlten sich im Staat integriert. Die heutigen Demokratien setzen ebenso auf eine Gleichwertigkeit der Völker in einem Land als Nation. Ein solches Gefüge kann in Krisenzeiten schnell zusammenbrechen, wenn sich eine Volksgruppe benachteiligt fühlt oder glaubt als autonomer Staat besser Leben zu können. Beispiel dafür sind die Autonomiebestrebungen der Basken in Spanien und der Tiroler in Österreich/Italien. Kommen noch existenzielle Probleme hinzu sind bewaffnete Konflikte vorprogrammiert. Die Tendenz in Europa geht ungeachtet der wirtschaftlichen Folgen in Richtung Kleinstaaterei. Es wäre zu überlegen, ob es nicht besser wäre, die bestehenden Staaten zugunsten der Vereinigten Staaten von Europa aufzulösen. Das heißt, es werden dafür regionale Länder geschaffen, für die wesentlichen Kulturkreise. Konkret könnte eine aufgelöste Bundesrepublik die autonomen Länder Bayern, Sachsen oder Preußen ergeben.

1.2. Zweckgemeinschaft: Für die Europiden sind gesellschaftliche Klassen keine Schichten, die eine Ehrenaufgabe umfassen, sondern sind eine herabwürdigende Abstufung von Menschen. Die herrschende Klasse schottet sich dabei streng von den unteren Schichten ab, dass im Übrigen heute noch der Fall ist. Nur heute sind es keine Adligen mehr, sondern eher reiche Unternehmer oder betuchte Prominente. Das daraus resultierende Spannungsverhältnis sucht nach einer persönlichen Aufwertung und ein befriedigen des Seins. Es ist nicht akzeptabel, dass der gesellschaftliche Stand durch die Geburt unabänderlich vorbestimmt sein soll. Von daher braucht der Mensch einen Bereich in dem er seine Identität ausleben, Selbstvertrauen und Selbstwert auftanken kann. Das gilt historisch bedingt besonders für die Männer, da die Frauen eher bereit sind sich in eine akzeptable Rolle zu fügen. Die Männer suchen sich stets eine Gemeinschaft von Gleichgesinnten. Typisch hierbei ist, dass die Ideale sich bewusst oder unbewusst über Andere erheben. Sie werten sich ideell auf und sind Stolz darauf und meinen die wahren Inhalte des Lebens gefunden zu haben. Bestärkt und präzisiert werden solche Werte durch den Meinungsaustausch in der Gruppe. Auf politischer Ebene wachsen Gruppen heran, die bereit sind als führende Kraft zu fungieren und bei sozialen Spannungen, die Führung von Unruhen bzw. Aufstände zu übernehmen. Sie besitzen aufgrund ihrer Gemeinschaft eine Grundphilosophie, die es schnell möglich macht vorübergehende Allianzen mit anderen nahestehenden Gruppen zu schließen. Im gemeinsamen Tenor geht es darum die Hauptmissstände zu beseitigen. Nicht immer kommt es dabei zu einem Aufstand, aber schon eine landesweite Protestwelle (Demonstrationen) wird im Ergebnis stets eine gesellschaftliche Veränderung herbeiführen (so oder so). Zweckgemeinschaften benötigen immer eine geistige Basis für zielstrebige Aktionen.
Bauernaufstände in der Vergangenheit waren meist spontan und von der Wut geprägt, sodass ihr Ziel selten eine durchdacht geistige Grundlage hatte. Es reichte als Ziel nicht aus die Not zu beseitigen, sondern benötigte ein ideeles Konzept. Dieser Aktionsplan sollte langfristig die die Massen begeistern und sie zum Aufstand motivieren. Es war dabei ratsam, die Mächtigen zu akzeptablen Zugeständnissen zwingen, so dass sich die Gegenwehr zersplitterte und keine existenzielle Gefahr für die Machthaber wurde. Definierend kann man sagen, je größer die Front gegen die Mächtigen ist, desto umfangreicher können die Forderungen sein und kann sogar über eine Revolution die Machthaber beseitigen.
In der Regel fehlte damals den Bauernaufständen, neben ihrer militärischen Unterlegenheit, die geistige Grundlage für eine Bewegung, die das Volk mobilisierte und Soldaten zum Überlaufen motivierte. Häufig spaltete sich zudem ein Aufstand, indem Aufständischen sich mit Zusagen zufrieden gaben (austricksen ließen), zu Verrätern wurden oder mit übereilten Aktionen der Sache schadeten.
Die Reformationsbewegung dagegen hatte ein geistiges Ziel, die Macht der katholischen Kirche zu beschneiden. Mit diesem Ziel konnte sich egoistisch der Adel anfreunden und unterstützte die Bewegung. Das die Religion sich dabei auch auf seine ursprünglichen Werte besinnen (Seelsorge, Hilfe) sollte, wurde nebensächlich. Das ist ein grundsätzliches Problem bei allen revolutionären Vorgängen, am Ende müssen Kompromisse her. Das heißt, es müssen Abstriche von ursprünglichen Zielen gemacht werden, um das wesentliche durchzusetzen.
Ein weiteres Grundproblem war es, dass Revolutionen nur mit einem konzeptionellen Grundgerüst starteten und erst innerhalb des Kampfes das Gerüst (Idee) gefüllt wurde. Hiebei kam es logischer Weise zu kontroversen Auseinandersetzungen und gefährdeten den Erfolg einer Revolution. Erst mit der Bildung von Parteien wurden im Vorfeld eines Kampfes konkrete Richtlinien erstellt. Das hatte den Vorteil, dass mit einer Grundphilosophie die Basis für eine Revolution klar war und schneller zum Erfolg führen konnte. Natürlich mussten dennoch kleinere Detailfragen geklärt werden, aber der Aktionsplan war fest umrissen, um die aktuellen Missstände zu beseitigen. In der heutigen pluralistischen Zeit haben wir das Dilemma, dass es zu viele Parteien gibt mit ähnlichen Inhalten und sich nur in Detailfragen unterscheiden. Dazu kommt eine Werbestrategie, die auf die Betroffenheit des Bürgers zielt und Maßnahmen versprechen, die nach der Wahl umschifft werden. Das heißt, entweder werden Versprechen nur sporadisch umgesetzt oder es werden Ausreden erfunden. Ein weiters Problem der Zeit ist, dass keine Partei (in Deutschland) eine absolute Mehrheit gewinnen kann und somit eine Koalition eingehen muss. Insofern ist gewollt oder ungewollt die Handlungsfähigkeit einer Regierungspartei eingeschränkt. Die Tendenz in den heutigen demokratischen Gesellschaften führte zur Politverdrossenheit, weil die Regierungen kaum noch die Erwartungen des Bürgers erfüllen. Außerdem ist aufgrund zahlreicher Skandale das Vertrauen zu Politikern gesunken, die zu sehr in die eigne Tasche wirtschafteten oder eine Marionette von Unternehmen waren. Beruhigend für die Mächtigen ist, dass keine revolutionäre Eskalation droht, solange die grundlegende existenzielle Situation ein akzeptables Leben möglich macht.
Ersatzweise flüchtet die Mehrheit zunehmend in Freizeitklubs, Interessenverbänden oder Organisationen, sowie spaltet sich in Jugendgruppierungen oder Fanklubs. Auf der Suche nach der eigenen Identität strömen die Bürger in solche Gemeinschaft, in der die eigenen Ideale eine geistige Heimat finden und sich ein persönlicher Stolz entwickeln kann. Nicht selten werden dabei konkrete Feindbilder entwickelt, wie Katholiken gegen Protestanten, Konservative gegen Sozialisten, Abendland gegen Morgenland, Rocker gegen Popper, Hundezüchter gegen Rassekatzen, Hamburger SV gegen Bayern München und so weiter.
Es ist ein Gebot der Ehre für die Gemeinschaft und deren Inhalte kämpfend einzustehen. Die Zweckgemeinschaften gelten als Ersatz, um Stolz und Ehre auszuleben. Das soll aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass gegebenenfalls die Bevölkerungsmehrheit plötzlich eine umwälzende politische Kraft unterstützt. Die wachsende Zahl von Nichtwählern wird dabei zu einem beunruhigenden Faktor, weil dialektisch in der Tendenz nur eine radikale Bewegung (ein Diktator) die Demokratie beenden kann. Dialektik versteht sich in dieser Hinsicht als philosophisches Gesetz. So wurde im antiken Griechenland eine festgefahrene Demokratie durch einen Tyrannen abgelöst, worauf eine reformierte Demokratie folgte.

1.3. Idealistischer Rahmen: Im privaten Umfeld benötigt besonders der Mann eine leitende Weltsicht, nach der er sein Leben gestaltet. Grundsätzliche Werte sind dabei die Leitlinie, die den persönlichen Stolz und Ehre definiert. Beeinflusst wird der idealistische Rahmen von dem propagierten Verständnis der Regierenden, der Volks- und Gruppenzugehörigkeit. Welches Schwergewicht den ideellen Vorrang besitzt, kann meistens an der Lebensgestaltung abgelesen werden. Wobei hier in materieller und geistiger Weltsicht unterschieden werden sollte und trotzdem eine Einheit bilden. Der materielle Lebensstolz umfasst die Bereiche Familie (oder allgemein Privatleben), Arbeits- und Lebensstandard.
Als gesellschaftliche Messlatte wird derzeit propagiert, eine Familie mit zwei Kindern (Sohn und Tochter), die Anerkennung in der beruflichen Tätigkeit (Stellung, Karriere) und einem zeitgemäßen Wohlstand (luxuriöse Wohnung oder Hausgrundstück; ein Auto; Garten oder Auslandsurlaub; technische Grundgeräte, wie Fernseher, Kühlschrank, Computer; und genügend Geld für Extras, Restaurant, Theater, Kino oder sonstige Freizeitangebote). Ein Mann ist mit Stolz erfüllt, wenn er sich dem Ideal zumindest schrittweise nähert. Ist das nicht der Fall, muss er sich ein anderes Ideal suchen, um sich nicht wertlos zu fühlen. Der Schutz des Erreichten versteht sich als Ehre. Es beinhaltet den Kampf um die Familie (z. B.: der Ehefrau etwas bieten, Kinder in das gewünschte Ideal leiten), den Arbeitsplatz (Karriere, Anerkennung) und ein akzeptabler Wohlstand (mindestens den Erhalt des Lebensniveaus).
Der geistige Stolz umfasst die grundsätzlichen Werte von Sitte und Moral, Gerechtigkeit und Auffassungen von der Welt. Sie fließen als eigene Philosophie in das Leben ein und werden je nach gesellschaftlicher Akzeptanz offen oder verdeckt ausgelebt. Sie können religiös, politisch, ökologisch, kulturell, sportlich aber auch egoistisch (Geld) geprägt sein. Einem geldgierigen Unternehmer werden Methoden wichtig sein, um den Reichtum zu mehren. Ein Fundamentalist wird im Geheimen mit Gleichgesinnten für seine extremen Ansichten kämpfen. Und ein Sportler setzt die Priorität auf den Titelgewinn (Weltmeister).
Egal welches Grunddenken einen Menschen beherrscht, es wird zur Ehrenaufgabe seine Lebensziele durchzusetzen. Speziell die geistige Weltsicht liegt in der modernen Gesellschaft oft im Verborgenen und neigt zu radikalen Ansichten. Dem entgegen steht der humanistischen Geist, deren Praxis nicht der europiden Natur entspricht. Es ist bezeichnend, dass sich gerade die idealistischen Grundwerte vom Christentum und vom Kommunismus so wenig durchgesetzt haben. So verwundert es auch nicht, dass die heutige psychologische Strategie der Deeskalation genau das Gegenteil erreicht. Die Bereitschaft zur Gewalt hat sich erhöht, besonders die von brutalen Exzessen. Die Angst vor einer Strafverfolgung ist deutlich gesunken, weil die Justiz angehalten ist eine Straftat zu verstehen und selbst Mördern eine zweite Chance einzuräumen.
Natürlich sind die Beweggründe einer Straftat wichtig, aber egoistische und menschenverachtende Straftaten verdienen keine 2. Chance, zumal das Opfer keine hatte.
Die heutige Streicheljustiz (Deutschland) senkt die Schwellenangst vor Straftaten und mindert den Respekt vor dem Leben (Mensch, Tier, Natur). Zudem ist der Trend zu radikalen Gruppierung gestiegen und bezeichnend liegen brutale Filme und Computerspiele im Trend. Selbst das Verständnis von Spaß hat sich gewandelt und verstößt oft gegen die Menschenwürde. Personen Menschen werden zur Belustigung beleidigt, vorgeführt oder in peinliche und entwürdigende Situationen gebracht. Die Folge sind verzweifelte Straftaten, da das humanistische Rechtswesen unzureichend den Bürger schützt und Straftäter zu milde bestraft. Kein Wunder, dass die Befürworter einer Diktatur zunehmen und sich der gesellschaftliche Frust vielseitig entlädt. Enttäuscht gehen auch viele in den anonymen Untergrund, weil die propagierte Meinungsfreiheit doch Grenzen hat. Mit einer Kritik an der Ausländerpolitik oder einem Bekenntnis zur sozialistischen Idee steht man schnell im gesellschaftlichen Abseits. Kontroverse Ansichten werden zerredet und der Lächerlich preisgegeben. Meinungen, entgegen dem propagierten Weltbild, werden dabei im Detail auseinandergenommen, wodurch eine Provokation stattfindet mit dem Ziel die sachliche Ebene zu verlassen, um sich dann darüber lustig zu machen. Die Medien propagieren die Meinung (im Sinne der Politik), die ein Volk zu haben hat und jeder der darüber anders denkt, geht heute lieber in den Untergrund.
Die Zahl der Andersdenkenden wächst stetig an und die schwindende Wahlbeteiligung ist zumindest ein Beleg der Unzufriedenheit. Hinzu kommt eine angestaute innere Aggressivität, die sich nicht im Vorfeld abbauen lässt. Immer dann, wenn die Grundsätze der Selbstachtung gefährdet sind, wird der Betroffene zum unberechenbaren Pulverfass, der unvermittelt und radikal explodiert.

Zusammenfassendes zu den Europiden:
Grundsätzlich finden sich die Phasen einer Qualität überall wieder, da es sich um ein erdgeschichtliches Grundprinzip handelt. So wurde aus dem Feuerplaneten unsere heutige Erde und bestimmte Voraussetzungen mussten gegeben sein, die einen umfangreichen Effekt auslösten. Aminosäuren bildeten die Basis für organisches Leben. Nur die Frage stellt sich, entstehen entwicklungsrelevante Bedingungen zufällig oder geplant?
Die gesamte Weltgeschichte funktioniert so. Aber wer soll Entwicklungen planen? Ist es nicht eher so, dass ein Prozess in verschiedenen Bahnen verläuft und eine davon zu Extremen führt?
Selbst der Urknall resultiert aus einer speziellen Teilchenvariante und in unserem Sonnensystem entstand die Erde durch einen besonderen atomchemischen Prozess. Die Anfänge des Lebens scheinen ebenso experimentell und immer setzte sich eine resistente Kette auf der Basis einer qualitativen Erneuerung durch. So gesehen ist auch die Geschichte der Menschheit ein logischer Prozess, aber der auslösende Kern verlangt immer bestimmte Voraussetzungen. Das heißt, Geschichte kann nur im Zusammenhang mit den Abläufen der Erde verstanden werden. Nur die Erkenntnis daraus kann deutlich machen, wo sich auf der Welt die Basis für einen weiteren qualitativen Sprung abspielt.

Entwicklung könnte man einen geplanten Zufall nennen.
Es ist als wollten sie einen Kuchen backen. Sie wissen aber nur, was man dazu benötigt und wie das Produkt (Kuchen) aussehen soll. Nach mehreren Versuchen gelingt ihnen schließlich ein essbares Produkt. Motiviert vom Erfolg werden sie versuchen den Kuchen zu verfeinern, um ihn noch schmackhafter zu machen. Und als Steigerung werden sie sich an eine Torte (neue Qualität) heranwagen. Ist die Erde eine solche Torte in unserem Sonnensystem und inwiefern finden wir diesen Grundantrieb bei den Europiden wieder?
Zumindest entspricht solch ein Ehrgeiz dem Europiden, der sich mit dem Erreichten nicht zufriedengibt. Nur steht er sich mit seiner egoistischen Grundnatur mitunter selbst im Weg, indem er sein Denken für den Selbstzweck benutzt. Er verdrängt gewaltsam Konkurrenten, dringt bewaffnet in unbekannte Welten ein und versucht sie zu beherrschen. Natürlich versucht er Fremdes zu erforschen und nimmt sogar Kontakt auf, aber seine Beweggründe sind meistens egoistisch. Dem Europiden stellt sich stets die Frage: „Was nützt es mir!“
Nicht selten zerstört er für ihn Unbrauchbares und vernichtet damit einen weltvollen Kulturschatz. Das Grundprinzip, über andere zu herrschen, hat sich als Erbe der Sklavenhalterordnung in das Wesen der Europiden gefressen. Ausgehend von den mesopotamischen Hochkulturen (Sumerer, Assyrer) breitete sich die kriegerische Aura, wie eine Seuche aus. Die Geschichte der Europiden wird stets von Kriegen begleitet und in den Konflikten erfinden sie gegenseitig todbringende Waffen. Der Europide ist nicht bereit sich dauerhaft einer fremden Macht zu beugen, schon gar nicht, wenn er sich bevormundet fühlt (kulturell, politisch).
Auf keinen anderen Kontinent gab es so viele Kriege, wie in Europa und keine andere Rasse brachte die militärische Gewalt in die Welt, wie die Europiden. Sie bekämpften sich untereinander oder wehrten sich gegen Eindringlinge (Araber, Mongolen, Osmanen) und erdreisteten sich mit ihrer überlegenen Kriegstechnik die Welt zu erobern und zu bevormunden. Nachdem Kolumbus bewies, dass die Erde keine Scheibe ist, bauten Spanien, Frankreich und England riesige Weltreiche auf. In Europa kostete der 30-jährige Krieg im Verhältnis mehr Menschenleben als der 2. Weltkrieg (50 Millionen) und auch die napoleonischen Kriege (um 1800) waren im Verhältnis gesehen ebenso vernichtend. Angemerkt sei das Napoleon die freiheitlichen Ideale der Französischen Revolution über Europa brachte, doch sie wurden vom Volk überwiegend als Eroberer angesehen. Die letzten furchtbaren Kriege in Europa verursachte jeweils der deutsche Größenwahn (1. & 2. Weltkrieg).
Es stellt sich die Frage nach dem warum? Ursprünglich hatten doch Briten, Franzosen und Deutsche dieselben historischen Wurzeln (Germanen) und vor allem den christlichen Glauben, der eigentlich das Töten verbietet. Warum töten Europiden scheinbar gern?
Letztendlich geht es immer wieder um egoistische Ziele der Mächtigen, die genau Wissen, wie man den Hass gegen andere in der Bevölkerung schüren kann. Und daran hat sich nur soviel geändert, dass die Argumentation einen humanistischen Zweck vorschiebt.
Trotz neuem Zeitgeist, der den Krieg ächtet, geht das Morden weiter. Und es sind immer Europiden, die sich das Recht nehmen Weltpolizei zu spielen, ob in Afghanistan oder dem Irak. Die Arroganz der Großmächte fordert jedoch seinen Preis und hat den islamischen Terrorismus verursacht. Ohnmächtig gegen die Waffen der Großmächte reagieren die Unterdrückten mit Bombenattentate oder Mordanschläge. Letztendlich haben die USA wesentlichen Anteil an der Bildung des Terroristennetzwerkes Al Kaida (Al Qaida).
Übrigens sind die arabischen Terroristen ebenfalls Europide und im Prinzip bekämpfen sich hier zwei Kulturkreise mit gleichen Wurzeln.
Westeuropa und die USA sind in dieselbe Arroganz verfallen, die dem Sozialismus das Ende bescherte. Sie Maßen sich an das Richtige humanistische und kulturelle Verständnis zu besitzen und meinen es in die Welt importieren zu müssen. Auf dieser Ebene begründen die USA und die Europäer ihr Handeln und zielen in Wirklichkeit auf die absolute Wirtschaftsmacht und nennen es Globalisierung. Mithilfe der Medien verwirren sie die eigene Bevölkerung, die ihr Tun in der Endkonsequenz gut heißen. Derzeit befinden wir uns in einer marktwirtschaftlichen Qualität (Globalkapitalismus), die einen Absolutismus der Multiunternehmen anstrebt. Durch den Zusammenschluss großer Konzerne werden kleinere Konkurrenten in den Ruin getrieben und diktieren somit den Markt. Als Wirtschaftsmacht haben sie den nötigen Einfluss weltweit auf die Politik, wodurch der Profit ansteigt und auf anderen Gebieten sich Konkurrenten entledigt. Die Unternehmen von heute haben weltweit ihre Netze gesponnen und müssen dazu kein Land mehr erobern. Es ist aber vorprogrammiert, dass sich Multiunternehmen über militärische Konflikte gegenseitig bekämpfen werden. Natürlich werden mit fadenscheinigen Gründen Nationen dazu mobilisiert. Der Kampf um die letzten Rohstoffe könnte der Anlass zum Niedergang werden. Die Antarktis könnte wegen ihrer reichhaltigen Rohstoffe zum zentralen Schlachtfeld werden.
In Hinblick auf so eine Perspektive wird man die eigentlichen Gefahren für die Menschheit weiterhin ignorieren oder nur sporadische und profitable Maßnahmen ergreifen. Neben den ökologischen Problemen, die sich deutlich abzeichnen, wird das Problem der Ernährung der Menschheit zum massiven Unruheherd werden. Soziale Spannungen sind unvermeidlich, da die notleidenden Menschen der Welt in die Wohlstandsstaaten einbrechen werden, weil ihre Heimat sie nicht ernähren kann. Wenn der Europide es nicht lernt, umzudenken und in Bescheidenheit die Welt erkennt, drohen düstere vernichtende Szenarien. Das Hauptproblem ist allerdings noch die Ohnmacht gegen die Regierenden und die Wirtschaft. Und wer möchte schon auf seinen Wohlstand verzichten, da ist es einfacher zu sagen: „NACH MIR DIE SINTFLUT!“ 

Fazit über die ursprünglichen Menschenrassen
Bei der Betrachtung der ursprünglichen Rassen fällt deren Unterschiedlichkeit auf. Setzt man die erdgeschichtliche Tierwelt dagegen, so hat alles seine Funktion. Da der Mensch als einzigstes Wesen global übergreifend wirken kann, ergibt sich die Frage, ob sich hier eine Absicht der Erde verbirgt? Versuchen wir es mit den Elementen der Erde zu erklären.

Erde = Negride: von ihren Grundanlagen her verstehen sie am Besten die Erde, kennen die geheimnisvollen Kräfte und könnten uns die Energie der Erde zugänglich machen.
Wasser & Luft = Mongoloide: Insulaner könnten uns die natürlichen Zusammenhänge der Welt erklären, damit wir begreifen, wie alles fließt. Und die Asiaten geben uns den Atem der Weisheit, damit wir durch Wissen das Wesentliche in dieser Welt erkennen.
Feuer = Europiden: Ist die spontane Unruhe, die stetig nach neuen Wegen sucht und am schnellsten auf unvorgesehene Ereignisse reagieren kann. Sie könnten der Motor sein.
 
Nur im gemeinsamen Miteinander und dem ursprünglichen Wesen folgend, könnte sich eine Einheit bilden, die der Erde und damit sich selbst am Effektivsten nutzt. Leider vergewaltigt die europide Kultur die anderen Rassen und entfernt sie von deren Ursprüngen. Inzwischen haben sich auch die Rassen vermischt und viele grundsätzliche Wesenarten scheinen verloren. Doch bei einer gründlichen Analyse wird deutlich, wie vieles davon im Unterbewusstsein noch präsent ist. Solange aber die Selbstherrlichkeit der Europiden die Welt beherrscht, bleiben der Menschheit viele Geheimnisse der Erde verborgen.
Das trifft auch auf die Arroganz der Wissenschaft zu, die überlegenswerten Thesen keine Chance gibt und geheimnisvolle Kräfte zum Hokuspokus degradiert, da es an Beweisen mangelt. Wie fantasielos wäre unsere Kindheit ohne Märchen, wie hoffnungslos eine Welt ohne Glauben und wo wären wir, wenn wir nicht einer Idee, einem Ideal oder Traum hinterherjagen würden?
Es muss nicht alles erklärbar sein, schließlich sind wir keine Roboter. Wenn wir Europäer uns mehr zurücknehmen würden, könnten wir von den Mongoloiden und Negriden noch viel lernen.  
 

 


Anmerkungen zu Kämpfe und Reichsstruktur:

Bevorzugte Kampfarten der Urzeit/ Hochkulturen
1. Überfall (kein offener Kampf): Verbreitete Kampfart von kleineren Sippen, um der Konkurrenz zu schaden oder zu vernichten. Da die Krieger zugleich Jäger waren, gefährdeten hohe Opferzahlen zugleich die Nahrungsbeschaffung. Deshalb wurden überraschende (hinterhältige) Angriffe durchgeführt, um die eigenen Verluste gering zu halten.
2. Machtdemonstration: Es genügte oftmals, eine überlegene Streitmacht aufmarschieren zu lassen. Angesichts der Überlegenheit versuchte der Unterlegene günstige Konditionen auszuhandeln und ergab sich kampflos. Eine Demonstration der Macht gelang ebenso bei gleichwertigen Gegnern, wenn furcht einflößende Effekte eingesetzt wurden. Dazu gehörte die Kriegsbemalung (aggressives Aussehen), wildes Gestikulieren (Geschrei), Waffentechnik (Rammböcke), Ausrüstung (Rüstungen) und eine straffe Ordnung (Kriegsdisziplin).
3. Schlacht:
Grundsätzlich war für die Anzahl von Kriegern, die vorherrschende Population von Menschen in einer Gegend wichtig. 1000 v.Chr. standen sich im dünnbesiedelten Afrika etwa 20 bis 100 Kämpfer gegenüber, in Mesopotamien waren es etwa 300 bis 500 und im bevölkerungsreichen China konnte es schon etwa 1.000 bis 5.000 Soldaten sein. Das Darstellen der eigenen Stärke wurde zum Ehrenkodex auf offenem Feld. Gegenseitig forderte man sich auf, die Waffen zu strecken. Nicht selten fochten die jeweiligen Heerführer den Kampf allein aus und verhinderten somit ein Blutbad. Das Heer des Besiegten ergab sich dann kampflos und reihte sich im Heer des Siegers ein. Ansonsten wurde die Schlacht solange ausgetragen, bis ein Heerführer aufgab. In der Regel wurde eine Schlacht durch die zahlenmäßige Überlegenheit an Kämpfern entschieden. Da sich die Verluste an Kämpfern sich existenziell auswirken konnten, überlegten sich besonders die Europiden Kampfstrategien und setzten Kriegsgeräte ein. Je nach Technik und Strategie war es einem zahlenmäßig unterlegenen Heer möglich eine Schlacht zu gewinnen. Da eine Schlacht auf offenem Feld ausgetragen wurde, gehörte es zum Ehrenkodex, dass der Besiegte dem Sieger die Stadttore öffneten. Im gegenseitigen Respekt voreinander gewährte der Sieger dem Besiegten ein gnädiges Entgegenkommen. Je nach Ursache des Konflikts konnte der besiegte Herrscher sogar davon ausgehen, dass er Verwalter der Stadt blieb als Vasall des Siegers. Verschanzte sich der Besiegte jedoch unehrenhaft hinter seiner Stadtmauer, so das der Sieger verlustreich die Stadt einnehmen musste, rechtfertigte das grausame Rachemaßnahmen. Allerdings um eigene Verluste gering zu halten wurde häufig eine Stadt belagert, damit Hunger, Durst und Krankheiten den eingeschlossenen Gegner schwächten. Nur dauerte eine solche Belagerung ziemlich lange (mindesten 1 Monat). Je länger eine Belagerung aber dauerte, desto furchtbarer waren die Rachemaßnahmen. Blutige Massaker, Plünderungen, die Versklavung der Überlebenden und ein Niederbrennen der Stadt waren meist typische folgen.
 
Typische Reichsformen der Urzeit /Hochkulturen
4. Reichsbund: Ein Verbund autonomer Herrscher (Stadtkönige, Fürsten), die einen übergeordneten König wählen. Der Regent hat lediglich die Machtbefugnisse den Fürstenbund vor äußeren und inneren Feinden abzuwehren, und sollte beschlossene Entscheidungen (Gesetze) von Aristokratenrat durchsetzen. Die Macht der regionalen Fürsten, Könige blieb dabei unangetastet. Beispiele: antikes Griechenland und Indien
5. Vasallenreich: Ein Herrscher zwingt militärisch andere Regenten sich zu Unterwerfen. In der Regel dürfen die Unterworfenen in ihrem Land weiter herrschen, sie sind jedoch der Siegermacht zum Treueeid und dem ausgehandelten Tribut verpflichtet. Eine gewisse Autonomie des eroberten Reiches bleibt erhalten, die jedoch kontrolliert wird und den Eroberern alle Rechte einräumen muss. Für das grundsätzliche Recht und die Ordnung sind die stationierten Besatzer zuständig. Dem unterworfenen Herrscher wird meistens eine kleine Palastgarde erlaubt und kann einen eventuellen Einsatz von Militär nur über die Besatzungstruppen erbitten. Ein Vasallenreich kann so eine beträchtliche Flächengröße erreichen, aber ebenso in kurzer Zeit zusammenfallen. Ein Schwächezustand der Eroberungsmacht (Tod des Regenten, Machtkämpfe), bietet für die Unterworfenen die Chance zum Aufstand. Häufig wechselt dabei der Vasall-Regent wieder die Seiten und wird zur Führungsperson des Aufstandes, um sein ehemaliges Reich wiederherstellen.
Häufig gehen Aufständische ein Bündnis mit andern ein, um einen mächtigen Aggressor für lange Zeit zu Schwächen, aber nicht zu vernichten. Einen Vernichtungskrieg gegen einen ehemals übermächtigen Feind können sich kleine Stadtreiche aus verschiedenen Gründen nicht leisten, zumal die Stadt bei einem Feldzug praktisch ohne Schutz wäre. In der Regel genügen daher die Schwächung des Gegners und ein Schutzbündnis der Unterjochten, die künftig den Aggressor vorzeitig stoppen können. Intrigen, Spannungen und Machtgier machten eine solche Allianz oft brüchig, wodurch sich neue Großmächte bilden konnten. Beispiele: Assyrisches und Babylonisches Reich
6. Flächenreich: Im Gegensatz zum Vasallenreich werden die Besiegten völlig entmachtet, und durch einen eigener Verwaltungsapparat und Besatzungstruppen ersetzt. Die Eroberten werden als gleichwertige Reichsbevölkerung eingegliedert (bzw. war möglich). Einflussreiche loyale Personen (Adel, Händler), konnten mit Privilegien rechnen, wenn sie dem Eroberer schon im Vorfeld dienten oder nutzten. Ansonsten ist alles abhängig von der Gnade des Siegers (Regent, Adel) und dessen Anspruch (Gold, Eisenerzmine, Sklaven, Plantagen, Prunkgebäude u.ä.). Damit sich keine ethnische Aufstandsfront formieren kann, strebt der Eroberer ein Vermischen der Bevölkerung (Siedlungspolitik) an sowie eine Rechtssicherheit der Neubürger. Beispiele: China, Römisches Reich 
 


Anmerkung: Ursprung des jüdischen (christliche) Glaubens  ( Kurzbetrachtung )

 (Bild-Quelle: wahrheitskrieg.blogspot.com)  
           
1. Der jüdische Glaube in seiner Urform ist eine logische Variante zur vorherrschenden Glaubensart seiner Zeit (um 1200 v.Chr.). In seiner spezifischen Form wurde hier die Götterwelt abgeschafft und das Verständnis  entwickelt, dass ihr Gott uneigennützig mit den Menschen und einzigster Gott ist. Im Gegensatz zu anderen Göttern fordert Gott nichts vom Menschen, sondern macht ihnen ein Angebot. Bei näherer Betrachtung wird hier die Aussage verändert, „Gott bietet seine Hilfe an, verlangt aber dafür gehorsame Treue.“ Er stellt ein besseres Leben in Aussicht, dass mit Regeln und Pflichten verbunden ist und Strafen nach sich ziehen kann.
 
2. Entstehung: Die Städtekultur breitete sich aus und raubte den semitischen Nomaden das notwendige Weideland. Ein Stamm allein konnte gegen die gut ausgerüsteten Soldaten der Städte der Kanaanäer und Philister nichts ausrichten. Um zu Überleben mussten sich die Nomadenstämme langfristig vereinen, doch die internen Rivalitäten säten das Misstrauen. Angesichts der existenziellen Situation setzten sich die Schamanen zusammen und versuchten über den Glauben eine Einheit zu erzielen. Jeder Stamm besaß jedoch einen eigenen Gott. In einem langwidrigen Prozess fanden sie heraus (legten fest), dass sie alle denselben Gott anbeteten und ihn lediglich verschiedene Namen gaben. Mit jener Aussage war der gemeinsame Kern gelegt und zwölf Stämme vereinten sich zum Volke Israel. Damit es zu keinen Irritationen kommen konnte, wurden alle weiteren Götter abgeschafft. Die (noch) Nomaden benötigten zudem keine Götterwelt, ihnen reichte ein alleiniger Gott aus.
 
3. Wie in jedem Kulturreich konnte ein Gott nicht das gesamte irdische Leben leiten und so stellte das Volk Israel dem Gott Engel zur Seite. Später wurden die Engel über Träume und durch den „Heiligen Geist“ ersetzt, da sie den Vorstellungen eines alleinigen Gottes mehr entsprachen. Der „Heilige Geist“ wurde wahrscheinlich vom indischen Glauben abgeleitet (Erkenntnis als göttlicher Weg). Im damaligen Umfeld wurde der israelische Glaube als anmaßend und provokativ zugleich empfunden. Besonders nach dem Zusammenbruch des Reiches Israel war die gläubige Bevölkerung massiven Anfeindungen (Besatzer) ausgesetzt und zudem kamen die Priester, die auf die Gottestreue drängten.

Eine detaillierte Betrachtung über den Glauben ist in einem weiteren Buch geplant!!!



Anmerkungen über die  Griechische Mythologie  (Kurzbetrachtung)

Quelle: rhodos-welten.de  

1. In Anlehnung und beeinflusst von den Hochkulturen verehrte jeder Ort am Ägäischen Meer einen eigenen Schutzgott. Häufig hatten die Gottheiten ähnliche Funktionen, aber unterschiedliche Namen.

2. Mit dem politischen Bündnis der Städte drohte ein Götterstreit die Einheit zu zerstören, da jede Ortschaft meinte den mächtigsten Schutzgott zu haben, dem sich andere Siedlungen zu unterwerfen hatten. Zudem konnte so ein Götterstreit das Ansehen und die Macht der jeweiligen Priester gefährden.

3. Geistliche Gelehrte schufen eine stimmige Götterwelt in  logischen Zusammenhängen. Grundlage dafür war, dass die vernachlässigten Götter wieder an Bedeutung gewannen, die beinahe in Vergessenheit gerieten.

4. Die Rolle eines allmächtigen Hauptgottes (Zeus) wurde wieder stärker betont und um ihn herum herrschten vom Olymp (Sitz der Götter) her einflussreiche Götter. Die einzelnen Gottheiten der Ortschaften wurden den Göttern des Olymps als Hilfsgötter zugeordnet. Da jene Gottheiten traditionell sowieso Nebengötter waren störte sich keiner daran. Mit dem größer werden oder den Zusammenschluss zu Städten, verabschiedete man sich von den Hilfsgöttern und wollte gleich den entsprechenden Gott von Olymp huldigen.

 
5. Den obersten Gott als Schutzgott zu wählen, war nach Ansicht der Priesterlehre, ein Risiko. Zeus war zu sehr mit dem Regieren im Olymp beschäftigt und jagte lieber schönen Frauen hinterher. Für die Menschen, die ihn verehrten, blieb da nur wenig Zeit. Zudem beauftragte er andere Götter in seinen Namen zu handeln. Allerdings waren die  beauftragten Schutzgötter unzuverlässig und ließen das Wirken anderer Götter zu.

6. Den Gelehrten gelang es letztendlich das umfassendste Werk seiner Zeit zu schaffen; in der die Götter, Halbgötter und Fabelwesen in einem logischen Zusammenhang gebracht wurden und alle Fragen des Seins beantworteten. In mythologischen Gleichnissen wurde die Entstehung der Erde erklärt, woher der Hass zwischen den Völkern rührt oder plötzliche Schicksalsschläge den Menschen ereilen.

7. Wegen der mündlichen Übertragung wurden die Mythen unterschiedlich weitererzählt. Homer (weder Name, noch Schaffenszeitraum sind geklärt) versuchte, um 850 v.Chr. die Mythologie schriftlich zu fixieren. Im Zusammenhang mit der Ilias (Werk rund um den Trojanischen Krieg) interpretierte er die griechische Geschichte, mit dem Wirken der  Götter und die Entstehung der Götterwelt im Allgemeinen. In den heutigen Buchläden gibt es viele Bücher darüber, aber meist in einer sehr abgespeckten Version. Bei Homer sind die Mythen bedeutend komplizierter und beziehen Varianten mit ein. So lassen die Heldentaten des Herakles (Herkules) beträchtliche Interpretationsspielräume zu.  

8. In der antiken Ära hatte Glaube die Grundlage einer mythologischen Interpretation. Gelehrte Priester erklärten die Welt im Zusammenhang mit den Göttern und animierten zum wissenschaftlichen Denken. Im Kontext stand immer wieder der Streit der Götter untereinander und machte den Menschen zum Spielball. Aber die Helden der Antike, ob Halbgötter oder Menschen, nutzten stets erfolgreich ihren Einfallsreichtum, um Böses zu besiegen. In diesem Bewusstsein fußte die Demokratie, die im Sinne des Göttervaters Zeus das Wissen und die Kultur förderte. In der mythologischen Lehre strebte der Pantheon (Götterrat) weniger die Weltherrschaft an, sondern fanden Gefallen am Luxus und Wohlstand ihrer Untergebenen, und genossen die Früchte der Opfergaben.   

Eine detaillierte Betrachtung über die Mythologie ist in einem weiteren Buch geplant!!!
 


Anmerkung zur Germanischen Götterwelt     (Kurzbetrachtung)

keltische ReiterKerngedanke: Das überlieferte Bild von Feuer und Eis wird zum zentralen Leitmotiv des Seins. Unbewusst wird hier der ursprüngliche Weg des Frühmenschen angedeutet, „Sie kamen aus dem Feuer (südeuropäische Vulkane) und folgten der Kälte (Rückzug der Eiszeit).“ Für ihr Sein wurden die Extreme Feuer und Kälte, als lebensvernichtend verstanden. Sie sind das ursprüngliche Böse, von denen sich alle Jöten (Riesen) ableiteten und die Welt mit Unheil erfüllten.

Mythos: Das Göttergeschlecht der Asen und Vanen hatte daher den ewigen Kampf mit den Riesen (Ungeheuer & Dämonen) aufgenommen und hielten die Welt seitdem im Gleichgewicht. Sie formten zugleich die Natur und das Leben, und somit auch den Menschen. Die Vanen kamen sich benachteiligt vor und begannen den Kampf gegen die Asen, um die Vorherrschaft. Sie unterlagen den Asen und beide Göttergeschlechter fanden zum Dialog, und Leben seitdem versöhnt nebeneinander. Doch die Zeichen der Zukunft sprechen dafür, dass die Götter sterben werden und das Böse wird die Welt untergehen lassen, vor allen dann wenn in Walhalla nicht genügend Krieger vorhanden waren.

Übertragen auf deren Wirklichkeit, heißt dass: Die Asen symbolisieren die Götter der Herrschaft, da sie starke, mutige und mächtige Kämpfer sind. Die Vanen sind eher erdgebundene Fruchtbarkeitsgottheiten und werden daher vom niederen Volk verehrt.

Den Göttern musste man jedoch nicht unbedingt dienen, aber ein Leben wurde als minder-wertig begriffe, wenn man nicht um die Gunst den Götter buhlt. Ohne die Hilfe der Götter konnte man kein mächtiges und vorallem freies Volk werden und bleiben. Ob Asen oder Vanen, sie wurden als die einzigen Ansprechpartner empfunden, die man um Hilfe bitten kann. Im Leben ist der Mensch vom Bösen umgeben; extreme der Jahreszeiten (Hitze, Kälte); katastrophale Unwetter (Überschwemmungen, Orkane); unbekannte wilde Bestien; seuchenartige Krankheiten; übermächtige Feinde und vieles mehr. Immer wieder schlägt das Böse zu und wird als Indiz dafür gesehen, dass die Götter überlastet sind, und sie können deshalb nur punktuell den Menschen helfen.
Und deshalb ist es wichtig, dass der Mensch im irdischen Leben gegen das Böse und für seine Freiheit kämpft, sodass er nach dem Tode sich den Götter aufgrund seiner Taten empfiehlt. Somit gilt es als große Ehre im Kampf zu sterben, damit man von den Wallküren für Wallhalla ausgewählt wird, um an der Seite der Götter überirdisch gegen das Böse kämpfen kann.
Von diesem Grundverständnis her entwickelten die Germanen ihren heroischen Gotteskult, der freiwillig den Göttern dient und im Geben und Nehmen ihnen gegen die präsenten Riesen (das Böse) hilft. Der damit verbundene Grundpessimismus wird dadurch genährt, dass Bäume und Unkraut sich Acker- und Weideflächen einverleiben, sowie der Wildbestand des Waldes starken Schwankungen ausgesetzt ist. In den Zeichen der Not erhärte sich der Weltuntergangsgedanke.
Massive klimatische Veränderungen in einer Region werden als Endzeit gedeutet und sind wahrscheinlich die Auslöser von Völkerwanderungen gewesen. Mit dem Endzeitgedanken im Gepäck, waren die ziehenden Germanen zusätzlich aggressiv.
Ihre Todesverachtung im Kampf fürchteten später die Römer, die bei keinem weiteren Volk der damals bekannten Welt so ausgeprägt war.
 
Wesentliches zur Götterwelt (skizziert)
Asen: (starkes mutiges Göttergeschlecht): Odin, das Oberhaupt, schuf den Menschen, aber nur sein Sohn Thor widmet sich ihnen. Weitere wichtige Götter für die Menschen sind Balder (steht für Recht und Gerechtigkeit) und Loki (Gott des Feuers, ein durchtriebener Gott der Gutes und Böses in sich birgt und seine Listigkeit zugleich fortschrittliches Denken beinhaltet); alle Asen wohnen in Asgard (himmlische Götterwohnung). Bedeutend sind noch Tyr (Gott des Krieges; Frigg, die Frau Odins (auch Wotan genannt) und Siv, die Frau von Thor.
 
Vanen: Die bedeutendsten Gottheiten waren die Göttin Freya (Liebe und Fruchtbarkeit), Freyr (Gute Ernte und Frieden) und deren Vater Njörðr (Gott der Meere).
Gullveig (auch Heidi genannt) war die Hüterin der Schätze und Kvasir (Gott des Wissens). Die Götter waren freundliche erdverbunde Wesen, die besonders beim Volk beliebt waren. Ihre irdischen Helfer waren Elfen, Feen (Geister) und Zwerge.  
 
Jöten: (Riesen, das Böse): Ýmir, war der Stammvater der circa 50 Riesen, die alles Unheil auf die Welt brachten und im ständigen Kampf mit den Asen standen.
 
Nornen: Schicksalsgöttinnen für das Gewordene, das Werdende und das Werdensollene.
 
Walküren (Totenwählerinnen): Sie wählten unter anderem ehrenhaft gefallenen Krieger von einem Kampf aus und führten sie nach Walhalla
(Ort, Halle der Toen),
wo die Toten auferstehen durften und gemeinsam mit Odin gegen die Riesen kämpfen.
 
 Empfehlung: www.weltdergötter.de