Geschichte der Tonaufzeichnung

Geschichte der Tonaufzeichnung

1857 :  Erster Versuch einer mechanischen Tonaufzeichnung unternahm der Engländer Édouard Léon Scott de Martinville. Mit dem Phon-Autograph konnte er zwar Musik aufzeichnen aber nicht wiedergeben.Graphophon

1867:   Ohne große Publikumsresonanz stellte der Franzose Charles Cros auf der Weltausstellung in Paris den Vorläufer des Phonographen und des Grammophon vor

1877:   Am 18. Juli gelang es Thomas Alva Edinson (1847-1931) die menschliche Stimme einzufangen und wiederzugeben. Hierfür benutzte er einen mit Paraffin überzogenen Papierstreifen, und zog diesen an einer Membran (mit Nadelspitze) vorbei.  Ein Feinmechaniker aus der Schweiz (Krues) baute nach Edisons Skizze einen Phonograph, der aus einer Stahlwalze bestand, über die eine Zinnfolie als Tonträger gespannt war. Darüber war ein Trichter mit Membran und Nadel entsprechend angeordnet. Drehte man nun die Walze und brüllte in den Trichter, so drückte die Nadel eine Punktschrift in die Walze. Zum Abhören setzte er die Nadel auf den Ausgangspunkt und begann zu kurbeln und hörte die gebrüllten Worte. Er meldete den Apparat zum Patent an und galt 1878 als die technische Sensation.

1881:   Alexander Graham Bell verbesserte den Phonographen, indem er mit Wachs als Tonträgermaterial experimentierte und störende Nebengeräusche entscheidend verminderte.  

1888:   Edison brachte die Hartwachs-Walzen auf den Markt. Die nichtelektrische Variante, mit einer 2-minütigen Spieldauer, wurde erfolgreich bei privaten Aufnahmen, aber eine kommerzielle Walzenherstellung war problematisch. Der Beruf des Walzensängers entstand, der stimmgewaltig und vor allem laut sein musste, denn es galt mehrere Phonographen (3-5-mal) gleichzeitig zu besingen, um Walzen herzustellen.

1888:   Der Erfinder der Schallplatte ist Emil Berliner (1851-1929). Der Hannoveraner wanderte 1870 in die USA aus und verbesserte 1877 das Mikrofon und experimentierte mit dem Phonographen. Er änderte den Winkel zwischen Nadel und  Trägerfolie um 90° und erfand damit die Zick-Zack-Furche. Dazu entwickelte er eine mit Wachs überzogene Zinkscheibe. Die 12 cm Scheibe wurde in eine benzinartige Flüssigkeit getaucht, bevor eine dünne Wachsschicht aufgetragen wurde. Bei der Aufnahme durchschnitten die Töne das Wachs bis auf das blanke Metall. Danach wurde das Ganze in ein Chrom-Säure-Bad getaucht und die Schalllinien ins Zink geätzt. Dadurch wurde die Platte dauerhaft konserviert. Anschließend wurden aus dem Rohling Pressfolien hergestellt, wodurch eine ökonomischere Vervielfältigung möglich war. Am 8. November 1887 meldete er das Grammophon zum Patent an und im Mai 1888 wurde die erste Schallplatte in Philadelphia erfolgreich vorgestellt. 1889 fertigte die Firma Kämmer & Reinhard aus Waltershausen/Thüringen die ersten Grammophone (Abspielgeräte) an. Im gleichen Jahr ersetzte Berliner die Pressfolien durch Schellack! Das war eine Mischung aus Grafit, verschiedenen Fasern und Gesteinsmehl. Das Material wurde durch Druck und Hitze leicht formbar und nach der Abkühlung sehr hart. Über 60 Jahre blieb die Schellackplatte führend in der Plattenindustrie.       

 1889:   Berliner installierte in das Grammophon einen Federmotor (von Eldridge Johnson) und beauftragte seinen Aufnahmeleiter Fred Gaisberg, in der gesamten Welt Musik einzufangen. In Mailand traf er den jungen Tenor Enrico Caruso, der bereit war zehn Arien auf Matrize zu singen. Mit dem kommerziellen Durchbruch der Schallplatte, begann zugleich der internationale Erfolg von Caruso.

Nipper1890:   Der Däne Valdemar Poulsen stellte in Paris das Telegraphon vor. Tonaufzeichnung auf einem 1mm starken Stahldraht.

1890:  Edisons ersetzte das Federwerk durch einen Elektromotor.

1896:   Frank Seaman erwarb von Emil Berliner die alleinigen Rechte für den Verkauf von Grammophonen in den USA. Ein riesiger Reklamefeldzug ermöglichte den gigantischen Erfolg von Platten (1899 = 700.000 verkaufte Platten)

1899:    In London wurde das endgültige Verfahren zur Herstellung von Schallplatten entwickelt, mit einem Wachsmaster und einer Metallmatrize.


Der große kommerzielle Erfolg der Schallplatte, ermunterten ab 1900 zahlreiche Unternehmer eigene Schallplatten und Abspielgeräte zu produzieren. Begünstigt durch den relativ schlechten patentrechtlichen Schutz der Erfindung, boomte die Produktion vor allem in Europa. Binnen weniger Jahre entwickelte sich so ein äußerst innovativer, schnelllebiger Industriezweig, als dessen Zentren London, Paris, Hannover, Berlin und Wien galten. Dank des Konkurrenzkampfes kamen preiswerte Abspielgeräte einfacher Bauart in vielfältigen Formen auf den Markt. Selbst für die Unterschicht wurde das Unterhaltungsmedium preislich erschwinglich. Bis 1914 entstanden alleine in Deutschland etwa 500 konkurrierende Schallplattenmarken. Technische Verbesserungen ließen die Klangqualität stetig steigen. Allmählich wurden große Musiker wie Enrico Caruso, Nellie Melba und Hermann Jadlowker zu den ersten Schallplattenstars und verhalfen ihren Plattenkonzernen zu beträchtlichen Umsätzen. Besonders, das zunächst eigenständige Label Odeon, vom schwedischen Schallplattenkönig Carl Lindström, tat sich mit technischen Innovationen hervor und brachte die ersten großformatigen Platten (25, 27 und 30 cm) sowie die ersten doppelseitigen Pressungen auf den Markt.


1901:  Wurden erstmals Platten mit der späteren weltweiten Norm von 10´´ Durchmesser (25 cm) hergestellt. Die unterschiedlichen Plattengrößen sicherten den Plattenfirmen bisher die Exklusivrechte einer Aufnahme und dem entsprechenden Gerät dazu.

1902:  Die Schallplatten erhielten Papieretiketten und durch die Goldgusswalzen konnte nun beliebig oft Kopien der Tonträger hergestellt werden (Neuaufnahme nicht mehr nötig)

1904:  Die Firma Odeon brachte in Berlin die zweiseitig spielbare Platte heraus und produzierte Platten mit einem Durchmesser von 25 und 30 cm ( = 5,5 Minuten Spieldauer).


Die 20iger Jahre:  Der Erste Weltkrieg hatte die Schallplattenproduktion weltweit stark eingeschränkt, da der Rohstoffmarkt für die Schellackplatten zusammengebrochen war. Nach Kriegsende erholte sich die Schallplattenindustrie sehr langsam, zudem kamen die Wirtschaftskrise und das Entstehen erster Rundfunksender. Ab 1925 präsentierten  mehrere US-amerikanische, holländische und deutsche Firmen annähernd gleichzeitig neue elektrische Aufnahmeverfahren. Die alten Aufnahmegeräte wurden binnen kurzer Zeit verdrängt, da die modernen Geräte die Kosten einer Schallplattenaufnahme gewaltig reduzierten und sich die Klangqualität erheblich verbesserte. Das Einführen der elektrischen Aufnahme ließ in Deutschland erneut für kurze Zeit eine große Zahl kleiner Plattenfirmen entstehen, die technisch und musikalisch sehr experimentierfreudig waren. Das 1928 von dem Erfinderkollektiv Tri Ergon entwickelte Lichttonverfahren erlaubte erstmals das Schneiden und Nachbearbeiten von Aufnahmen. Erste elektrische Plattenspieler kamen auf den Markt und die Musikbegeisterung garantierte den Schallplattenkonzernen riesige Umsätze.


1920:  Erste Rundfunksendungen wurden in den USA ausgestrahlt und Deutschland zog 1923 nach. Der Konkurrenzkampf zwischen Radio und Schallplatte hatte begonnen.

1924:  Die Bell-Labatories bauten den Prototypen eines elektrischen Plattenspielers.

1926:  Mit der Erfindung der Röhre und dem elektronischen Wandler, die eine elektrische Aufzeichnung möglich machten, wurde die mechanische Tonaufzeichnung verdrägt.

1927:  Den britischen Offizieren William Guest und Owen Merriman gelang es eine bessere Tonqualität mit dem Vibrations-Motor-Verfahren zu erzeugen. Das Zeitalter der elektromagnetischen Tonaufzeichnung begann. Bereits 1926 entwickelten Edward Kellog und Chester Rice ein Verfahren mit dem mechanische Schwingungen in elektrische Impulse umgesetzt wurden. Es bestand aus einem Elektromagneten in dessen Spulenkern der magnetische Fluss durch die Schwingungen der Grammophon-Nadel gesteuert wurde. Nach dem Prinzip wurden Schalldosen gebaut, die man an den Verstärker eines Radios anschließen konnte. Die elektrische Verstärkung ermöglichte eine verbesserte Wiedergabe und 1929 entstand daraufhin die erste Radio/Plattenspieler- Kombination.

1928:  Fritz Pfleumer erfand in Deutschland das erste Tonbandgerät, mit einem 16 mm breiten aus pulverisiertem Eisen beschichteten Papierstreifen.

1929:  Die Firma Columbia entwickelte den ersten tragbaren Plattenspieler und die Firma RCA Viktor stellte die erste Langspielplatte vor (Vitrolac-LP = 14´´, etwa 35 cm).


Die 30iger Jahre:  Die NS Diktatur brachte massive Veränderungen mit sich. Neben Berufsverbote, gegen Juden und strengerer Indexbestimmungen, wurde auch die Einfuhr ausländischer Platten verboten. Der Plattenmarkt in Deutschland reduzierte sich beträchtlich und ab 1943 wurden Schallplatten nur noch fürs Radio und Kino hergestellt.


1931:   Der Ingenieur Alan Dower Blumlein erfand im Dezember die Stereoplatte.

1932:   Die Firma Wurlitzer wurde gegründet, die später die legendäre Jukebox herstellten. Die Firma AEG begann Tonbandgeräte herzustellen und die Firma BASF stellte dazu das Trägermaterial (Spulen) her, das aus Zelluloid bestand.

1934:   Die ersten Aufnahmen in Stereo wurden mit Orchestern durchgeführt.

1935:   AEG präsentierte auf der Funkausstellung in Berlin das Magnetophon K1, das erste Tonbandgerät mit Zelluloidband. Im selben Jahr entbrannte ein heftiger Streit wegen der Rechte, zwischen dem Rundfunk und der Phonoindustrie. Durch das Radio hatte die Schallplattenindustrie erhebliche Verkaufseinbußen. Schließlich einigten sie sich auf Radio-Sendelizenzen, die jede Plattenfirma unterschiedlich verhandelt.

 1936:  Rodolf Wurlitzer (1831-1914) verzeichnete erste Erfolge mit einer Jukebox; einem Gerät, dass per Münzeinwurf die Schallplatte automatisch wechselte, aus einem  Angebot mehrerer Platten. Die Jukebox wurde zunehmend im Gaststättenbereich beliebt.

1937:   Siemens stellt die Saphir -Abtastnadel für Schallplatten vor.

1938:   Magnetophon K4 (AEG-Tonbandgerät) wird wegen der bequemen Handhabung bei den Rundfunkstudios beliebt. Die Bandgeschwindigkeit betrug 77cm/s, das entsprach einer Spielzeit von 22 Minuten Spielzeit bei einem 1.000 Meterband.

1940:  Dr. Weber und Dr. Braunmühl verminderten mit ihrer Methode das Bandrauschen.


Die Nachkriegära stand im Zeichen des Neubeginns und die Schallplattenindustrie erwachte schnell zu neuem Leben in den westlichen Zonen. Besonders die Amerikaner waren daran interessiert ihre Musik in Deutschland zu verkaufen. Im sozialistischen Osten entwickelte sich zwar ebenso rasch die Plattenfirma Amiga, allerdings gab es Rohstoffprobleme und keine richtige Basis für den Plattenmarkt. Gezielt wurde für den lukrativen Westberlin Markt produziert. Für den sozialistischen Bürger strebten die Funktionäre eine Umerziehung zu hohen kulturellen Werten an. Klassische und schöngeistige Musik standen im Mittelpunkt und sollten die banale Unterhaltungsmusik verdrängen. Beinahe zu spät erkannten die Kulturverantwortlichen, wie sehr sich das Volk nach simplen Schlagern sehnte. Im Westen dagegen entbrannte zwischen zwei Plattenhersteller ein heftiger Streit. Die konkurrierenden Firmen Columbia Records und RCA Victor konnten sich nicht auf ein Schallplattenformat einigen. Im Sinne der Käufer und der Musikindustrie, stellten die Gerätehersteller ihre Produkte mit Reglern her, damit beide Formate abspielbar waren.


1946:  Die ersten Tonbandgeräte waren erhältlich (mehr für Veranstalter).

1948:  Der ungarisch-amerikanische Physiker Dr. Peter Carl Goldmark (1906-1977), entwickelte am 21.06. die Vinyl-Schallplatte.

1949:  Das erstes Stereo-Tonbandgerät und die erste Singleschallplatte kamen auf den Markt.

1951:  Das erstes echte Heimtonbandgerät Magnetophon KL15 wurde von AEG vorgestellt.

1952:  Die ersten Vinyl-Schallplatten konnten käuflich erworben werden.

1953:  Die ersten Single Schallplatten erobern nun auch den deutschen Markt.

1957:  Ein deutlich verbessertes Stereoverfahren wurde für die Schallplatte entwickelt.

1958:  Die Firma Mercury brachte die erste Vinyl-Stereoschallplatte heraus, die zudem wesentlich rauschärmer, als Schellackplatten waren. Das Ende der Schellackplatte setzte in der westlichen Welt ein.     


In den 60-er und 70-er Jahre änderte sich die Zielgruppe der Plattenindustrie. Im Zeitalter von Jugendrevolten, neuen Idealen und Emanzipation setzte sich die Jugend mit ihrer eigenen Kultur durch. Bedingt durch den Wohlstand in Europa bekamen sie dazu ausreichend Taschengeld, legten dies in Popplatten an und brachten der Platten- und Musikindustrie riesige Gewinne ein. Ein gigantischer Markt war entstanden der zugleich die Musikszene bestimmte. Zunehmend wurden deutschsprachige Titel (Schlager) von internationalen Popsongs (in Englisch) aus den Hitlisten und dem Markt verdrängt.


1963:   Die Firma Philips (NDL) stellt den ersten Cassetten-Recorder und die dazugehörigen Compakt -Audio - Kassetten her. Erste Aufnahmen über Mikrofon wurden möglich, dem später ein Überspielkabel folgte, wodurch ein direktes Aufnehmen vom Radio möglich wurde. Die Musikindustrie sah in der möglichen Musikpiraterie, einen stark sinkenden Absatz ihrer Schallplatten.

1969:   Der holländische Physiker Klaas Compaan hat die Idee für eine Compact-Disc (CD). Mit Piet Kramer presste er eine Glasplatte, mit einer Reihe von 1cm großen Schwarz-Weiß-Bildern und projizierten sie auf einen Bildschirm. Bei den Experimenten stellten sie fest, dass es besser ist ein Videosignal aufzuzeichnen und die analogen FM-Signale in eine Spur von unterschiedlichen Vertiefungen auf der Platte zu pressen. Sie mussten das Projekt abbrechen, da ihnen die technischen Möglichkeiten fehlten das Signal lesen (Laser) zu können.

1975:   Der Song „Bohemian Rhapsody“ von der britischen Rock-Band Queen gilt als erstes Musikvideo, wobei bereits die Beatles 1968 mit „Strawberry Fields Vorever“ eine Kunstfilmszene produzierten, die in seiner Machart einem typischen Video ähnelte.

1978:    Erschien die erste digital aufgezeichnete Langspiel-Platte.

1979:    Die Firma Sony entwickelte den ersten Walkman; ein Kleingerät für Kassetten im Hosentaschenformat mit Kopfhörer (Knopfgröße).


Von der CD zum Medienboom. Der technische Markt kannte keine Grenzen mehr und der Absatzmarkt von Musik erreichte astronomische Dimensionen. Eigentlich gehören Musikvideos oder auch DVD’s mit zu den Tonaufzeichnungen, verstehen sich aber primär als Film- und Computertechnik.


1981:    Sony und Philips stellten in einer Gemeinschaftsentwicklung die Audio-Compakt-Disc her mit einem entsprechenden Abspielgerät.

1983:    Die erste CD in Europa wurde veröffentlicht  (Billy Joel: „52nd Street“).

1984:    Sony brachte den ersten Discman auf den Markt (Walkmanprinzip für CDs).

1987:    Das Fraunhofer-Institut startete in Kooperation mit der Universität Erlangen erste Studien zum verlustfreien Komprimieren von Audiodaten. Welches später unter dem Namen MPEG-2 Layer 3 bekannt wurde (kurz: MP3).

1990:    Die CD trat weltweit ihren Siegeszug an und verdrängte die Schallplatte.

1992:    Sony entwickelte die Mini-Disc, setzt sich aber nicht durch.

1997:    Das Datei-Audioformat MP3 stand der Allgemeinheit zur Verfügung

2001:    Über dem PC boomt das illegale Brennen von CD-R’s und gebrannte Rohlinge gefährden den Plattenmarkt im Verkauf von Audio-CD´s. Ein Kopierschutz wurde entwickelt

2003:    Das Internet bietet neue Quellen zum illegalen Kopieren von Musik. Zudem setzt sich das MP3 Format durch. Möglichkeiten ⇒bedeutend höhere Titelanzahl auf einer CD; neue Datensticktechnik erlaubt ein besseres transportieren von Daten in Kleinfingergröße und Speichern von Musik aufs Handy (Mobiltelefon).

2005:    Mehr aus der Not heraus, erlaubt die Musikindustrie offiziell den Onlinemusikverkauf. Der Markt mit verbilligter Musik boomt und diverse Internetshops entstehen.   

Wissenswertes

Komprimierungsvergleich / Alben
       1 CD (700 MB = 80 min.) = fast 2 Vinylschallplatten (Laufzeit pro Seite etwa 20 bis 25 min)
       1 CD komprimiert in MP3 = 6 CDs oder 12 Vinylschallplatten
       1 MP3 - Stick (4 GB) = 600 Songs (Song = 4 bis 5 min.) oder 48 h Musik in guter Qualität

Entwicklung
1. Grammofonplatten (1900): Durchmesser 30 cm und Spielzeit = 2 x 5 Minuten
2. Schellack-Langspielplatte (20er Jahre): Durchmesser von 35cm und max. Spielzeit = 10 Minuten
3. Vinylschallplatte  (ab 1948):  30cm Scheibe =10 min Spielzeit (verkleinerte Platte und erhöhte Musikqualität)
    
⇒ Weiterentwicklung: 25cm Scheibe mit 15 min Spieldauer ⇒ 1953 Singleformat: 17 cm Scheibe und Spieldauer 2 x 5 Minuten
    (Einheitsnorm für die Verkaufscharts) ⇒ 1955 erhielt die LP  (Album) die Einheitsnorm von 30 cm und einer Spielzeit von etwa  
    2 x 25 min; ⇒ Zwischenformat EP brachte es auf 2 x 10 min