2. C. Entstehung des NT

Entstehung des Neuen Testamentes

Der Anfang der schriftlichen Fixierung
Der Missionar Paulus
Die ersten Schriftsammlungen
Das neue Testament
Stellenwert im Gottesdienst
Die entstandenen Schriften des Kanons (Neues Testament)

 

Der Anfang der schriftlichen Fixierung

Anfangs bestand nicht die Notwendigkeit eine neue Heilige Schrift (Bibel) zu verfassen. Für die ersten christlichen Gemeinden war das Alte Testament weiterhin die Grundlage des Glaubens. Lediglich die Inhalte der Bibel wurden kritisch hinterfragt und mit den Worten und Taten von Jesus neu interpretiert. Mit dem Anwachsen der Gemeinden, wollten die Gläubigen schon genau wissen, was Jesus gesagt und getan hat. Die mündliche Überlieferung durch die Prediger reichte nicht aus, zumal die Gefahr der Interpretation gegeben war, sodass die Verkünder unterschiedlich die Worte und Taten von Jesus verkündeten. Somit musste der neue Glaube in seinem Wesen schriftlich fixiert werden, um eine allgemeine Grundlage zu schaffen. Auf dieser Basis war es den Predigern möglich die Inhalte im Alten Testament neu zu definieren und Glaubensfragen innerhalb der Gemeinde zu klären.
Eine wesentliche Grundlage dazu, bildete die Bergpredigt (Matth. 5.21 ff), in der Jesus, die Bibel schon richtungweisend neu ausgelegte. Insgesamt war die Bibel somit nicht mehr die Norm des Glaubens, sondern nur der Basisleitfaden. Die Inhalte des Alten Testamentes wurden durch die kritische Autorität von Jesu aktualisiert und zur neuen Glaubensaussage berichtigt. Inwiefern andere grundlegende Glaubensauffassungen niedergeschrieben wurden, als die im NT, ist nicht mehr nachweisbar und auch nicht was über Jesus niedergeschrieben wurde.
Es ist lediglich sehr wahrscheinlich, dass etwas niedergeschrieben wurde, da sich auch außerhalb von Judäa christliche Gemeinden bildeten. Es war dabei kein Zufall, dass sich in Griechenland und an der Westküste Kleinasiens (Türkei), der Glaube am stärksten verbreitete. Geprägt vom Hellenismus, war man in den großen Kulturstädten aufgeschlossen gegenüber neuen Denkansätzen, zumal die eigene Götterwelt über die Philosophie infrage gestellt wurde. Vermutlich wurden zu diesem Zweck Abschriften, der bestehenden Schriften angefertigt. Wahrscheinlich waren jene Abschriften inhaltlich verschieden, gekürzt oder nicht aktuell.

Der Missionar Paulus

Erst mit dem Missionar Paulus änderte sich das. Über seine Missionsreisen an den Küsten der Ägäis (Griechenland, Kleinasien) wurde er als ein Führer des Glaubens angesehen. Demzufolge richten die Gemeinden brennende Fragen an ihm, die er in Briefen beantwortete. Möglicherweise besaß Paulus, neben der Urform des Markus-Evangeliums auch Schriftstücke, die ihm dabei halfen Glaubensaussagen zu treffen. In seinen Briefen berief er sich auf die Worte von Jesus, ohne ihn zu zitieren. Zwangsläufig vermischten sich hierbei das Sein von Jesus (bzw. Gott), mit den eigenen Gedanken, die er als Freiheit des Apostels bezeichnete.
Jene Briefe wurden sicherlich inhaltlich vervielfältigt, da andere Gemeinden ähnliche Fragen hatten und da war es von Vorteil aus dem bestehenden Material zu schöpfen, statt sich mit eigenen Überlegungen auf einen Irrweg zu begeben. Historisch unklar ist jedoch, wer und wo, die Briefe von Paulus zu einem Schriftwerk machte. Zumindest Bestand der Bedarf nach einer einheitlichen geistigen Grundlage im Glauben. Die Paulus Briefe eigneten sich dazu hervorragend, da sie am umfassendsten auf Glaubenfragen eingingen. In der griechischen Kultur gab es genügend ausgebildete Schreiber, die die Originalschrift kopieren konnten und bei Bedarf, den Gemeinden aushändigten.
Interessant war der Umstand, dass es nur wenige Briefe der Apostel (Jünger von Jesus) gab. Ausgerechnet Paulus, der kein echter Apostel war, wurde als Autorität angesehen den Glauben zu verkünden, dass aber mit der Heidenmissionierung zusammenhing, wogegen die eigentlichen Apostel im näheren Umfeld von Jerusalem die Juden missionierten. Im Gegensatz zu den Jüngern Jesu (Apostel), war Paulus kein Begleiter von Jesus und war auch nicht beim Abendmahl anwesend. Im Gegenteil, er war als Saulus sogar ein verbissener Christenjäger in Judäa, bis ihm Jesus erschien und er daraufhin sein Leben radikal änderte und sich in Paulus umbenannte. Durch sein Wirken in der Diaspora (Ägäis) wurde Paulus zum bedeutendsten Verkünder des christlichen Glaubens.
Zwischen dem Jahr 45 und 50 lebte der christliche Glauben im gesamten Römischen Reich auf, woran Paulus einen erheblichen Anteil hatte. In jener Zeit waren vermutlich verschiedene Schriftstücke des Glaubens im Umlauf und wurden vervielfältigt. Möglicherweise gab es bereits Gelehrte, die die Schriftstücke über Jesus und die Briefe von Paulus sammelten und in einen Kanon (griechisch = Norm, Maßstab) brachten.

Bis auf Petrus waren die anderen Jünger Jesu (Apostel) vorrangig in Judäa aktiv, wenn überhaupt. Da sie aber Jesus begleiteten, galten sie als die Beauftragten (Berufenen) von Gott bzw. Jesus und waren daher autorisiert die Christusverkündung zu lehren. Sie durften aber ihr Wissen über Jesu an Auserwählte (Schülern) weitergeben, die dann befähigt waren die Nachfolge der Apostel anzutreten und den Glauben weiterzugeben und zu lehren. Die Wissenschaft fanden sich allerdings nur wenige oder keine Zeugnisse oder Briefe vom eigentlichen Wirken der Apostel. Da sie vermutlich nur in Judäa wirkten, obwohl heutige Forscher vermuten, dass sie auch in Nordafrika bis nach Spanien die Lehre verbreiteten.

Die 12 Apostel (Jesus-Jünger):  Andreas, Bartholomäus, Jakobus Zebedäi, Jakobus Alphäi, Johannes, Judas Ischariot, Matthäus, Petrus, Phillipus, Simon, Thaddäus und Thomas

Die ersten Schriftsammlungen

Etwa um das Jahr 70 entstand vermutlich die erste Endfassung eines Evangeliums nach Marku und war ein erster Versuch das schriftliche Material über Jesu in Form eines Lebenslaufes zusammenzufügen.
In der Folgezeit entstanden weitere umfangreichere Evangelien, die letztendlich regional zur Anwendung als Glaubensgrundlage kam, aber noch nicht Neues Testament genannt wurde. Die Evangelien dienten mehr als Orientierungshilfe (Stütze), für die Gemeinde-Prediger, um mit den Worten und/oder mit den Anweisungen des Herrn den Glauben festigen zu können.
Sämtliche Datierungen der Schriften, wie auch die Daten von
den Aposteln, sowie von Jesus gelten heute als nicht gesichert und so gibt es verschiedene Ansichten im Zusammenhang mit den Schriften im NT.
Forscher entdeckten ersten Sammlungen von Apostelbriefen (inklusive Paulus-Briefe), die etwa aus dem Jahr 100 stammten und einigen Gemeinden zur Verfügung standen. Die Basis für diese Annahme bilden Textsequenzen und Erwähnungen im römischen Clemensbrief (96) und in der Darlegung von Bischof Ignatius (110 - 117).
Papias (um 135) aus Hierapolis/ Kleinasien, ging in seinen Schriften auf die Evangelien ein, indem er die Arbeitsmethoden von Matthäus mit der von Markus verglich. Eine Sammlung der vier Evangelien, in einem Schriftwerk, erschien zum ersten Mal bei Justin, dem Märtyrer, 165 in Rom. Justin soll bei seinem Gottesdienst die Schriften nachweislich verlesen haben und auch eine Sammlung von Schriften und Briefe der Apostel benutzt haben. Nachdem nun die Sammlungen von Apostelgeschichten, Briefe und eine Sammlung von Evangelien im Umlauf waren, war eine Zusammenstellung der Schriften unumgänglich, um richtige von falschen Schriften zu trennen. Das älteste, erhaltende Werk, ist der Kanon Muratori, das um 174 entstand.
Hintergrund der Arbeit war der Bedarf nach einer Richtlinie, da die unterschiedlichen Schriften zum Streit zwischen den Glaubensverkündern führten. Der Bibliothekar L. A. Muratori, legte daher fest, welche Schriften im Gottesdienst verlesen werden durften und welche nicht. Also was wahre und was falsche Schriften waren.

Es dauerte bis zum Jahr 367, wo im 39. Osterbrief des alexandrinischen Kirchenlehrer Athanasius, der den endgültigen Kanon des NT festgelegte und noch heute in seinem Umfang gültig ist. Athanasius gab eine ausdrückliche Erklärung ab, dass er bei den alten Schriften nichts hinzugefügt habe oder etwas weggenommen habe, er habe die Originale nur zusammengefügt. Nach dem heutigen Wissenstand ist das glaubwürdig, obwohl noch zu seiner Zeit Schriften über Jesus existierten, die nicht im Kanon aufgenommen wurden und damit eine Zensur vorgenommen wurde. Wie beim Alten Testament, wurden aber zunächst die vielfältigsten Schriften, „ von unten her “ (Gemeinden) gesammelt und „ von oben her “ redaktionell zu einem Werk geordnet und zusammengefügt.
Die Geistlichkeit fühlte sich dabei autorisiert die Auswahl zu bestimmen und sie in einen Kontext einzubauen.

Zunächst galt das zusammengefügte Werk nur für die Ostkirche (Byzanz, hellenistische Tradition), als zusätzliches Glaubensbuch zum Alten Testament. Im Jahre 405 übernahm auch die Westkirche die Schriftensammlung. Der Papst Innozenz nannte die Sammlung Neues Testament und erklärte das Werk zur heiligen Schrift für das gesamte Christentum. Gleichbedeutend wurden nun Neues und Altes Testament zu einem heiligen Buch (Bibel) zusammengefügt.

Das neue Testament

Im Laufe der Zeit änderten sich die Inhalte der Bibel, so waren die Johannesoffenbarungen immer wieder ein strittiges Thema und fanden erst im 10. Jahrhundert seinen festen Platz im Neues Testament, obwohl die Offenbarungen auch heute noch umstritten sind. Ähnlich wie beim Alten Testament bleibt letztendlich fraglich, inwiefern der Originaltext erhalten blieb und welche Korrekturen, Einschübe und Veränderungen vorgenommen wurden.
Es ist dabei stets zu bedenken, dass am Anfang mündliche Überlieferungen standen, die sicherlich unterschiedlich erzählt wurden und später in verschiedenen schriftlichen Versionen vorlagen. Um eine allgemein gültige Fassung anzufertigen, mussten die Versionen angepasst werden. Das heißt, sowohl das Alte Testament, als auch das Neue Testament sind niedergeschriebene Gottesauffassungen mit einer konkreten Aussage und Anliegen der Verfasser. Inwieweit sich das Neue Testament von den originalen Schriften entfernt hat, bleibt fraglich, da bisher kein antikes  Original-Dokument gefunden wurde.
Es sei daran erinnert, dass es in der antiken Zeit noch keinen Buchdruck gab, sondern die heiligen Schriftstücke wurden mühsam in Kunstschrift kopiert/ geschrieben. Somit existierten nur wenige Schriften und dienten den wenigen Prediger als Grundlage, zumal die meisten Menschen der damaligen Zeit weder schreiben noch lesen konnten.    
Nachdem sich die christliche Kirche im römischen Reich durchsetzte, erhielten die Schriften im Neue Testament vermutlich die endgültige Fassung. Man kann davon ausgehen, dass bei späteren Übertragungen die Kernaussagen in den Texten im NT unberührt blieben. Lediglich einzelne Worte wurden zum besseren Verständnis verändert, z.B. bei Übersetzungen oder Modernisierungen.
Aus diesem Grunde sollten die Texte der Bibel nicht wörtlich genommen werden, sondern wesentlich ist die Aussage/Sinn eines Textes. Für den Gebrauch im Alltag müssen stets die historischen Bezüge bedacht werden, damit sie nicht zu veralteten Denkweisen führen.
Es ist sowieso ratsam die Bibel nicht allein zu lesen, finden sie Gleichgesinnte oder Fragen sie einen Pastor, damit sie einen Text der Zeit entsprechend verstehen. Nur lassen Sie sich nicht von unnützen Wissen beladen. So sind die Zusammenhänge mit dem Alten Testament nur theologisch relevant und haben nur bedingt etwas mit der textlichen Aussage zu tun. In diesem Sinne möchte ich Sie durch das Neue Testament führen, um Grundsätzliches im Vorfeld zu klären.

Stellenwert im Gottesdienst

Wie in der jüdischen Gemeinde, so ist auch in der christlichen Gemeinde, der Gottesdienst von zentraler Bedeutung. Kernpunkt der Versammlung von Gläubigen ist die Schriftlesung (Bibeltext), mit der Auslegung der Schrift und den aktuellen Bezügen zur Gegenwart. Ziel ist es, der Gemeinde Antworten auf das Leben zu geben, damit der Gläubige Zuspruch und Kraft schöpft, um für sich sein Leben christlich zu ordnen.
In der antiken Zeit hatten deshalb die Apostelbriefe einen hohen Stellenwert, da sie den Gemeindeleitern halfen den rechten Glauben umzusetzen, damit die Gemeinde den Glauben versteht und ihn im Alltag und beim Gottesdienst leben. Die Gemeindeleiter waren zwar Berufene, aber durch die starke Verbreitung des Glaubens predigten auch viele Laienprediger in kleineren Gemeinden. Letztlich galt es Irrlehren und falsche Interpretationen zu verhindern. Besonders im griechischen Raum, gab es Kontakte der Christen untereinander (von Gemeinde zu Gemeinde), wo sich eine unterschiedliche Sicht des Glaubens fatal ausgewirkt hätte. Neben den Glaubensinhalten war es ferner wichtig, dass die Gläubigen Richtlinien für den Alltag und den Gemeindedienst bekamen.
Es waren vor allem die Briefe des Paulus, speziell der 1. Korintherbrief, die Richtlinien zum Alltag vorgaben und Glaubensinhalte/Sichtweisen vermittelten. Obwohl die Briefe des Paulus nur an bestimmte Empfänger gerichtet waren, so kann man davon ausgehen, dass seine Briefe vervielfältigt und an anderen Gemeinden weitergereicht wurden. Schließlich war es notwendig, eine Sammlung der Schriften, zur Basis in allen christlichen Gemeinden zu machen, da immer wieder Irrlehren auftauchten und Gemeinden ohne jenen Grundstein verunsicherten.
Marcion aus Pontus (144) zum Beispiel, verfasste einen Paulusbrief (Fälschung), um seine eigene gnostische Lehre zu legitimieren. Im Jahre 170, war es der Ekstatiker Montanus, der mit seiner Lehre, aufgrund von Orakeln und Offenbarungen zur strengen Askese aufrief. Vor solchen Irrlehrern (Häretiker), wollte sich die Christenheit unbedingt distanzieren und deshalb benötigte man eine Norm zur Abgrenzung von solchen Lehren. Bei der Zusammenstellung der Schriften zu einem Kanon (NT), wurde deshalb nach drei normativen Gesichtspunkten verfahren.

1. Die Feststellung, ob die Schrift für die gesamte katholische Kirche bestimmt ist (katholisch  = griech. für allumfassend, für die ganze Welt bestimmt). Obwohl die Paulusbriefe als situationsbezogene Schriften für bestimmte Gemeinden galten, so waren deren Inhalte allgemein/ universell anwendbar. Die Allgemeinverbindlichkeit der Christusoffenbarung wurde ansonsten zur ersten Norm des Kanons (Neuen Testament) bestimmt.

2. Als zweite Norm sollten nur Schriften mit apostolischem Ursprung für den Kanon gelten. Daraus ergab sich, dass Jakobus, Johannes und Judas zunächst nicht in den Kanon aufgenommen wurden bzw. umstritten waren (galten nicht als Originale, inhaltliche Zweifel oder ähnliche Bedenken). Die Evangelien fanden ihren Platz in der Sammlung, als eine Ausnahme, denn es war zweifelhaft, ob die Apostel Matthäus und Johannes die Verfasser der Werke waren. Gleiches galt für die Apostelschüler Markus und Lukas. Mit den Ehrennamen waren die Evangelien autorisiert, zumal inhaltlich das jeweilige Werk den Glauben stützte.

 3. Eine sachkritische, inhaltliche Auswahl versperrte den apokryphischen Schriften den Zugang, mit dem wörtlichen Vermerk: „Man könne nicht Galle mit Honig mischen“. Anhand des apostolischen Glaubensbekenntnisses war eine Schablone vorgegeben, die als Grundnorm für apostolische Schriften galt und der wahren Christusverkündigung entspricht, um somit Irrlehren keinen Zugang in den Kanon zu ermöglichen.

Folgende Auswahl an Quellenschriften wurde für den Kanon verwendet

1. Die gesichteten geschichtlichen Bücher und Schriften, sowie Heilsbotschaften (Evangelien)
2. Briefe des Apostel Paulus und evangelisch fundamentierte Briefe
3. Katholische Niederschriftensammlung und christliche Gemeindebriefe
4. Ausgesuchte Briefe/ Schriften mit christlichen Inhalt
5. Prophetische Schriften/ Bücher (Johannes Offenbarung)

Anmerkung: Das Neue Testament wurde nach der Bedeutung geordnet und nicht nach der zeitlichen Entstehung. Deshalb beginnt das NT mit dem umfangreichen Matthäusevangelium, dem die anderen „Botschaften“ über Jesus folgten. Nach der Apostelgeschichte folgten dann erst die älteren Briefe, wobei auch hier nicht die Entstehung zur Grundlage wurde. Mit dem Römer-Brief wurde bewusst eine Schrift zum Glaubensverständnis vorangestellt, dem dann ein praktischer Brief zum gelebten Glauben folgte.

Die entstandenen Schriften des Kanons (Neues Testament)

(Evangelien - Geschichtsbuch - katholische Briefe  - Paulus Briefe - prophetisches Buch)

Evangelium nach Matthäus                   (Endfassung vom Jahr 80, nach Matthäus )
Evangelium nach Markus                      (Endfassung entstand zwischen den Jahren 66 -70)
Evangelium nach Lukas                         (Endfassung vom Jahr 90, nach Lukas)
Evangelium nach Johannes                    (Endfassung vom Jahr 100, in Kleinasien, Autor ?)

Apostelgeschichte des Lukas              (Autor Lukas, Zeitpunkt fraglich)
Brief des Paulus an die Römer               (Rom, Hauptstadt des römischen Reiches)
1. Brief des Paulus an die Korinther      (Korinth, wichtige Hafenstadt westlich von Athen)
2. Brief des Paulus an die Korinther      (Korinth, Handelszentrum, liberale Lebensweise)
Brief des Paulus an die Galater              (Galatien, Gemeinden in der zentralen Westtürkei)
Brief des Paulus an die Epheser             (Ephesus, an der mittleren Westküste der Türkei)
Brief des Paulus an die Philipper           (Philippi, Nordgriechenland bei Salonicki/ Serrai)
Brief des Paulus an die Kolosser            (Kolossa, türkisches  Festland  bei  Denizli)
1. Brief des Paulus an die Thessalonicher   (Thessalonich = heute Großstadt Salonicki)
2. Brief des Paulus an die Thessalonicher   (Thessalonich, nordgriechische Großstadt)
1. Brief des Paulus an Timotheus                (Timotheus, Schüler des Apostel Paulus)
2. Brief des Paulus an Timotheus            (Timotheus, Schüler des Apostel Paulus)
Brief des Paulus an Titus                         (Titus, Schüler des Apostel Paulus) 
Brief des Paulus an Philemon                  (Philemon, Schüler des Apostel Paulus)

1. Brief des Petrus                                    (ein Apostel Jesu)
2. Brief des Petrus                                    (ein Apostel Jesu)
1. Brief des Johannes                               (ein Apostel Jesu)
2. Brief des Johannes                               (ein Apostel Jesu) 
Der Brief an die Hebräer                          (von einem Hebräer, an Juden & Judenchristen)
Brief des Jakobus                                      (ein Apostel Jesu)
Brief des Judas                                          (ein Apostel Jesu)

Offenbarungen des Johannes                 (Brief des Apostel Johannes?)