2. B. Zeitbetrachtung zu Jesus

https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/31Sq%2B8YVAZL.jpgVorwissen über Jesus und seine Zeit

1. Existenz von Jesus
2. Heutige Gedenkdaten zu Jesus
3. Situation zu Jesus Zeit des Wirkens
4. Entwicklung des christlichen Glaubens

1. Existenz von Jesus

Grundsätzlich kann die reale Existenz von Jesus Christus wissenschaftlich nicht belegt werden, Forscher halten es jedoch für möglich, dass er gelebt hat. Die Schriften des NT sind dabei wenig relevant, bedeutender sind andere Quellen die zumindest daraufhin hindeuten das Jesus gelebt hat. Fraglich ist bei jenen Quellen, ob sie überhaupt Jesus meinen und wenn, ob Jesus einer von vielen Wundertätern seiner Zeit war.

Der Römer Tacitus erwähnt beiläufig Jesu, als Auslöser der christlichen Bewegung, im Zusammenhang mit der Christenverfolgung unter Kaiser Nero (64). Also zu einem Zeitpunkt als sich im römischen Reich christliche Gemeinden gegründet hatten. Zu Jesu Lebzeiten fanden sich in den römischen Unterlagen keine Anhaltspunkte zu seiner Existenz. In den Jüdischen Schriften wird eine Person, als Wunderheiler benannt, der mit seinen Anhängern (Jünger) umherzog. In anderen Schriften wird von einem ketzerischen Zauberer berichtet, ohne den Namen Jesus zu nennen. Das Problem hierbei ist, dass es in jener Zeit mehrere Personen gab, die als Wundertäter und Propheten durch das Land streiften (siehe dazu „Evangelien“).

Neben den Schriften im NT haben oder hatten weitere Schriften über Jesus existiert. Die Autoren des NT haben entweder die Schriften nicht gekannt oder wollten sie nicht kennen. Als apokryphische Schriften sind einige wenige erhalten geblieben. Apokryphen werden jene Dokumente genannt, die sich inhaltlich auf den Glauben beziehen, aber in ihrer Aussage und Deutung nicht der Glaubensauffassung der Schriftgelehrten entsprechen.
Bei Nag Hammadi in Ägypten wurde beispielsweise das Thomas –Evangelium gefunden, dass vorrangig Sprüche von Jesus enthält. Theologen bezweifeln die Echtheit der Sprüche und auch über die zeitliche Entstehung der Schrift gibt es erhebliche Differenzen. Dazu sollte man Wissen, dass immer wieder mal Dokumente über Jesus auftauchten, die wesentlich jüngeren Datums (nach Untersuchungen) waren und demzufolge keinen theologischen Wert hatten.

Im Prinzip diente nur das NT als Zeugnis für den realen Jesus Christus. Die ältesten Schriften im NT sind herbei die Briefe, doch sie gehen nicht auf die Lebensdaten von Jesus ein. Sie thematisieren die Glaubensgrundlagen und wie der Glaube in der Gemeinde gelebt werden sollte. Die Briefe bezeugen somit lediglich, dass Jesu gelebt hat und nicht mehr. Die späteren Evangelien gehen da einen Schritt weiter und befassen sich mit dem Leben Jesu. Doch auch hier steht im Mittelpunkt die Botschaft (=Evangelium) über die Besonderheit von Jesus. Es galt dabei die Menschen für den Glauben zu gewinnen und daher betonten die Verfasser die Einzigartigkeit von Jesus und begründeten, warum er Gottes Sohn sein musste.
Die Zeit und die Adressaten machten es notwendig, auf dringende Fragen der Gläubigen eine Antwort zu geben. Auf dieser Basis entstanden vier Evangelien, die in Form einer Biografie das charakteristische an Jesus herausstellte. Das führte dazu, dass mehrere Geschichten über Jesus in den Evangelien unterschiedlich dargestellt wurden (mehr in „Evangelium“). Auch ließen die Autoren historische Fakten einfließen, die sie in Bezug zu Jesus brachten und damit die Bedeutung von Jesus deutlich unterstrichen. Die historische Korrektheit wurde dabei vernachlässigt, zumal das Wissen um Fakten damals sehr widersprüchlich war.
Wie im AT wurde auch im NT auf Zeitangaben verzichtet, wodurch die Texte eine zeitliche Nähe besaßen. Darüber hinaus konnte das Volk mehrheitlich nicht Lesen und Schreiben und somit waren für sie die Geschichten relevant und nicht die Geschichtsdaten. Außerdem spielten möglicherweise die unterschiedlichen Kalender eine Rolle, die Fakten mit unterschiedlichen Daten versahen. Selbst in der heutigen Zeit gelten manche Daten der Weltgeschichte als nicht sicher.
Da aber die Evangelien als einziger Beleg für Jesus reale Existenz gelten, gerieten gerade die historischen Fakten ins Kreuzfeuer der Wissenschaft und ließen erhebliche Zweifel aufkommen. Zu bedenken ist jedoch, dass die Autoren der Evangelien einen bestimmten Zweck verfolgten und deshalb bewusst oder unbewusst historische Fakten eingeflochten haben, um Jesus Bedeutung zu unterstreichen. Selbst in der heutigen Zeit unterliegt die Darstellung von historischen Ereignissen einer gewünschten Sichtweise. Die Autoren der Evangelien haben sich somit historischer Fakten bedient und sie in Bezug zu Jesus gebracht. Historische Fakten als Nachweis für die Existenz von Jesus sind daher nicht relevant. Letztendlich entsprechen die historischen Fakten in den Evangelien der individuellen Glaubensauffassung.

Auch die unterschiedliche Darstellung von Geschichten über Jesus sind zeitentsprechend anzusehen. Im synoptischen Vergleich der Geschichten könnte man meinen, dass die Autoren ein Hang zum Übertreiben hatte. Analysiert man jedoch die Umstände dazu, dann wird deutlich, warum die Autoren die Geschichten für ihre Adressaten überspitzt haben (siehe Evangelien). Man muss dazu bedenken, dass die Heilige Schrift (Bibel) und somit auch das NT, nicht für das Volk gedacht war, dass weder lesen noch schreiben konnte. Die Schriften des NT dienten den Glaubensverkündern (Theologen, Priester), um entsprechend für ihre Gemeinde den Glauben zu festigen. Welche Version der Evangelien der Priester bevorzugte, hing von der Situation der Gemeinde ab.
Lange Zeit spielte die Frage nach Jesus Existenz keine Rolle. Vielmehr führten die Gelehrten eine Disput darüber, ob Jesus mehr Mensch oder Gott war (Naturen-Lehre). Diesbezüglich wurde Jesus mit zahlreichen Ehrennahmen versehen. Im Mittelalter verfügte die Kirche über die Macht jeden mundtot zu machen, der die Existenz von Jesus anzweifelte. Selbst namhafte Philosophen und Wissenschaftler versuchten Standpunkte der Kirche, eine neue Denkrichtung zu geben und vermieden es sich mit dem Glauben anzulegen. Da sich der Fortschritt nicht aufhalten ließ, verlor die Kirche seinen Einfluss und ein freieres Denken wurde möglich.  
Mit dem Zeitalter der Vernunft, wagte es David Friedrich Strauß, in seinem Werk „Das Leben Jesu“ (1835/36) die Existenz Jesu zu bezweifeln und löste im deutschsprachigen Raum die „Leben-Jesu-Forschung“ aus. Die Texte des NT wurden zerpflückt und man begann sich über Details zu streiten. Im Mittelpunkt der Wissenschaft standen dabei die geschilderten Wunder, ob sie real möglich waren und für Historiker waren die historischen Sachverhalte interessant. In der Folgezeit gab es diverse Schriften, die sich mit Jesus auseinandersetzten, ohne seine reale Existenz zu bezweifeln. Es wurde lediglich zur Person und zum Wirken von Jesus unterschiedliche Standpunkte vertreten. Eine Reihe von Schriften lenkte die „Jesu-Leben-Forschung“ auf den Aspekt, dass nicht die geschilderten Fakten wichtig sind, sondern der Geist, der ein neues Denken bewirkte. Somit schädigten wissenschaftliche Zweifel den Glauben, weil sie das geschriebene Wort (Bibel) analysieren und sich damit vom Sinn der Worte entfernen, deren Aussage verwischen und nicht erkennen. Glaube ist wie ein Lied, wenn man mit Sachlichkeit ein wärmendes Gefühl zerstört.

Abseits des Christentums wird Jesus in einer jüdischen Schrift als ein liberaler Pharisäer beschrieben, der Irrwege im Glauben aufzeigen wollte. Grundsätzlich wird er aber nicht als der Messias angesehen, somit warten die Juden weiterhin auf ihren Erlöser. Für den Islam ist Jesus ein Prophet Gottes und sie bezweifeln deren Kreuzigung und erst recht die Auferstehung, die auf einem Missverständnis basiert im damaligen Chaos der Zeit. Atheistische Schriften sehen ihn einerseits als jüdischen Reformator des Glaubens, der keine neue Religion gründen wollte und somit kein Gott war. Anderseits wird besonders von den Kommunisten die Existenz von jeglichen Göttern als Unsinn bezeichnet, da die Existenz von übernatürlichen Wesen (Gott) wissenschaftlich nicht nachweisbar ist. Demzufolge existiert, für sie, Jesus bestenfalls als Mensch, mit eventuell besonderen Fähigkeiten. Schließlich gibt es noch die Auffassung, dass Jesus von Außerirdischen gesteuert wurde und deshalb Wunder vollbringen konnte. Letztendlich verlief seine Mission nicht erfolgreich, wodurch die Außerirdischen ihr Projekt als gescheitert ansahen und davon flogen.

2. Heutige Gedenkdaten zu Jesus Christus

Grundsätzlich gibt es im NT keine verbindlichen Angaben zum Datum der Geburt und dem genauen Zeitpunkt von Kreuzigung und Auferstehung. Es fehlen auch sämtliche Angaben zu seiner Kindheit und den Jugendjahren.

Jesus Geburtstag am 24. Dezember:

Am 21. bzw. 22. Dezember, nach dem heutigen gregorianischen Kalender, feierten viele heidnische Kulturen das Fest der Wintersonnenwende. Laut dem damaligen Julianischen Kalender war aber dieser Tag der 25. Dezember. Somit war die Nacht vom 24. zum 25. Dezember die längste Nacht des Jahres. Dieser Wechsel eignete sich hervorragend, um symbolisch mit Jesus Geburt eine neue Zeit zu verkünden. König Konstantin regte im Jahre 325 an, das persisch- römische Wintersonnenwende Fest zum festen Geburtstag von Jesus Christus zu machen. Somit wurde die Nacht vom 24. zum 25. Dezember zur geweihten Nacht.
Schließlich trennte sich die Kirche, wobei die orthodoxe Kirche den julianischen Kalender beibehielt. Papst Gregor XIII. verfügte für die katholische Welt 1582 eine Kalenderreform. Mit dem gregorianischen Kalender rückte die Wintersonnenwende nun auf den 21./22. Dezember. Um die Gläubigen nicht zu verwirren, beließ die katholische Kirche die Geburt von Jesus auf den 24. Dezember. Die orthodoxe Kirche führte den julianischen Kalender weiter, dass im Laufe der Zeit erhebliche Zeitunterschiede zum gregorianischen Kalender aufwies. Seit 1900 läuft der julianische Kalender dem gregorianischen Kalender 13 Tage hinterher. Das bedeutet, dass der 25. Dezember (julianischer K.), nach dem gregorianischer Kalender am 7. Januar ist. In vielen orthodoxen Regionen, wie Russland, Serbien, Mazedonien, Griechenland und Georgien, wird deshalb Weihnachten am 7. Januar (g. K.) gefeiert.

Das Geburtsjahr von Jesus

In der antiken Zeit gab es verschiedene Kalender und auch unterschiedliche Auffassungen über den Jahresbeginn. In Judäa begann das Jahr im Monat Tischri, dass in etwa dem 10. September (g.K.) entspricht. Die jüdischen Monate hatten 29. bzw. 30. Tage und einem Regulierungstag, wodurch Jesus Geburt dem Anfang des 2. Quartals entspricht.
Im Oströmischen Reich setzte sich der 1. September als Jahresbeginn durch und zudem der Julianische Kalender. Vor allem erwies sich als störend, die unterschiedliche Zählweise der Jahre zwischen den Kulturen. Im Jahre 532 versuchte der Römer Dionysius Exiguus eine einheitliche Zeitzählrechnung einzuführen. Als Ausgangspunkt wählte er das wahrscheinliche Geburtsjahr von Jesus. Somit wurden alle historischen Ereignisse umdatiert, im Jahr vor (v. Chr.) oder nach Christus Geburt. Seine Recherchen zu Christus Geburt wurden später wissenschaftlich wiederlegt, zudem kam das Problem mit der Zahl 0, die es in der Antike nicht gab. Und auch ansonsten wurden einige historische Fakten fehlerhaft umgerechnet.
Was die Geburt von Jesus betrifft, gibt und gab es verschiedene Ansätze, um die reale Geburt zu ermitteln. Favorisiert werden der 1. bis 12. Nov. 7 v. Chr., oder der  2. bis 17. Apr. 7. v. Chr. oder der 3. bis 17. März 6 n. Chr. Letztendlich konnte bis heute kein genaues Geburtsdatum ermittelt werden und so feiern die Christen weiterhin den 24. Dezember als heilige Nacht im Jahre 1.
In einigen Ländern, wie in Deutschland, wurde der 25. Dezember zum Jahresanfang erklärt und andere Länder hatten einen anderen Jahresbeginn. Papst Innozenz XII verfügte 1691, dass künftig mit dem 1. Januar das Kalenderjahr beginnt. Ein letztes   Problem wurde mit der französischen Revolution, am 05.10.1793, durchgesetzt. Von nun an galt verbindlich die Zeitrechnung des Römers Dionysius. Dennoch sollte es bis 1927 dauern, bis das letzte europäische Land (Türkei) seine Zeitrechnung umstellte. Bedingt durch den julianischen Kalender in den orthodoxen Regionen, gehörten zu den letzten europäischen Staaten gehörten: Russland (1918; Korrektur vom 31. 01. auf den 14. 02.); Griechenland (1924; Kor. 09. 03. → 23. 03.), Rumänien (1924; Kor. 30. 09. → 14. 10.). Übrigens, Russland korrigierte seine Zeitrechnung von 7208 auf das Jahr 1700 (nach Dionysius). 

Kreuzigung und Auferstehung

Kreuzigung und Auferstehung sind die wichtigsten Feiertage für die Christen. Doch von Gemeinde zu Gemeinde wurde das Schwergewicht (Kreuzigung, Auferstehung) unterschiedlich gesetzt, so auch der Feier- bzw. Gedenktag. Auf dem 1. Konzil zu Nicäa (325) wurde beschlossen, laut den Angaben in den Evangelien, das jüdische Pessach-Fest zur Grundlage zu machen. Nach den Evangelien (Passion & Osterberichte) wurde Jesus am jüdischen Rüsttag gekreuzigt (Mk 15, 42). Der hebräische Erev Pessach (Rüsttag) entspricht dem 14. Nisan (März/April), dem sich das Pessach-Fest anschließt (15. bis 22. Tag im Monat Nissan). Somit orientierte sich das christliche Osterfest an das jüdische Fest, zu Ehren Gottes für die Befreiung aus Ägypten und entsprach dem 21. März, dem ersten Pessach-Sonntag. Die Festlegung von Nicäa brachte aber keine Einigung zwischen den Christen, zumal in den Gemeinden unterschiedliche Kalender für Verwirrungen sorgten (jüdischer-, julianischer- und gregorianischer Kalender).  
Um 530 erstellte Dionysius Exiguus seine Ostertafeln, die nach astronomischen Regeln, aus Alexandria, ausgerichtet waren. Beda Venerabilis (672 - 735) setzte diese Osteregel durch, wonach der erste Sonntag nach dem Frühlingsvollmond als Tag der Auferstehung gilt. Der früheste Frühlingsvollmond ist demnach der 21. März und der späteste der 25. April, nach gregorianischem Kalender. Somit ist Ostern ein bewegliches Fest, wonach sich der Kirchenkalender orientiert. Die Tage vor Ostern waren der (Grün-) Donnerstag, an dem Jesus mit seinen Jüngern ein letztes Mahl speiste und der (Kar-) Freitag, der der Tag seiner Kreuzigung war.
In Anlehnung an das jüdische Fest Schawuot (Wochenfest, Erinnerung an den Empfang der 10 Gebote), wurde für die Christen das Pfingstfest (Aussenden des Heiligen Geistes) eingeführt. Symbolisch wurden 50 Tage nach Ostern bzw. Pessach die Feste gefeiert. Ebenso symbolisch wurde 40 Tage nach Ostern Jesus Himmelfahrt begangen. Die christliche Kirche erstellte eine verbindliche Kirchenjahrs-Berechnung in Anlehnung an den jüdischen lunisolarer Festkalender, der sich streng an biblisch fundierten Regeln hielt. Somit beginnt das orthodoxe Kirchenjahr am 8. September mit Mariä Geburt und entspricht dem Beginn des jüdischen Kalenders (Tischri). In der katholischen und evangelischen Kirche wurde der Weihnachts- und der Osterkreislauf bedeutend, sodass inzwischen das Kirchenjahr mit dem 1. Advent beginnt. Zur Korrektur der Sonntage zwischen dem beweglichen Osterfest und dem festen Weihnachtsfest dienen die variablen Sonntage nach Trinitatis (Fest der Dreifaltigkeit → nach  Pfingsten) und nach Epiphanias (Gottes Erscheinung → nach Jesus Geburt).

3. Situation zu Jesus Zeit des Wirkens

Zu der Zeit als Jesus wirkte, war das Volk Judäas stark verunsichert und demzufolge empfänglich für Weisheiten, für eine neue Lebenshoffnung. Sie sehnten Wundertäter und Erretter herbei, der ihre Not lindern sollten und ihnen einen neuen Weg zeigte.

Historiker gehen davon aus, dass das Volk von Jerusalem, im Vergleich zur Landbevölkerung oder anderen Städten im römischen Reich, relativ gut lebte. Doch seit dem Ende der Herodes-Ära verschlechterten sich die Lebensbedingungen. Das Volk musste im Prinzip die Querelen zwischen Priesterschaft und Römer ausbaden. Es waren die Pharisäer, die einerseits zum Fürsprecher des Volkes wurden und sich mit den aristokratischen Sadduzäern anlegten und deren Macht begrenzte. Andererseits verlangten sie von den Römern eine Gewisse Autonomie von Jerusalem, als heilige Stadt, und drängten die Bevölkerung zur strengen Gläubigkeit. Aufgrund der ständigen Unruhen waren aber die Römer nicht bereit einem Hohepriester zum Regenten der Stadt und Judäa zu ernennen.
Mit Pontius Pilatus setzten die Römer sogar einen Stadthalter ein, der den jüdischen Priestern feindlich gesinnt war und wollte zu diesem Zwecke die Bevölkerung vom jüdischen Glauben entfremden. Mit einer Reihe von Maßnahmen buhlte er um die Gunst des Volkes, unter anderem löste er das Ernährungsproblem, indem er den Tempelschatz beschlagnahmte. Das wiederum erzürnte die Pharisäer. Das Volk saß somit zwischen zwei Stühlen. Sollten sie den Pharisäern folgen und kompromisslos dem Glauben über alles zu stellen. Oder war es besser den Frieden mit den Römern zu suchen, damit sich die Lebensqualität wieder verbessert. Doch egal wie, immer wieder gab es Extremisten die den Konflikt mit den Römern suchten.
Zeloten und Sikarier verursachten Unruhen, die willkürliche Rachemaßnahmen der Römer zur Folge hatten. Die Bürger Jerusalems konnten sich auch nicht sicher sein, von den Sikariern als Verräter gemeuchelt oder von den Römern als Rebell verurteilt zu werden. Der Alltag war daher von Gewalt geprägt, das sich erheblich auf die Lebensbedingungen auswirkte. Jerusalem war zudem eine Handelsmetropole und das multikulturelle Treiben schuf weitere Probleme. Die Fremden brachten ihren Glauben, Kulte und Lebensart mit in die Stadt und verführten manchen Juden zu einer angenehmeren Lebensart. Außerdem siedelten sich Nichtjuden in der Stadt an, worüber die Pharisäer ganz besonders verärgert waren. Sie versuchten deshalb mit strengeren Glaubensregeln Abtrünnige wieder zum Glauben zu bringen und malten verstärkt Schreckensbilder von der kommenden Apokalypse, dem Ende der Welt, und verkündeten das baldige erscheinen des kommenden Messias, dem Retter der Juden.
Nach den römischen Statuten wurde den Völkern im römischen Reich Glaubensfreiheit zugesichert, es sei denn, der Glaube war Rom feindlich gesinnt. Pontius Pilatus ließ demzufolge nichts unversucht, um die Priester zu provozieren, damit der jüdische Glaube als römerfeindlich verurteilt werden konnte. Die Priesterschaft aber kannten ihre Grenzen und verfügten über genügend Einfluss und Intelligenz, um Pilatus zu Maßnahmen in ihrem Sinne zu zwingen. Eine Tatsache, die das Chaos in der Stadt zusätzlich verschärfte.
In einer solchen Situation waren die Menschen auf der Suche nach einer erlösenden Hoffnung, einem geistigen Rückhalt, der ein idealistisches Ziel prägte. Dieser Zustand begünstigte Wanderprediger und Philosophen, deren Weisheiten nun besonders gehört wurden. So zogen Verkünder durch die Lande und konnten von den Almosen gut leben. Im Mittelpunkt ihrer Lehre stand häufig die Apokalypse und wie oder was oder wer die Rettung davor brachte. Ähnlich wie heute, gab es aber zu viele Verkünder und eine Überflutung mit Lehren verstärkte lediglich die Verunsicherung. Deshalb gerieten viele selbsternannte Propheten schnell in Vergessenheit.

Einigen Predigern wurden Wundertaten nachgesagt, manche wurden schriftlich festgehalten. Hierzu einige Beispiele:

1. „Jüdische Altertümer“ von Josephus aus dem Jahre 93/94. Flavius Josephus war ein jüdisch hellenistischgeprägter Schriftsteller der von 37 – 100 lebte. In seinem 8. Buch, Kapitel 2,5 heißt es:

Ich habe ein Beispiel gesehen, wie einer der Unseren, Eleazer mit Namen, in Gegenwart des Vespasianus, seiner Söhne, der Obersten und der übrigen Krieger die von den bösen Geistern Besessenen davon befreite. Die Heilung geschah in folgender Weise: Er hielt unter die Nase des Besessenen einen Ring, in dem eine von den Wurzeln eingeschlossen war, die Salomon angegeben hatte, ließ den Kranken daran riechen und zog den bösen Geist durch die Nase heraus. Der Besessene fiel sogleich zusammen und Eleazar beschwor dann den Geist, indem er den Namen Salomos und die von ihm verfassten Sprüche hersagte, nie mehr in den Menschen zurückzukehren. Um aber den Anwesenden zu beweisen, dass er wirklich solche Gewalt besitze, stellte Eleazar nicht weit davon einen mir Wasser gefüllten Becher oder ein Becken auf und befahl dem bösen Geist, beim Ausfahren aus dem Menschen dieses umzustoßen und so die Zuschauer davon zu überzeugen, dass er den Menschen verlassen habe. Das geschah auch in der Tat.

2. „Kaiserbiographien 2“ von Sueton einem römischen Chronisten, deren Schriften 1961 neu, vom Verlag Goldmann (München), im Gelben Band 731, veröffentlicht wurden. Auf Seite 163 steht folgendes:

Noch fehlte ihm (dem Kaiser Vespasian), als einem wider alles Erwarten auf den Thron gekommen und zur Stunde noch neuen Fürsten, die Majestät, welche durch göttliches Zeugnis verliehen wird; aber auch diese ward ihm zuteil: Zwei Menschen aus dem geringen Volk, ein Blinder und ein an Lahmheit Leidender, trat an ihn heran, als er auf dem Tribunal saß und flehten ihn um Heilung an, die ihnen von Serapis in einem Traumgesicht mit den Worten verheißen worden sei, er Vespasian, werde den Blinden das Augenlicht wieder geben, wenn er die Augen mit seinem Speichel benetzen und dem Lahmen das Bein heilen, wenn er so gnädig sein wolle, es mit seiner Ferse zu berühren. Obwohl er nun kaum daran glaubte, dass die Sachen irgendeinen Erfolg haben werde und deshalb sich nicht entschließen konnte, auch nur den Versuch zu wagen, so ließ er sich doch endlich von seinen Freunden bitten und versuchte beides inmitten der öffentlichen Versammlung und siehe, der Erfolg fehlte nicht.

3. „Jataka“ eine buddhistische Sammlung aus dem Jahr 190. Es verbreiteten sich auch Geschichten von fremden Kulturen, die meistens regional verfremdet wurden (Austausch von Namen).

„Sieh, wie der Glaube, so die Tugend.“ Dies erzählte der Meister, da er im Jetawana verweilte, in Beziehung auf einen gläubigen Laienbruder. Als nämlich dieser Gläubige, bekehrt, als edler Schüler eines Tages nach Jatawana ging, kam er am Abend an das Ufer des Aciravatu. Der Fährmann aber hatte sein Schiff an das Ufer gezogen und war weggegangen, um die Predigt zu hören. Als jener an der Furt kein Schiff sah, trat er, von freudigen Gedanke an Buddha getrieben, auf dem Fluss. Seine Füße sanken im Wasser nicht ein, er ging wie auf festem Boden. Als er aber in die Mitte gelangt war, sah er die Wellen. Da wurden seine freudigen Gedanken an Buddha schwächer und seine Füße begannen einzusinken. Doch er erweckte wieder stärkere freudige Gedanken an Buddha und ging weiter auf der Oberfläche des Wassers. So kam er in das Jetavana, wo er den Meister begrüßte und sich ihm zur Seite setzte.
Der Meister begann eine freundliche Unterhaltung mit ihm und fragte: „Du bist wohl, oh Laienbruder, auf diesem Wege ohne große Beschwerden hierher gekommen?“ Jener erwiderte: „Herr, da ich von freudigen Gedanken an Buddha erfüllt war, nahm ich meinen Weg über das Wasser und kam hierher, wie wenn ich auf festem Boden ginge.“ Darauf sprach der Meister: „Nicht nur jetzt, oh Laienbruder, hast du, da du dich an die Buddha Vorzüge erinnertest, einen festen Untergrund erlangt, sondern auch schon früher fanden Laienbrüder inmitten des Ozeans, als ihr Schiff zertrümmert war, einen festen Untergrund, da sie der Buddha Vorzüge gedachten.“ 

Diese Beispiele sind niedergeschriebene Wundertaten, die wissenschaftlich bezweifelt werden. Fraglich ist aber auch, ob bei diesen Geschichten nicht ein Namensaustausch stattfand. Vermutlich machten solche und ähnliche Geschichten schon lange zuvor die Runde, bevor sie schriftlich fixiert wurden. Immer dienten sie einem bestimmten Zweck, um mit wundersamen Fähigkeiten, sich selbst hervorzuheben oder einer bestimmten Person damit würdigen. Das heißt aber auch, dass sich möglicherweise die christlichen Autoren solcher Wundertaten bedienten und sie Jesus andichteten, um seine Einzigartigkeit zu unterstreichen.

Zusammenfassend stellt sich die Frage, wie eine neue Religion entstehen konnte, wenn Jesu einer von vielen Verkünder und Wohltätern war?

4. Entwicklung des christlichen Glaubens

Das Jesus zu Lebzeiten zahlreiche Gläubige um sich geschart hat, wird wissenschaftlich angezweifelt. Als einziger Beleg dafür dienen nur die Evangelien, die vom textlichen Gehalt widersprüchlich sind. So wird bei der Bergpredigt von zahlreichen Menschen berichtet, die Jesus zuhörten, aber sich beim Begnadigungsangebot von Pilatus für Barabbas aussprachen. Stattdessen musste Pilatus zähneknirschend Barabbas begnadigen. Im NT wird Barabbas als Mörder beschrieben, für die Juden war er jedoch der Anführer einer Widerstandsgruppe. Forscher gehen davon aus, dass Barabbas tatsächlich ein Freiheitskämpfer war.
Zusammen mit den zweifelhaften Fakten in den Evangelien, wurde demnach Jesus Christus im Jahr 31 oder 33 gekreuzigt. Auffällig ist, dass auch bei der Kreuzigung von Jesus selbst, keiner vom Volk kam, um ihm die letzte Ehre zu erweisen. Für die wenigen Gläubigen stellte sich zudem die Frage, warum ließ Gott seinen Sohn so sterben? Was war nun Jesus Lehre wert? Erst mit dem Wunder der Auferstehung bekam der Glaube eine völlig neue Dimension.
Zunächst bleibt festzuhalten, dass Gott seinen Sohn lediglich irdisch sterben ließ und ihn zu sich in den Himmel auffahren ließ. Für die Glaubenden auf Erden, war somit sein Leben der Wegweiser zum Heil. Die Liebe der Menschen untereinander wurde zur Contra-Haltung zum Ich-bezogenem Streben des Menschen. Alle Menschen waren nun vor Gott gleich. Es war egal zu welchem Volk man gehörte oder welche Hautfarbe man hatte. Es war egal, ob man reich oder arm war. Was zählte war der Respekt vor jegliches Leben, der Bescheidenheit des Seins und dem dienen im Sinne Gottes, für eine große Gemeinschaft von Glaubenden.
Die Angst vor Leid und Tod schmolz mit dieser Sicht dahin, da der Glaube die Auferstehung der Gerechten in der Apokalypse in Aussicht stellte. Diese ideelle Glaubensform war in jener Zeit so revolutionär, dass sich vor allem Nichtjuden für den Glauben begeisterten. Vermutlich haben die Jünger Jesu (Apostel) nun den Glauben intensiv verkündet und so mancher Jude wechselte zum christlichen Glauben. Für die Pharisäer war der christliche Glaube nach wie vor Ketzerei. Nachdem Pilatus gehen musste (36) erwirkte die Priesterschaft die Verfolgung der Christen, sodass viele aus Judäa auswandern mussten.
Es war kein Zufall, dass sich ausgerechnet im griechischen Einflussbereich der Glaube besonders stark entwickelte. Die ägäische Küstenregion (Griechenland, Westtürkei) war weiterhin stark hellenistisch geprägt. Rom duldete die kulturelle Autonomie und übte nur auf strategisch wichtige Städte seinen Einfluss aus. Dementsprechend entwickelten sich dort die Geisteswissenschaften recht gut. Mit dem philosophischen Geist im Hintergrund, ging man auf Abstand zur griechischen Glaubens-Mythologie und war auf der Suche nach einem neuen Glauben. Neben den Göttern Rom machten sich diverse Glaubensvorstellungen breit. Schon der jüdische Gott beeindruckte die Menschen, da hier ein Gott seine Liebe den Menschen anbot und nicht, wie die anderen Gottheiten, Forderungen an die Menschen stellte. Der jüdische Glaube kapselte sich aber vor Nichtjuden ab. Mit der christlichen Sichtweise vom jüdischen Gott, bot sich Gott nun allen Menschen an.
Das Problem war jedoch, dass der Glaube mündlich weiter getragen wurde und somit wurden unterschiedliche Geschichten über Jesus erzählt und der Glaube verschieden interpretiert. Es wurde nötig, die Überlieferungen schriftlich zu fixieren und sie zu vervielfältigen, damit die verschiedenen Gemeinden eine gemeinsame Grundlage besaßen. Es war vor allem Paulus, der mit seinen Briefen den Glauben präzisierte. Dann begannen Schriftgelehrte Geschichten über Jesus zu sammeln und dass Markus-Evangelium war ein solches gesammeltes Werk, das den Eindruck einer Biografie erweckte. Es wurden später weitere Schriften oder mündliche Überlieferungen in weiteren Sammelwerken verewigt. Wissenschaftlich ist jedoch fraglich, wer über welche schriftlichen Grundlagen verfügte. Erst im Jahre 174 wurden alle Schriften des Glaubens im NT verarbeitet und somit existierte nun erst die allgemeine Grundlage für den christlichen Glauben.
Das Problem seiner Zeit war die mühselige Vervielfältigung für die Gemeinden. Da es noch keine Druckerei gab, mussten Schreiber vom Unikat eine Kopie erstellen, dass konnte mitunter Monate dauern. Fatal war beispielsweise ein Schreibfehler, denn dann musste der Schreiber die Seite erneut schreiben und schreiben hieß damals jeden Buchstaben kunstvoll zu zeichnen. Die wesentlichsten Punkte des Glaubens wurden somit vielerorts mündlich übertragen oder es existierten selbst verfasste Schriftstücke mit wichtigen Notizen zum Glauben. Jedes Schriftstück war somit ein Schatz. Vielleicht war es auch förderlich, dass der Glaube nicht schriftlich fixiert war und somit den Glaubenden mehr individuelle Freiheiten gab.  
Der revolutionäre Geist des Glaubens traf den Nerv der Zeit und das einfache Volk war begeistert. Und schon im unmittelbaren Umfeld, erlebten die Christen, wie sie durch ihre religiöse Bescheidenheit und Friedfertigkeit, ihre Widersacher beschämen konnten. Mehr Herzlichkeit und Verständnis durchtränkte den Alltag. Die römischen Herrscher empfanden die Christen jedoch zunehmend als Gefahr, da ihr Glaube Standesunterschiede, die Sklaverei und Kriege in Frage stellte. Doch je blutiger Rom gegen die Christen vorging, desto höher stieg die Zahl der Sympathisanten, bis Rom die Christen tolerieren musste. 

Entwicklung der Christlichen Gemeinden

Nach Jesus Tod gründeten die Apostel und deren Schüler die ersten Gemeinschaften in und um Jerusalem. Wenig später entstanden die ersten größeren Gemeinden in Jerusalem (geleitet von Jakobus), in Ephesos (Apostel Johannes) und in Alexandria (Johannes Markus). Mit der Christenverfolgung in Judäa, flohen viele Gläubige in die hellenistische Diaspora. Zu einem wesentlichen Zentrum wurde Antiochia, deren Anhänger sich nun Christen nannten. An der griechischen und westtürkischen Küste begeisterte der Glaube zahlreiche Menschen. Zwischen Judenchristen und Heidenchristen kam es zu starken Auseinandersetzungen, deren Wogen, erst auf dem Apostelkonzil (39) geglättet werden konnten. Etwa bis zum Jahre 70 entstanden weitere kleinere Gemeinden auf Zypern, Nordafrika und auch in Rom.

Abschließende Überlegung

Forscher haben nachgewiesen, dass Glaube immer nach denselben Prinzipien funktioniert. Es muss eine existenzielle Situation (Chaos) bestehen, bei der die Hoffnung der Besserung, über eine fundamentierte geistige Sichtweise genährt wird.

Als die semitischen Nomadenstämme von Kanaan und Philister dem Untergang geweiht waren, erkannten die geistigen Führer, dass die Semiten ihre Feindschaft untereinander beenden müssen. Es nutzte ihnen aber kein Zweckbündnis, sondern sie benötigten eine feste Allianz gleichberechtigter Partner. Dazu musste eine allgemeine geistige Grundlage her, denn Stämmebündnis konnte schnell an egoistischen Differenzen zerbrechen. Vorteilhaft war, dass sie Nomaden nur ihren Hirtengott
verehrten. Die Schamanen (Stammespriester) kamen auf die Idee, dass jeder Stamm denselben Gott verehren würde, ihn aber nur unterschiedlich nennen würden. Mit dieser Aussage wurden alle Stammesquerellen ausgemerzt, da sie sich nun als Brüder begriffen. Absichtlich gab man Gott keinen Namen mehr, um keine Fehden zu verursachen und gleichzeitig wurde assoziiert, dass es nur einen Gott gibt und der war mit dem semitischen Stammesbund, dass sich nun Israel nannte. Historisch setzten sich die Israeliten gegen ihre Feinde durch und festigten zugleich den Glauben, der in der weiteren Geschichte immer wieder inhaltlich erneuert wurde und sich nur noch das Volk der Juden, als Gottesvolk sieht.

Der Islam fungiert auf eine ähnliche Grundlage. Hier waren es die ständigen Kämpfe zwischen den arabischen Stämmen, die jegliche kulturelle Entwicklung hemmten. Die umfangreichen Visionen von Mohammed kamen zum richtigen Zeitpunkt, denn das Volk und mehrere Fürsten hatten genüg von den bisherigen Kämpfen. Mit dem neuen Glauben wurden die Araber zu Brüder, die sich nicht gegenseitig bekämpfen sollten. Diese Idee griff schnell umsich und wurde zur Basis der arabischen Kultur.
Stämme die sich dem neuen geist verweigerten, wurden nun schnell besiegt. In kurzer Zeit setzten sich die Glaubensregeln durch und das arabische Volk wurde zu einer Großmacht.

Das Christentum punktete mit einem Glauben von Liebe und Gleichheit und einem Gott, der sich vorallen den geknechteten Menschen anbot und den Menschen Hoffnung auf ein besseres Leben gab. Je mehr das Christentum die römische Philosophie untergrub, wurde der Glaube als eine Gefahr angesehen. Aber mit der Christenverfolgung löste Rom genau das beabsichtigte Gegenteil aus und die Anzahl der Christen stieg stetig an. Christ zu sein war etwas revolutionäres, da Rom scheinbar Angst vor dem Glauben hatte.