05. Katholische Briefe

Die katholischen Briefe

1. & 2. Brief von Petrus
1. bis 3. Brief von Johannes
Brief von Jakobus
Brief von Judas
Der Hebräer-Brief

Brief
vermutl. Autor
vermutl. Entstehungsjahr
1. Petrus / 1. Pet
Petrus
Urfassung um 60, letzte Überarbeitung um 95
2. Petrus / 2. Pet
Petrus
Urfassung um 60, letzte Überarbeitung nach 100
1. Johannes / 1. Joh
Johannes Schüler
Ursprung um 50; letzte erneuerte Version um 100
2. Johannes / 2. Joh
Johannes Schüler
Ursprung um 50; letzte erneuerte Version um  115
3. Johannes / 3. Joh
Johannes Schüler
Ursprung um 50; letzte erneuerte Version um 130
Jakobus / Jak
völlig unklar
mögliche Urfassung zwischen 45 und 62
Judas / Jud
Judas Thaddäus
Urfassung zwischen 50 und 55, überarbeitet um 100
Hebräer / Hebr
Paulus Schüler
vermutlich zwischen  64 -70

 

Anmerkung: Bei allen Briefen kann der letztendliche Verfasser nicht benannt werden. Nach heutigen Forschungen kann man davon ausgehen, dass den Autoren die Originalbriefe der jeweiligen Apostel vorlagen und sie entsprechend überarbeiteten. Die Autoren versuchten dabei historische Entwicklungen im Glauben einzuarbeiten und haben mit Interpretationen das Original verfremdet. Dennoch gilt der Geist der Briefe, als Grundlage des katholischen Glaubens. Der aufgelistete Hebräerbrief gehört jedoch nicht dazu und wird eher den Paulus-Briefen zugerechnet, aber auch das ist wissenschaftlich sehr fraglich und gilt daher als ein eigenständiger Brief, ohne Zuordnung im Neuen Testament.

Katholische (allgemeine) Briefe sind eigentlich an keine bestimmte Gemeinde gerichtet und haben auch weniger spezifische Glaubensfragen zum Inhalt. Jene Briefe sind mehr Referate über Grundsätzliches im Glauben, die sowohl als Richtlinie, als auch für die Erbauung und Stärkung aller christlichen Gemeinden gedacht sind. Die meisten Schriften erwecken deshalb nur den Anschein ein Brief zu sein, um den Gemeinden zu suggerieren, dass eine andere Gemeinde dieselben Probleme hatte und daher nicht wie eine Order wirkt. 
In der Grundthematik wird Jesus Christus, als Gottes Sohn bezeugt, mit dem das kommende Gottesreich beginnt. Mit seiner baldigen Widerkehr wird er und Gott die Welt richten. Die Texte vermitteln somit Zuversicht für die Zukunft und wehren sich gegen Irrlehren, wie die gnostische Anschauung, die Jesus anders ansieht oder bestreitet.

Die Anordnung der Briefe im Neuen Testament können von Bibel zu Bibel unterschiedlich sein, aber in der Regel werden die Petrusbriefe als die wichtigsten katholische Briefe gesehen. Am Ende wird der Hebräer-Brief behandelt, der normalerweise zwischen den Briefen des Paulus und der katholischen Briefen steht, wegen der unklaren Zuordnung.

Die Petrus - Briefe

Der ursprüngliche Verfasser der Schriften könnte Petrus gewesen sein, deren Text später in Briefform bearbeitet wurde. Im zweiten Brief gibt es einige Parallelen zum Judas-Brief. An Hand des textlichen Inhaltes hat Petrus den 1. Brief in Rom geschrieben, vermutlich mit Hilfe von Johannes Markus und Silvanus Silas. Zu jener Zeit deutete sich durch Kaiser Nero die Christenverfolgung an. Auf dieser Basis stimmt Petrus die Christen auf leidvolle Zeiten ein und erinnert sie dabei an das Leiden Christi, wodurch Gottes Herrlichkeit sichtbar wurde.
Der 2. Brief könnte kurz vor Petrus Hinrichtung in Rom entstanden sein. Ein Brief der vermutlich nicht fertig geschrieben und deshalb mit Passagen vom Judas-Brief ergänzt wurde. Die Zeilen befassen sich mit der Abwehr von Irrlehren, die Gottes Gericht heraufbeschwören und die wahre Erkenntnis leugnen. Petrus ist sich sicher, dass Jesus zurückkommen wird und die Menschen richten und die Gerechten retten wird.

1. Petrus Brief

Der Brief möchte die Christen ganz allgemein trösten und ermutigen. In seiner Form ist das Schreiben kein konkreter Brief, da er nicht an eine bestimmte Gemeinde gerichtet ist, sondern eine ganze Kirchenprovinz angesprochen wird. Der 1. Petrusbrief ist vom Stil her ein Mahn - und Trostschreiben, an die gesamte Kirchenregion in Kleinasiens. In Rom deutet sich durch Kaiser Nero die Christenverfolgung an und Petrus ist sich der kommenden Leiden bewusst. Bei der späteren Überarbeitung deuten Textpassagen auf die konkrete Christenverfolgung unter Domitian hin (um 90).

Inhalt: Petrus verkündet seine Hoffnung und Freude auf die kommende Zeit (Kap 1). Mit einem vorbildlichen Leben und dem Erdulden von Leid zeigt sich das Leben als Volk Gottes. Es ist wichtig, dass die Frau dem Mann beim Glauben stützt und sollte sich jedoch ansonsten dem Manne unterordnen, nach Gottes Gebot. Petrus ermahnt eindringlich die Christen zu einem Umgang in Liebe zueinander (Kap. 2 – 3). Es folgt ein Referat über das Leiden, dass in Demut ertragen werden sollte, nach dem Vorbild Jesus, um so der Welt Gottes Stärke zu demonstrieren und die Ungläubigen zu bekehren (Kap 4 – 5).

1,1-2: Anschrift und Gruß // 1,3-2,10: Das Heilswerk Gottes und die Tat des Menschen // 1,3-12:  Die Wiedergeburt zur Hoffnung // 1,13-2,10: Der gegenwärtige Wandel als Gabe und Aufgabe aus der Wiedergeburt ⇒ mit den Unterabschnitten - Gläubiger Gehorsam (1,13-16) - Die kindliche Furcht (1,17-21) - Brüderliche Liebe (1,22-25) - Verbundenheit mit Christus (2,1-3) - Die Gemeinde als Gottes Haus (2,4-8) - Die Gemeinde als Gottes Volk (2,9-10) // 2,11-4,11: Der Christ in den Ordnungen und Zeiten der Welt ⇒  Guter Wandel unter den Heiden (2,11-12) - Der Christ im Staat (2,13-17) -  Der Stand der Sklaven (2,18-25) - Die Ehe (3,1-7) - Die Gemeinde (3,8-12) - Die Leiden in der Welt (3,13-4,6) - Die eschatologische Stunde (4,7-11) // 4,2-5,11:  Angefügte Mahnungen ⇒ In den Prüfungen der Verfolgung (4,12-19) – An die einzelne Stände (5,1-5) - Mahnungen zur Demut und Wachsamkeit (5,6-11) // 5,12-14: Briefschluss / Grüße

2. Petrus Brief

Der 2. Petrusbrief birgt ein apostolisches Testament in sich und kann als Abschiedsrede des Petrus betrachtet werden. Die späteren Redaktoren nahmen die Autorität der Apostel in Anspruch, um deren Erbe in den Gefährdungen der Gegenwart auszulegen und zu schützen. Die Problemstellung des 2. Petrusbriefes ist das Ausbleiben der Wiederkunft Christi, wodurch die Eschatologie (kommende Endzeit) thematisiert wird. Petrus tritt jenen entgegen (besonders Gnostikern), die der Meinung sind, dass sich in der Welt von Anbeginn nicht änderte, auch nicht durch Jesus. Im Brief argumentiert Petrus mit Belegen aus dem Alten Testament und verweist auf den eschatologischen Weltenbrand und begründet das Ausbleiben des Endgerichts. Petrus spricht von der Langmut des Herrn und zieht gegen die Irrlehren der Gnostik zu Felde.

Inhalt: Petrus unterstreicht, dass nur jene die Jesus bezeugen den wahren Gott kennen (Kap.1). Jene die mit Irrlehren die Gläubigen verunsichern wollen wird Gott strafen und all jene die sich darauf einlassen auch (Kap. 2). Für Petrus ist es klar, dass Gott sein Versprechen halten wird, für jene die dem Weg Jesus folgen.

1,1-2: Anschrift und Gruß // 1,3-11: Göttliche Gaben und menschliche Tugenden  // 1,12-21: Die Bürgschaft der christlichen Hoffnung // 2,1-22: Die Irrlehrer  // 3,1-13: Parusie und Weltgericht // 3,14-18: Schlussmahnungen

Johannes – Briefe 1 bis 3

Vom Stil her sind die Schriften mit dem Johannes Evangelium identisch. Möglicherweise sind die Kerngedanken von Johannes formuliert worden und später von seinen Schülern zu einem Schriftenwerk zusammengestellt worden, zu Ehren des Apostel Johannes. Ein oder mehrere Verfasser haben Jahre später das Material gesichtet und überarbeitet. Sie erstellten dabei die die Briefe, das Evangelium und die Offenbarungen. Johannes selbst wirkte in Ephesus und musste sich seiner Zeit besonders gegen die gnostischen Vorstellungen zur Wehr setzen. In seiner Argumentation prägte er zwei Grundgedanken:
1. Gott ist das Licht; 2. Gott ist die Liebe 

1. Johannesbrief

Gleich am Anfang stellt Johannes klar, dass nur Jesus den Wert des Lebens ausmacht (1,1 -14). Da Gott den Menschen ihre Sünden durch Jesus vergibt, heißt Licht für uns Menschen, dass wir unsere Sünden erkennen und sie nicht leugnen (1,5 - 2,2). Gottes Licht wird im Alltag an der Gehorsamkeit und der Liebe gemessen. Johannes unterscheidet dabei in geistige Reifegrade, dem Kind, dem jungen Mann und den Vätern. Es ist Johannes klar, dass die Welt schlecht ist und das Ende nahe ist, aber gerade deshalb, meint er, ist es so wichtig, fest im Glauben zu stehen für ein ewiges Leben (2,3 - 29). In einem Statement für Jesus sollen die Menschen, Kinder Gottes werden. Ein Kind ist naturgemäß voller Liebe, trotz einiger Fehler, aber wenn Kinder selbstsüchtig ohne Liebe sind, so sind sie Kinder des Teufels (3,1 - 24).
Deshalb sollte der Glaube geprüft werden, um den Unterschied zu den Irrlehren zu erkennen. Nur wer an den Mensch gewordenen Christus glaubt, dem wird sich Gott offenbaren. Aber all jene (Gnostiker), die etwas anderes Sagen, können von Gott keine Botschaft erhalten haben (4,1 - 6). Gott zeigt sich in der Liebe, der Gemeinschaft von Christen. Nur die Liebe unter einander stärkt die Gemeinschaft und braucht sich nicht zu fürchten vor dem Jüngsten Gericht (4 ,7 - 21). Abschließend bekräftigt Johannes seine Zuversicht unter dem Motto: Wer den Sohn hat, der hat das rechte Leben (5).

1. Johannesbrief :  1,1 – 4  - Eingang des Briefes;  1,5 – 2,27 – Belehrender Teil à Nur wer im Licht wandelt hat die Gemeinschaft mit Gott à Belehrung über Irrlehren;  2,28 – 5,12 – Ermahnender Teil ⇒ Notwendigkeit der Heiligungen ⇒ Prüfet die Geister zu denen ihr euch bekennt ⇒ Wahre und falsche Liebe ⇒ Die weltüberwindende Kraft des Glaubens;  5,13 – 21 – Schlussgedanken

2. Johannesbrief

Der Zweite Brief richtet sich direkt an eine Gemeinde, dessen Adressat ein Synonym ist und von seiner allgemeinen Botschaft her zu den katholischen Briefen zählt. Erneut geht es um die Warnung vor Irrlehren und bekräftigt die einzige Wahrheit in Jesus Christus. Dementsprechend sind seine Gebote zu folgen, die er vorgelebt hat und in seinem Kern die Liebe steht, nur sie kann das Böse besiegen.

2. Johannesbrief :  Vers 1-3 – Eingang des Briefes;  Vers 4 –11  - Mahnung zur Bruderliebe und zur Vorsicht vor den Irrlehren und den Widerchristen;  Vers 12 & 13  -  Briefschluss / Grüße

3. Johannesbrief

Wieder geht es um gnostische Irrlehren, nur in diesem Brief wendet sich Johannes an seinen Schüler Gajus, der dem Gemeindeleiter Diotrephes entgegen treten soll, da er die Gemeinde mit falschen Gedanken verseucht.

3. Johannesbrief :  Vers 1- 4  - Eingang des Briefes;  Vers 5 –8  - Lob der Bruderliebe des Gajus;  Vers 9 & 10  -  Klage über eigenmächtige und lieblose Amtsführung des Diotrephes; Vers 11 & 12Anerkennung des Demetrius;  Vers 13 – 15  -  Briefschluss / Grüße  

Jakobus -Brief

Das Schreiben enthält Richtlinien, die sich folgenden Themen widmen und als Epistel bezeichnet werden: Versuchungen/ Geduld/ Wahrheit/ Weisheit/ Gebet/ Glaube/ Reichtum/ Gerede/ Glaube & Taten. In kurzen knappen Sätzen versucht die Schrift Richtlinien für die Christen zu erstellen. Der Brief verarbeitete möglicherweise ursprüngliche Texte von Jakobus, die für Judenchristen von einem unbekannten Autor neu überarbeitet wurden. Ziel war es christliche Maßstäbe den Gläubigen zu übermitteln, damit sie christliche Werte in allen Lebensbereichen definieren konnten.

Inhalt: 1,1: Gruß // 1,2 – 18: Bewährung in der Versuchung, nicht durch Worte, sondern Taten //  1,19 -27: Auch nicht nur Hören, sondern die Worte tun // 2,1 – 17: Die Sünde der Voreingenommenheit und der Respekt vor den Armen // 2,14 – 26: Einheit von Glaube und Taten // 3,1 – 12: Die Zunge im Zaume halten, mit Gerede nicht sündigen // 3,13 – 18: Die wahre Weisheit // 4,1 – 10: Freundschaft mit der Welt ist Feindschaft mit Gott // 4,11 – 17: Demut, als Sünde des Selbstruhms // 5,1 – 6: Warnung vor dem Gericht der Mächtigen // 5,7 – 11: Geduldiges Ausharren // 5,12: Nicht schwören // 5,13 – 18: Gebet für die Kranken und die Machte der Fürbitte // 5,19 – 20: Gebet: Abkehr des Sünders von den Irrwegen

Judas - Brief

Zunächst einmal ist es wichtig zu betonen, dass Judas ein sehr gebräuchlicher Name war und der Brief nichts mit dem Verräter Judas Iskariot tun hat. Es handelt sich beim ursprünglichen Autor wahrscheinlich um Judas Thaddäus, dem Bruder von Jakobus, dessen Brief später überarbeitet wurde. Wegen der Ähnlichkeit zum 2. Petrusbrief ist fraglich, wer wem kopierte. Mit kraftvollen Worten will der Brief den Gläubigen ein fundamentiertes Rüstzeug geben, gegen die gnostischen Irrlehren und das deren Auffassungen nicht mehr die Gemeinde verunsichern. Judas stellt in seiner Argumentation Bezüge zum AT her und erläutert dabei, dass Missverständnis zu den „Gottessöhnen“ im AT und der apokalyptischen Himmelfahrt von Moses.  

Judas – Brief :  Vers 1-4 – Anlass und Zweck des Schreibens; Vers 5 –16 - Schilderung der lasterhaften Verführer;  Vers 17 – 25 – Hinweis auf die apostolische Ankündigung und Schlussermahnungen

Der Hebräerbrief

Das Schreiben ist eher ein Referat bzw. Predigt in einer Briefform und widmet sich der zentralen Frage: Wie kann der Mensch Gott nahe kommen?
Es ist unklar wer diesen Brief schrieb. Lange Zeit wurde das Schreiben mit Paulus in Verbindung gebracht, zumindest mit einem seiner Schüler. Der Brief ist auch an keine Gemeinde adressiert, sondern richtet sich an alle Judenchristen der Diaspora. Anlass war der verstärkte Trend, wonach sich Judenchristen wieder zurück zum Judentum orientierten. Eindrucksvoll stellt der Autor Bezüge zum Alten Testaments her und begründet damit die Richtigkeit des Neuen Glaubens. Der Verfasser vergleicht dabei die alttestamentlichen Priester und deren Opfer, mit der Vollkommenheit von Jesus Christus.
Er argumentiert damit, dass durch den alten Bund mit Gott, wegen der Sünden der Menschen, eine Mauer zu Gott entstanden war, aber durch Jesus Christus gibt es diese Mauer nicht mehr.

1. Gottes Sohn: Texte vom AT werden frei interpretiert und begründen, warum Jesus das geistige Ebenbild Gottes ist, vor dem sich auch die Engel verneigen.

2. Der Retter: „Jesus hat die Sünden auf sich genommen und somit die Menschen gerettet.“

3. Jesus größer als Moses: Der Text würdigt die Verdienste von Moses als Diener Gottes, aber er ist nicht Gottes Sohn. Erst mit Jesus finden die Gläubigen die Ruhe zu Gott, da Gott durch Jesus, die Sündhaftigkeit der Menschen erkannt hat und ihnen vergibt.

4 – 5,10. Jesus, der wahre Hohepriester: Die Bedeutung der Hohepriester im Glauben wird in dem Text relativiert, da nur Jesus der vollkommene Hohepriester sein kann.

5,11 – 6,20. Wachsen und Fortschritte machen: Aufforderung an die Christen nicht im althergebrachten zu verharren, sondern den Geist Jesus leben zu lassen und mit der Zeit (Fortschritt) zu gehen, damit Glaube wachsen kann.

7. Der neue Hohepriester: Reflektiert das Amt nach dem AT und der Erneuerung mit Jesus.

8. Etwas Besseres wird kommen: Mit der Zuversicht, dem Vorbild Jesu, wird das neue Priesteramt über die Erkenntnis und Einsicht den neuen Bund mit Gott prägen.

9 – 10. Schatten und Wirklichkeit: Betrachtung über das Opfern, dass uns kein Opfer retten kann, sondern nur Gottes Gnade, wenn der Mensch versucht im Sinne Jesu zu leben.

11. Eine feste Zuversicht: Das heißt Gottvertrauen bewahren, mit Beispielen aus dem AT.

12. Wie man Gott gefällt? Ermahnung zur Liebe im praktizierten Gemeindeleben.