4.1. Jahwistische Schöpfung

 4.1. Die jahwistische Schöpfung  (Genesis 2 -3 )
    (die biblischen Schöpfungsberichte)

Bildquelle: Die Schöpfung (Wandmalerei von Michelangelo); www. artelier-kiki.de

Mythen über die Schöpfung der Welt finden sich in vielen Kulturen.
Es sind
stets Götter, die unsere Welt erschaffen haben sollen und meistens reichten simple Bilder aus, die sich als Mythen eingeprägt haben.
Die älteste Darstellung der Schöpfung geht auf den sumerischen Epos Artrahasis (1800 v.Chr.) zurück und der bekannteste Schöpfungsbericht stammt aus dem Gilgamesch- Epos (nach 1800 v.Chr.). Vermutlich am Gilgameschepos angelehnt erstellten die Jahwisten ihre Version von der Erschaffung der Welt, um 1000 v.Chr. Die antiken Griechen entwickelten schließlich einen umfangreichen Schöpfungsmythos (800 v.Chr.). Angeregt davon, erweiterten die anderen Kulturen ihren Schöpfungsmythos. Auch die Priester Israels stellten eine umfangreichere Schöpfungsgeschichte zusammen und fügten sie vor der jawistischen Schöpfung. 

A. Die Jahwistische Schöpfung

Einführung
Der älteste Schöpfungsbericht in der Bibel beginnt ab Kapitel 2, Vers 4 und endet mit dem Kapitel 3, Vers 24.
Typisch für die Geschichte ist der mythologischen Stil, der den Eindruck entstehen lässt, dass die Geschichte nicht vergangen ist, sondern eben erst passiert ist.
Die eigentliche Schöpfung der Welt und des Menschen wird dabei in knappen Worten abgehandelt und setzt den Schwerpunkt auf die Paradiesgeschichte. Den Schriftgelehrten war es wichtiger den ersten Sündenfall der Menschen darzustellen, als die Erschaffung der Welt. Das Gott der Schöpfer allen Lebens und der Welt ist, sahen die Jahwisten als gegeben an und musste nicht weiter ausgeführt werden. Inwiefern sich jedoch der Originaltext erhalten hat, bleibt spekulativ. Auf jeden Fall kann man annehmen, dass sich die Schriftgelehrten um den Erhalt des Originaltextes bemüht haben.
Es sei an dieser Stelle noch einmal unterstrichen, dass jedes Schriftstück ein Unikat war. Eine Papyrusrolle zu beschreiben war eine mühsame und verantwortungsvolle Arbeit. Aus diesem Grund waren die originalen Schriften für die Allgemeinheit nicht zugänglich. Die fertigen Unikate wurden wie Schätze behandelt, gehegt, gepflegt und streng bewacht. Für den Gottesdienst und zur allgemeinen Kenntnisnahme fertigten die Schriftgelehrten Abschriften an, aber selbst diese wurden als wertvolle Schriftstücke behandelt. Das heißt, die Papyrusrollen der "Heiligen Schrift" waren nur den Priestern zugänglich und die hatten ein großes Interesse daran, alte und neue Texte miteinander vergleichen zu können. Auch bei der späteren redaktionellen Überarbeitung wurde Passendes zugeordnet und nicht für den Leser logisch geglättet.
Dieses Prinzip hatte sich bis ins Mittelalter erhalten und erst
mit der Vervielfältigungstechnik, dem Buchdruck, war auch Interessierten möglich eine Bibel zu erwerben. Aber erst mit der Reformation und dem steigenden Bildungsbedarfs wurde die Bibel zum öffentlichen Werk. Logischer Weise hatte die Bevölkerung damit erhebliche Probleme. So waren zwei Schöpfungsberichte hintereinander nicht zu verstehen, aber für die Gelehrten ergaben sie schon einen Sinn.
Warum nun das 2. Kapitel mit dem Ende der priesterlichen Schöpfung beginnt bleibt allerdings hypothetisch. Möglicherweise wollten die Priester damit den Akzent auf die allgemeine Erschaffung der Welt setzen, dem die spezifische Schöpfung der semitischen Völker folgte. Mit der Verzahnung von Ende und Anfang der beiden Schöpfungsberichte, läuft der priesterliche Bericht nicht Gefahr eine separate Geschichte zu sein.

Schöpfung der Erde und des Menschen

Vers 4 - 6: Beschreibung der Basiswelt, der Ursprung der Schöpfungswelt.
Beschrieben wird der Urzustand einer vegetationslosen Erde, in der es nicht regnete. Gott löste das Problem und ließ Wasserdunst aus der Erde aufsteigen. Damit war der fruchtbare Boden für den Menschen bereitet. Der Mythos dieser Zeilen zeichnet ein bekanntes Bild einer Landschaft jener Zeit und Gottes handeln prägt sich durch ein Absurdum ein. Es kommt kein Nebel und es regnet nicht, Gott lässt Wasser auf dem kargen Boden aufsteigen und beweist damit seine Macht. Zugleich wird hier die Bedeutung von Wasser unterstrichen, als Elixier des Lebens.

Vers 7: Erschaffung des Menschen (aus Ackererde, Lehm oder Ton).
In unterschiedlichen Versionen wird der Mensch letztendlich aus Erde geformt. Gott bläst ihm dann den Odem (Atem) ein und hat damit den lebendigen Menschen geschaffen. Die Beziehung zur Erde wird hier deutlich und macht klar, dass der Mensch ein Erdenwesen ist und kein Gott (überirdisch) sein kann. Aus Erde wurde er gemacht und zu Erde soll er wieder werden. Mit dieser Assoziation wird zugleich eine Begräbnisform vorgegeben. Die Gelehrten jener Zeit waren sich bewusst darüber, dass von toten, verwesenden Körpern eine gesundheitliche Gefahr ausging. Somit sollten tote Lebewesen begraben werden. In jener Region war das eine mühevolle Angelegenheit, da der Boden sehr hart und steinig war.
Das alternative Verbrennen verbrauchte dagegen zuviel wertvolles Holz. Häufig wurden deshalb die Toten abseits der Siedlungen unter Steinhaufen begraben. Das Wort Odem wird gern als Atem übersetzt, aber versteht sich mehr als Lebenskraft, im Sinne von Geist und Seele. Eine sichtliche Funktion für einen lebenden Körper ist das Atmen, aber Odem umfasst als göttlicher Akt alle notwendigen Körperfunktionen, wie sich bewegen, sehen und denken können, damit Geist und Seele Leben bewirken. Mit wenigen Worten schafft der Mythos ein einprägsames surreales Bild, dass in seiner Einfachheit viel Platz für Interpretationen lässt. Am Ende steht jedoch immer die Aussage, Gott hat den Menschen erschaffen. Der Mythos versteht sich in seiner Zeit auch als ein Abgrenzen von heidnischen Schöpfungsberichten. Konkret wird das Wirken der Fruchtbarkeitsgötter des kanaanäischen Baal-Kultes bestritten, die den Menschen das Leben gaben.
Vorweg: Als Heiligtum der Fruchtbarkeitsgötter gelten heilige Bäume, die im jahwistischen Schöpfungsbericht umfunktioniert wurden.   

Das Paradies

Vers 8 + 9: Erschaffung des Gartens Eden und das Umsetzen des Menschen dahin
Eden wird allgemein als Paradies gedeutet und assoziiert eine völlig falsche Vorstellung. Für die Jahwisten ist Eden kein himmlischer, sondern ein irdischer Ort. Der Ort wird nur knapp beschrieben und assoziert beim Gläubigen ein paradiesisches Land. Der Mythos überlässt es dem Betrachter dazu ein Bild zu entwickeln. Automatisch werden erträumte Bilder erzeugt und die damaligen Nomaden stellten sich einen üppigen Pflanzenwuchs und ein vielfältiges Nahrungsangebot vor. In dieses Land setzte Gott den Menschen und obwohl es nicht deutlich erwähnt wird, soll das Geschöpf Gottes den Garten Eden hegen und pflegen. An andere Stelle wird klar gemacht, dass Arbeit zum Menschsein gehört und das Nichtstun sterben bedeutet. Wenn der Odem nicht gelebt wird, setzt ein lebendiges Sterben ein.
In Martin Luthers Übersetzung wird ein folgenschweres Missverständnis geschaffen und personifiziert die Schöpfung. Adam ist aber im hebräischen Sinne kein Name in diesem Zusammenhang. Wie viele Begriffe der Antike werden Worte erst im Textkontext deutlich, ob sie Plural oder Singular gemeint sind und haben häufig eine beabsichtigte Mehrdeutung. Das Wort Adam steht im hebräischen Text zunächst für den Begriff Menschen und wird fließend zum Namen. Die mythologische Schrift wollte somit das Denken vom Allgemeinen zum Spezifischen führen. Doch dazu später mehr.
Zunächst bleibt festzuhalten, dass Gott
die Menschen in den Garten Eden setzte. Das Luther den Begriff Adam personifizierte, hatte wahrscheinlich den Hintergrund, dass er damit den volkstümlichen Lesern eine stimmige Geschichte präsentieren wollte. Sicherlich war ihm die Tragweite seiner Interpretation nicht bewusst. 
In Vers 9 werden Bäume als Gewächse hervorgehoben. Im kanaanäischen Glauben spielen Bäume eine wichtige Rolle. Speziell den heiligen Bäumen (Lebensbäume) sagt man nach, dass sich Tiere, Menschen und manchmal auch Götter davon ernährten. Ihre Früchte sollen die Erneuerung des Lebens und die Unsterblichkeit möglich machen. Die Jahwisten stellen dagegen klar, dass Gott alle Gewächse schuf, so auch die Bäume. Der kanaanitische Lebensbaum wird im Schöpfungsbericht als Baum der Erkenntnis, des Guten und Bösen bezeichnet. Vorsichtig deuten die Jahwisten an, dass dieser Baum eine Prüfung der Menschen ist und zu Irrealem (falsche Götzen) verführt, statt Gottes Angeboten zu folgen. Der Mythos umschreibt, dass Gott den Menschen die optimalsten Bedingungen geschaffen hat und warnt sie davor abtrünnige Wege zu gehen.

Vers 10 -14: Beschreibung der Lage des Garten Edens
In Vers 8 wurde bereits die Lage von Eden im Osten mythologisch ausreichend beschrieben. Die nun folgenden Verse passen überhaupt nicht in diesen Stil. Zu konkret wird die Lage vom Garten Eden beschrieben. Experten sind der Meinung, dass es sich hier um einen späteren Einschub handelt. Für einen Mythos zu genau und ohne Kernaussage, stammten die Verse nicht von den Jahwisten, sondern eher vom Elohisten. Den späteren Redakteuren war es jedoch wichtig das Land Eden genau zu lokalisieren. Bis auf den Fluss Pischon haben die heutigen Wissenschaftler, die geografischen Namen lokalisieren können. Eden entspricht demnach der bekannten Welt, von Ägypten über Arabien bis zu Mesopotamien. Die Zeilen verstehen sich somit als Mahnung, „Seht, was aus dem Paradies durch die Menschen geworden ist.“ Außerdem wird damit unterstrichen, dass am Anfang alle Menschen Gottes Kinder waren.

Vers 15 -17: Gottes Auftrag und Warnung an den Menschen
Die Verse 15 bis 17 sind vermutlich ebenfalls spätere Einschübe und wiederholen lediglich in greifbarer Form bereits gesagtes. In Vers 15 wird der Auftrag Gottes an den Menschen deutlich unterstrichen, dass der Mensch den Auftrag hat, das Paradies zu bewahren und zu bebauen. Ebenso wie der Vers 8 wird der Vers 9 in den Versen 16 und 17 konkretisiert.
Ausdrücklich wird betont, dass der Mensch von allen Bäumen essen kann, warnt aber eindringlich vor dem Baum der Erkenntnis und verknüpft damit sogar eine Todesgefahr. Der Inhalt des Textes wird somit lediglich überzeichnet, aber den Versen fehlt eine typische mythologische Aussage oder ein entsprechendes Element. Stattdessen veranschaulichen die Elohisten in philosophischer Form den Auftrag und die Warnung an den Menschen. 
Wie schon im Vers 8 anklingt, sind alle Bäume eine Schöpfung Gottes und können demzufolge bedenkenlos genutzt werden, auch wenn der Baal-Kult sie vereinnahmt. Aber ebenso unmissverständlich warnt die Schrift vor den heiligen Lebensbäumen des Baal-Kultes. Im Prinzip geht es hier weniger um den Baum an sich, sondern um die Verführungen des Götzenglaubens und seiner falschen Lehren.
Die Begriffe Gut und Böse werden dabei philosophisch zur Disposition gestellt, denn nicht alles was Gut scheint ist Gut und so ist nicht alles was Böse ist schlecht. Entscheidend ist der Standpunkt, die Gewichtung und der Wert für das Leben. Wohlstand und Luxus erscheinen somit als erstrebenswert, aber wenn der Zustand von Reichtum seelisch arm macht und sterben bedeutet, so ist das schlecht. Dagegen kann Sterben ein Erlösen des Leidens bedeuten, statt gutgemeint den Kranken mit Medizin am Leben zu erhalten. Nach Auffassung der Schriftgelehrten braucht ein Glaubender sich nur auf Gott einzulassen, um den optimalen Weg zu finden. Das heißt, ein akzeptables Leben zu führen, die Gier nach mehr zu zügeln und nicht den Verführungen zu erliegen. Bescheidenheit ist dabei der Faktor, der die Seele und den Glauben leben lässt. Je höher jedoch der Wohlstand ist, desto höher wachsen auch die Ansprüche, bei der die Gier die Seele und den Glauben tötet.
Falschen Versprechungen und Verlockungen nähren somit nur den Egoismus und entfernen vom Leben. In diesem Sinne versteht sich philosophisch die Warnung der biblischen Autoren. Wer vom Baum der Erkenntnis isst wird sterben. Wer sich von Gottes genügsamen Weg entfernt, wird in seiner egoistischen Gier umkommen.

Vers 18 - 20: Gott schuf zur Gesellschaft des Menschen die Tiere
In Vers 18 beschließt Gott seiner Schöpfung Mensch eine Hilfe zu geben. Aber erst ab Vers 21 werden begriffliche Details in Vers 18 inhaltlich sinnvoll. Indem die Gehilfin/ das Gegenüber personifiziert ist, ist wahrscheinlich in Vers 18 klar der Mensch gemeint, dem Gott eine Gehilfin schafft, damit er nicht so allein ist. In Vers 19 & 20 schuf Gott aber nun die Tiere und Vögel, und brachte sie zu den Menschen, sodass sie ihnen Namen gaben. Einige von ihnen halfen den Menschen bei der Arbeit oder waren Haustiere. Verwirrend wird betont, dass sie den Menschen kein Gegenüber waren und in einigen Texten werden sie auch „Gehilfin“ genannt.  
In diesem Zusammenhang würde man in Vers 18 von den Menschen reden und mehr das Gegenüber betonen. Zwei Denkstrukturen vermischen sich hier deshalb. Mythologisch sinnvoll ist Vers 18, im Zusammenhang mit Vers 21, einer Einleitung in den Mythos der Mann-Frau-Beziehung. Doch in Bezug zur Tierschöpfung erhält Vers 18 eine philosophische Bedeutung und weil es so ist, kann Vers 19 & 20 nicht von den Jahwisten stammen. Der philosophische Kern unterstreicht das Wort Gegenüber als schöpferisches Element. Ein antriebsloser Mensch ist ein totes Wesen. Damit der Mensch aktiv wird, benötigt er einen Ansporn. Ein Schlaraffenland würde ihn nur fett und bewegungslos machen und sein Tun aufs nötigste reduzieren. Selbst Ehepaare, die in einer perfekten Harmonie leben, entwickeln sich deshalb nicht weiter. Tiere symbolisieren in den Versen den Antrieb. Gefährliche Tiere bedrohen das Leben des Menschen oder Fressen die Nahrung weg. Der Mensch ist gezwungen die Bedrohung abzuwehren. Er muss selbstständig denken und auch handeln. Nutztiere helfen zwar den Menschen, aber auch sie wollen versorgt und würdig behandelt werden. Haustiere können dem Menschen ein guter Freund sein, aber sie fordern vom Menschen Gegenleistungen. In diesem Sinne sind Tiere Aktionselement, die den Menschen verantwortlich herausfordern, denn jedes Fehlverhalten und Respektlosigkeiten des Menschen macht die Tiere unberechenbar und gefährlich. Nur wenn der Mensch das beachtet, kann der Mensch die Tierwelt beherrschen und bleibt nicht geistig stehen oder läuft Gefahr selbst auf ein tierisches Niveau abzusinken. Indem der Mensch also denkt und handelt, ist der Mensch nominell ein höheres Wesen als ein Tier. Deshalb können Tiere dem Menschen kein gleichwertiges Gegenüber sein, aber schon ein hilfreicher Partner, der dem Menschen Impulse geben kann. Daraus ergibt sich für den Menschen der Respekt vor der Tierwelt und verbietet ein überhebliches Handeln. Die Verse 18 bis 20 prägen somit den Begriff eines fördernden Gegenüber, einem Antrieb, der die Trägheit überwindet und letztendlich eine höhere Lebensqualität bedeutet.

Vers 21 -25: Erschaffung der Frau, als wahre Gehilfin des Menschen
Vers 21 ist mythologisch gesehen die Fortsetzung von Vers 18. Gott hat beschlossen dem Menschen eine Gehilfin zu schaffen und lässt ihn in einen tiefen Schlaf fallen, der einer Narkose entspricht. Gott baut ihm dann aus der Rippe des Menschen eine Gehilfin. Mit diesem absurden Bild prägt sich die mythologische Kernaussage ein. Lediglich in der unterschiedlichen Auffassung der Übersetzung, hat Gott dem Menschen ein gleichwertiges förderndes Gegenüber erschaffen oder eine Partnerin, eine Frau. Verwirrend dazu sind im folgenden Vers mehrere Denkversionen möglich. Statt Eva werden in diesem Vers auch die Begriffe Frau, Gefährtin oder Männin verwendet. Vers 23 passt deshalb nicht so recht in den Kontext. Es fehlt der logische Bezug zur Rippe, stattdessen wird beinahe poetisch die Begeisterung des Menschen über Gottes Schöpfung unterstrichen. Es wird dabei nicht simpel von Knochen und Muskelmasse gesprochen, sondern von Bein und Fleisch. Wahrscheinlich ist der Vers entweder stark verändert worden oder ein späterer Einschub. Der Vers fixiert zwar die inhaltliche Aussage auf die gleichwertige Partnerschaft, degradiert aber dennoch das Weibliche, als untergeordnetes Teil (Rangordnung) des Mannes.
Ohne Vers 23 würde die Betonung mehr auf Frau liegen und sie zur gleichwertigen Partnerin aufsteigen lassen. Mythologisch wird, mittels der Rippe, die natürliche von Gott gewollte Anziehung zwischen Mann und Frau erklärt. Im Rahmen der antiken Gegebenheiten, wird der Auftrag Gottes für den Mann deutlich. Er soll sich ein Weib suchen und eine eigene Familie gründen. 
Das Wort Eva steht im hebräischen für mehrere Bedeutungen und wird methodisch, wie das Wort Adam, verwendet. Zu Beginn haben die Begriffe eine allgemeine Wertigkeit ⇒ Adam = Mensch, Menschen; Eva= förderndes Gegenüber, Impuls, Gefährtin. Mit dem spezifischen Thema Mensch wird Adam = Mann und Eva = Frau. Beim nachfolgenden Sündenfall werden die Begriffe Adam und Eva, als Höhepunkt, personifiziert.
Der abschließende Vers 25 unterstreicht noch einmal die wechselseitige sich ergänzende Gleichheit. Mit der Feststellung, dass beide nackt waren und sich nicht schämten, wird die erotische Triebnuance bewusst herausgenommen. Es gilt mehr die Unterschiedlichkeit von Mann und Frau zu erkennen, die in ihrer Verschiedenheit als Paar eine Einheit bilden. Dabei sind nicht nur die optischen (körperlichen) Unterschiede gemeint, sondern auch die im Wesen bedingten Anlagen, Denkweisen und Erfahrungen. Der Mythos von Vers 21 bis 25 erzählt also mit einfachen Mitteln, warum sich der Mann von der Frau angezogen fühlt, warum sie zu einander gehören und in gegenseitiger Achtung und Respekt eine Familie gründen sollen. 

Der Sündenfall (Gen 3)

Im Vorfeld ist festzuhalten, dass im Sündenfall die Begriffe Adam und Eva als Namen gebraucht werden. Diese Methode macht die Geschichte zum einen eindringlicher und zum anderen klammert die Geschichte die Gerechten aus. Nicht alle Menschen sind sündhaft, aber letztendlich haben auch sie für die Sünden der Einzelnen zu zahlen. Im letzten Vers 24 wird demzufolge Adam wieder abrupt verallgemeinert: „Und er trieb die Menschen hinaus…“
Im Kapitel 3 wechselt die Geschichte zu einem Gleichnis und wird zum Schuldbekenntnis der Menschen. Der Sündenfall wird von vielen auch als eigenständige Erzählung gesehen, die sich auf die Paradiesbeschreibung bezieht. Jedoch im 2. Kapitel wird unterschwellig ein Konflikt mit dem Baum der Erkenntnis deutlich und in der Steigerung der Geschichte, kann der Leser bereits erahnen, dass die Frau eine bedeutende Rolle spielen wird. So gesehen ist das 2. Kapitel der Vorspann, dem nun der Höhepunkt folgt.

Vers 1- 7: Die List der Schlange und die Versuchung
Die Schlange verführt Eva vom verbotenen Baum der Erkenntnis zu essen. Eva überzeugt wiederum Adam ebenfalls von den Früchten zu essen und beide erkannten, dass sie nackt waren, bedeckten ihre Blößen mit einem Feigenblatt und versteckten sich. Eva und Adam haben damit das Verbot Gottes missachtet und damit eine Erkenntnis gewonnen, die sie beide auf Distanz brachte. Genau davor hat Gott gewarnt, dass Wissen, im Sinne von Verführungen, den Menschen entzweit. Deshalb hat Gott geschwindelt und vor einer Todesgefahr gewarnt und dennoch sind im übertragenen Sinne seine Worte wahr, weil sie dem Menschen entfremden und sich deshalb gegenseitig töten können/werden. Nacktheit steht hier symbolisch für die erotische Gier, die die Gemeinschaftlichkeit spaltet. In der logischen Kette drängen sich weitere spaltende Fragen in der Partnerschaft auf, die zu einer Wertigkeit (Rangfolge) führen. In dem Verführungsakt wird auch das Grundproblem der Menschheit vorgeführt. Je stärker der Mensch sich von Gottes Weg entfernt und egoistisch den Verführungen folgt, desto mehr wird sich die Menschheit entzweien. 
In den Versen werden mehrere Elemente genannt die erläutert werden müssen. Über den Baum der Erkenntnis wurde bereits in Genesis 2 Vers 9, 16 und 17 alles gesagt. Am Baum der Erkenntnis waren Früchte, die jedoch im Text nicht benannt, aber allgemein als Äpfel gedeutet wurden.
Der Apfel galt in der kargen Landschaft, als eine hochwertige Frucht und gilt als Symbol der Fruchtbarkeit und des wachen Geistes. Die Menschen von damals registrierten schon die gesundheitsfördernden Auswirkungen der Frucht, obwohl sie nichts vom hohen Vitamingehalt wussten. Ernährungstechnisch spielten Früchte für die Frauen eine größere Rolle als für Männer. Speziell die Apfelarten waren bei Frauen sehr beliebt und wurden beim Baal-Kult besonders verehrt. Der Apfel war ein heidnisches Symbol der Fruchtbarkeit/Sexualität und sollte vor Krankheiten in der Schwangerschaft schützten. Der Mann dagegen bevorzugte Fleisch für seine Manneskraft. Somit wurde der Apfel in eine spezifische Beziehung zur Frau gebracht bis in die heutige Zeit hinein und in vielen Mythen/Märchen unterstrichen.
Die Schlange wird im Text als listiger Verführer dargestellt. Im Gegensatz zu heute, war die Schlange damals kein Symbol des Bösen oder des Teufels. Sie stand für Klugheit und Ewigkeit. Die Schlange wurde in zahlreichen Kulturen verehrt und angebetet, und gilt als heilbringendes Tier (heute z.B. Apothekensymbol). Trotz der Verehrung im Baal-Kult, war sie dem allgemeinen Volk unheimlich und galt als der schleichende Tod. Die Jahwisten nutzen die Doppeldeutigkeit und rücken sie als Verführer in den Mittelpunkt. Mit der List unterstrichen sie das Misstrauen des Volkes gegenüber der Schlange und entwerteten das heilige Tier des Baal-Kultes.
In den Versen kann deshalb die Baal-Schlange reden und trachtet danach den Menschen von Gott zu entfernen, damit sich der Mensch zur Schlange und nicht zu Gott bekennt. Bereits durch den Baal-Kult wird deutlich, dass sich Frauen schneller verführen lassen. Hier schwingt eine philosophische Weisheit mit, nach der die Frau aufgrund ihrer Wurzeln, in ihrer Entwicklung mehr die psychische Ebene ausbaut. Kindererziehung, Hausarbeit und Partnerschaft sind wesentliche Elemente einer psychologischen Reife. Sie verwendeten ihre Fähigkeiten dazu, Kinder mit Worten zu leiten und ihre Stellung gegenüber dem Partner aufzuwerten, ihn zu beeinflussen. Wogegen der Mann rationeller denkt (Verbot ist Verbot), neigt die Frau dazu bestimmte Sachverhalte zu hinterfragen (Verbot, warum eigentlich?). Das heißt, wenn die Schlange die Frau überzeugt, so hat sie damit auch den Mann verführt.
In der Geschichte allerdings gibt die Frau dem Mann die Frucht ohne Vorwarnung. Jedoch der Mann hinterfragt nicht, obwohl er die verbotene Frucht kennen müsste. Der Text erweckt den Anschein, dass der Mann hereingelegt wurde. Letztendlich schämten sie sich ihrer Nacktheit und bedeckten sie.
Das Feigenblatt galt zu jener Zeit als das optimalste Blatt, dass den Schambereich bei Mann und Frau bedecken konnte. Ohne weitere Bedeutung wurde der Begriff verwendet und ist heute das Symbol der Scham. Interessanterweise wird der Begriff Scham nicht ausgeführt, sondern ist Interpretationssache. Zumindest soll Nacktheit den paradiesischen Zustand ausdrücken, der keine Kleidung braucht, da Gott sie nackt geschaffen hat. Mit dem Sündenfall bedeutet Nacktheit nicht nur erotisches Laster, sondern betont mehr das Gefühl der Bloßstellung. Das Anderssein als der/die anderen - das analysieren der Unterschiede. Insofern fühlen sie sich schutzlos und verstecken sich sogar vor Gott.  

Vers 8 -13: Gottes Verhör
Gott der im Garten Eden spazieren geht, ruft zunächst Adam, der sich vor ihm versteckte. Gott stellt ihn zur Rede und er beschuldigt Eva, die ihn sündigen ließ. Eva verwies aber auf die Schlange als Urheber der Sünde. Typisch für den Jahwisten, wandert Gott im Garten Eden umher und spricht direkt zu Adam und Eva. Das Verhör von Gott symbolisiert zugleich die Nähe zu den Menschen und zeigt, wie weit sich der Mensch inzwischen von Gott entfernt hat.
In Vers 12 rechtfertigt sich Adam mit einem Vorwurf an Gott, „Das Weib, das du zu mir gesellt hast…“ und in Vers 13 minderte Eva ihre Schuld, indem sie der Schlange dem Betrug bezichtigte. Gott suchte aber nicht das klärende Gespräch mit der Schlange. Symbolisch wird die Baal-Schlange und der Baum der Erkenntnis lediglich im Garten Eden geduldet. Es lässt sich nun darüber philosophieren, ob die Elemente als Prüfungen für die Menschen galten oder eine notwendige Akzeptanz ist, wonach böses zum Guten gehört. Woher sollte jemand sonst wissen/erkennen, was Böse ist, wenn es nur Gutes gibt. In der Dialektik von Gut und Böse bedingen sich beide Begriffe. Letztendlich ist die Schlange das Wesen der Verführung und Gott muss sie nicht befragen, weil sie eh nur lügen würde, aber keinem anderen die Schuld geben kann. Nur Gott und die Schlange wussten, welchen Effekt die Früchte auslösen.

Vers 14 – 19: Gottes Strafgericht über die Schlange, Adam und Eva
Gott hält sofort ein Strafgericht und wertet die Schlange zu einem Wurm ab, die auf dem Bauch kriechen und Erde fressen soll. Symbolisch wurde das in vielen Kulturen verehrte Wesen erniedrigt und untermauert zugleich die Macht Gottes, so handeln zu können. Im nachfolgenden Vers 15 setzt er zwischen der Schlange und der Frau eine unversöhnliche Feindschaft mit derben Worten. Der Vers macht zugleich klar, dass jede Annäherung von Frau und Schlange etwas Böses ist. Damit zielt der Vers auf weitverbreitete Schlangenkulte jener Zeit, bei der überwiegend Frauen als Medium oder Priesterinnen agierten.
Das nächste Strafgericht trifft die Frau, weil sie sich von der Schlange verführen lies. Sie ist nicht nur schuldig, weil sie sich nicht an Gottes Gebot hielt, sondern weil sie ihre Schuld versuchte zu mindern und der Schlange die Hauptschuld gab. Deshalb soll zukünftig die Frau mühsam Kinder gebären und der Mann soll ihr Herr sein, dem sie sich unterzuordnen hat. Neben dem realen Geburtsschmerz definiert der Mythos, die untergeordnete Rolle der Frau gegenüber dem Mann.
Am heftigsten erscheint das Strafgericht über den Mann. „Weil du gehorcht hast der Stimme der Frau …“, soll der Acker (Arbeit) verflucht sein, auf das sich der Mensch künftig nur über schwerer Arbeit ernähren kann. Zudem sollen ihm Widrigkeiten, wie Unkraut, das Los erschweren. Gott ist verärgert über den Mann, dass er sich hat reinlegen lassen und nicht hinterfragt hat, obwohl ihm die gereichte Frucht zumindest bekannt gewesen sein müsste. Das Gott den Mann so hart bestraft, soll ihm gleichzeitig bewusst machen („um deinetwillen“), dass der Mann seiner Rolle als Oberhaupt nachkommt und die Worte einer Frau künftig sorgfältig prüft.
Gottes Strafgericht wirkt nach heutiger Auffassung extrem frauenfeindlich, doch ist sie ihrer Zeit geschuldet, wo Frauen mehrfach Männer negativ verführten. Aktuell hat in jener Zeit König David wegen Frauen arg gesündigt und der folgende König Salomo erlag ebenso den Reizen einer Frau (Königin von Saba). In alle Kulturen jener Zeit finden sich Beispiele für den schlechten Einfluss von Frauen auf Männer, gleichwohl in allen Kulturen die Frau als untergeordnetes Wesen galt.
Letztendlich verlässt der Jahwist stilistisch die Personifizierung (Adam & Eva) und verallgemeinert in Mann und Frau. Durch die Sünde wird Gottes Nähe gebrochen und betont die selbstverschuldeten Folgen, die sich auf alle Lebewesen (Menschen, Tiere) auswirken. Zugleich weißt das Gleichnis auf die aktuellen Sünden des Volkes Israel hin, die ihrerseits das Schicksal selbst verschuldeten.
Jedoch die Verse 14 bis 19 betonen zu stark den Begriff Strafe, obwohl Sündenfolge die treffendere Bezeichnung wäre. Das wird am Status der Sündenbewertung deutlich. Die Schlange hat die Frau mit einer List verführt, also wird das Tier künftig nur mit List und Tücke überleben können. Die Frau versuchte ihre Schuld abzuschieben, also wird man ihren Worten misstrauen und wird deshalb andere Mittel (verbales Taktieren, erotische Reize) einsetzen, um ihren Status zu heben. Der Mann dagegen hat sich in seiner Trägheit übertölpeln lassen und soll künftig mit wachen Geist im Leben stehen und durch hinterfragen (Wissen) die Welt erkennen. Im Grunde sind die Folgen der Sünde keine Strafe, weil sich spezifische Fähigkeiten herausbilden, die nützlich sein können.   

Vers 20 - 22: Gottes Fürsorge und Epilog
Erneut handelt es sich hier um später eingefügte Verse, eventuell stammen sie sogar von den Priestern zur Zeit des babylonischen Exils. Es war den Schriftgelehrten wichtig, dass nicht irgendeine Frau die Mutter aller Menschen ist, sondern ihr den Namen Eva gibt. Das Adam ihr den Namen gibt unterstreicht, dass der Vater aller Menschen dazugelernt hat. Adam beweist sich als entscheidendes Oberhaupt und Eva fügt sich. Wohlwollend sieht Gott die Belehrbarkeit seiner Kinder, Adam und Eva, und kümmert sich um sie. In dem er ihnen Kleidung gab, zeigt er seine Zuneigung zu den Menschen und mindert die Sündenfolgen. Gott hält weiter an den Menschen (seinen Kindern) fest und ist für sie da. Im Vers 22 sagt Gott, „der Mensch ist geworden wie unsereiner.“
Der Text führte in
der Folgezeit zu kontroversen Interpretation, die für reichlich Verwirrung sorgten. Es stellten sich besonders die Fragen, ähnelt der Mensch Gott, besitzt der Mensch ähnliche Fähigkeiten und gibt es außer Gott noch andere Wesen?
Zunächst einmal, war es zu jener Zeit nicht unüblich, sich selbst in der Mehrzahl zu sehen. Für einen Regenten bedeutete „Wir“, dass er als irdische Person handelt, mit dem Wohlwollen der Götter. Insofern ist „unsereiner“ als Selbstgespräch zu sehen, zwischen sich als Gott und als Vater, und lässt auch keine Schlüsse auf das Aussehen zu. Anerkennend lobt Gott jedoch die Entwicklung des Menschen und seine Lernfähigkeit, Böses und Gutes trennen zu können. Der weitere Text könnte so aufgefasst werden, dass Gott in der weiteren Entwicklung des Menschen eine Konkurrenz sieht. Im Zusammenhang mit dem Sündenfall fürchtet Gott eher die Gefahr, dass der Mensch unbedarft nach Wissen strebt und dabei den Baum des Lebens bricht. Konkret gesagt, hat Gott den Menschen im Garten Eden als Partner vorgesehen, aber die Sündenanfälligkeit ist zu ein hohes Risiko, dass der Mensch den Garten und den Baum des Lebens zerstören würde. Es ist also besser, dass der Mensch nach und nach die Erkenntnis gewinnt und nicht unbedacht die Welt vernichten kann. Deshalb soll der Mensch auch nicht ewig leben, damit das Wissen, um Gut und Böse, sich in einem ständigen Entwicklungsprozess befindet und sich nicht statisch, durch ein ewiges Leben verselbstständigen kann. 

Vers 23 + 24: Vertreibung aus dem Paradies
Mit der Vertreibung aus dem Paradies endet der jahwistische Schöpfungsbericht, der sich ursprünglich an Vers 19 anschließt. Der Mensch soll sich nun auf Erden beweisen und Gottes Gunst durch seine Taten wieder erlangen. Obwohl es nicht ausdrücklich erwähnt wird, können die Menschen auf Gottes Zuspruch bauen. Aber eine Rückkehr ins Paradies wird ausgeschlossen und Gott stellt am Eingang zum Garten Eden einen Cherubim.

Ein Cherubim ist eine Kreuzung aus Mensch und Tier und wird in der Mythologie als unbestechliches kraftvolles Wesen beschrieben. Später wird er als Kampfengel bezeichnet. Wichtig ist festzuhalten, dass für die Jahwisten ein Cherubim kein Gehilfe Gottes ist, sondern ein spezifisches von Gott erschaffenes Wesen. Übrigens, in den meisten Glaubensvorstellungen der antiken Zeit, schützt ein besonderes Wesen den Zugang zu nichtirdischen Welten.

Kernpunkte des Jahwistischen Schöpfungsberichteshttp://www.kunstbilder-galerie.de/media/kunstdrucke-poster/lucas-ae-d-cranach-adam-und-eva-02044.jpg

Das Gleichnis bezeichnet die Ursünde der Menschheit und das jede Sünde eine Folge nach sich zieht. Dennoch wird Gott zu seiner Schöpfung halten und ihnen den Weg weisen. In diesem Sinne soll das Volk Israel seine Sünden bekennen und auf Gottes Wege wandeln. Im Schöpfungsmythos wird dementsprechend die elementarste Weisung Gottes deutlich, sich nicht von den Verführungen (Baal-Kult) blenden und leiten zu lassen, sondern Gottes bescheidene Wege zu folgen, um die wahre Erkenntnis zu gewinnen. Diesbezüglich wird im Schöpfungsbericht der ideale Urzustand beschrieben, indem Gott geneigt ist den Menschen als gleichberechtigten Partner in seinem Garten Eden wohnen zu lassen. Doch der Mensch zeigte sich als unwürdig und als eine Gefahr für das Paradies, und soll nun auf Erden reifen.
Angesichts der historischen Situation in der die Jahwisten wirkten, stellten sie zugleich klar, dass Gott mit dem entstandenen Königreich sein Wohlwollen bewies. Gott will den Menschen helfen und leiten, damit sie ihre Sünden erkennen und den rechten Wegen gehen. Von den vielen Menschen auf Erden, hat sich Gott dazu das Volk Israel ausgesucht, das auserkoren ist, die wahre Erkenntnis/ Glauben zu leben.

Bildquelle: „Adam und Eva“, von Lucas Cranach der Ältere // www. kunstbilder-galerie.de