Leben und Kultur

Leben und Kultur in Deutschland (50er Jahre)

Deutschland - Lebensstandard & Lebensgefühl
Medienlandschaft & Technik

Musik und Film 1950 bis 1954
Filmhits bis 1954
Musik und Kultur 1955 bis 1959
Filmhits 1955 bis 1959

Deutschland -  Lebensstandart & Lebensgefühl

In der Bundesrepublik ging es spürbar bergauf. Ein Wirtschaftswunder ließ den Wohlstand explodieren und iIn der Bundesrepublik ging es spürbar bergauf. Ein Wirtschaftswunder ließ den Wohlstand explodieren und in der Welt wurde die Bundesrepublik als alleiniger deutscher Staat angesehen. Den steigenden Wohlstand der Bundesbürger ebnete Wirtschaftsministers Ludwig Erhardt (CDU). Bereits 1950 konnten die Lebensmittelkarten abgeschafft werden, bis zum Ende des Jahrzehnts sank die Arbeitslosenquote von 10,4 % auf 2,6 % und der persönliche Luxus stieg. Eine Tafel Schokolade kostete etwa 0,50 DM, Brot verteuerte sich von 50 auf 90 Pfennige pro Kilo, bei einem gestiegenen durchschnittlichen Bruttoeinkommen von 400 Mark pro Monat (1950 = 250 Mark). Der Bierpreis schwankte um die 60 Pfennige und es wurde fleißig für ein Auto gespart. Wer überdurchschnittlich verdiente, konnte sich schon 1955 den beliebten VW-Käfer für knapp 4.000 DM leisten. Die Zahl der PKWs stieg im Bundesgebiet von 540.000 (1950) auf 3.700.000 (1959) an. Die Reiselust erfasste den Bundesbürger.
Verbrachten 1956 die Bürger noch ihren Urlaub im eigenen Land, so lockte sie nun das Fernweh. Hauptreiseziel war Italien, das auch für kleinere Einkommen mit der Eisenbahn erschwinglich war. Wichtig wurde dem Bundesbürger ein eigenes Heim (Haus, mit Garten). Diejenigen die zur Miete wohnten, schufen sich wenigstens ein gemütliches Heim,
 mit Polstersessel, Nierentischen, Hängelampe und Blumenhocker. Neben dem Radio hielt das Fernsehen Einzug in die vier Wände. Standen 1954 pro Haushalt nur 22.000 Geräte, in den Wohnstuben, so waren es ein Jahr später 376.000. Die Tagesschau kam dreimal die Woche und ein Abendprogramm wurde in der Regel nur von 20 bis 22 Uhr ausgestrahlt. Coca Cola, Kaugummi und Zigaretten gehörten zur modernen Zeit, wie Jazz, Swing und Rock’n Roll.

Die amerikanische Lebensart machte sich breit und begeistert vor allem die Jugend. Die Mädchen trugen breite Rockkombinationen (Petticoats) oder Bleistiftröcke oder wadenlange Kleider. Mit den anliegenden Blusen provozierten sie selbstbewusst das Moralempfinden der älteren Generationen. Die Mädchen zwängten sich in Mieder, um ihrer Figur eine Wespentaille zu geben. Neben Zweiteiler, Blusen, Röcke und Twinset, trugen sie abgestimmt dazu Handtäschchen und bewegen sich auf Pumps, Sockelschuhen oder Pfennigabsätze fort. Damen von Welt setzten sich dazu große Hüte auf. Die Männer zogen sich leichte Anzüge in hellen Farben an und schlüpften in Nylon- oder Perlonhemden, weil man in ihnen weniger schwitzte. Immer wieder wurden die Helden der Leinwand oder der Musik kopiert und Jeans, Lederjacken und karierte Hemden waren modern. Im Trend lag ebenfalls die karierte Schottenmütze, die der Comickultfigur Meisterdetektiv Nick Knatterton (ab 1950) nachempfunden wurde. Die neuen Modetrends setzten sich vorrangig in den Städten durch, in ländlichen Gegenden wurde mehr die traditionelle Kleidung getragen, verbunden mit den alten Werten von Sitte und Moral. Insgesamt lachte der Generation eine neue Zukunft entgegen und es gab reichlich Arbeit. Ab 1956 wurden italienische Gastarbeiter ins Land geholt.
Sportlich holte Andreas Ostler das erste Olympiagold der Nachkriegszeit, bei der Winterolympiade im Zweier- und Viererbob. Deutschland wurde 1954 überraschend Fußballweltmeister und Petra Schürmann wurde 1956 zur Miss World gekürt. Ein Skandal um die Prostituierte Rosemarie Nitribitt bewegt die Presse und wurde später verfilmt („Das Mädchen Rosemarie“). Das ungewöhnlich vermögende Callgirl Rosemarie wurde erdrosselt aufgefunden, die vermutlich ihre namhaften Kunden aus der Industrie und der Politiker erpresst hatte. Der Mord wurde nie aufgeklärt, aber offensichtlich legte sich die Nobelhure mit den Falschen an. Solche Meldungen der Yellow Press interessierten den Bundesbürger beinahe mehr, als das die Westalliierten den Kriegszustand mit Deutschland für beendet erklärten, und Helgoland und das Saarland in den Bund zurückkehrten.

Verhandlungen mit der Sowjetunion bewirkten, dass die letzten Kriegsgefangenen heimkehren konnten. In der Euphorie jener Zeit war das Vertrauen in die Adenauer Regierung groß und das Volk wählte ihn erneut. Er wurde als Garant des wachsenden Wohlstandes angesehen, der neben dem neuen Geist, an die alten Tugenden und Werte festhielt und der Jugend kontrolliert die amerikanische Lebensart gestattete. Jede Kritik der SPD wurde als gesellschaftlicher Umbau verstanden, wozu der Bundesbürger nicht bereit war. Selbst die Wiederbewaffnung, die Gründung der Bundeswehr und der Eintritt in die NATO wurden von der Mehrheit der Bürger als notwendiger Schritt angesehen. In dem konservativ geprägten Land tat sich die Bundesregierung allerdings schwer mit einem Frauen-Gleichberechtigungsgesetz (1957), dessen Gesetzestext lückenhaft blieb und Frauen weiterhin benachteiligte. Ebenso ins Abseits wurden die Kommunisten gestellt. Das Verbot der KPD 1956 und anderen Organisationen wurde sogar vom Volk wohlwollend zur Kenntnis genommen. Die Regierung Adenauer (CDU) verstand es, die Angst vor dem Sozialismus zu schüren und die Realität in der DDR diente ihm entsprechend mit Argumenten. Ferner sprach die Zahl der Flüchtlinge eine deutliche Sprache. Etwa 10 Millionen Menschen sind nach dem Krieg von den Ostgebieten (Schlesien, Pommern, Ostpreußen) über die Ostzone in den Westen weiter geflüchtet. Während der DDR-Zeit sind bis 1959 weitere 2,5 Millionen Menschen in die BRD abgewandert. Zwangskollektivierung (LPG), Normerhöhungen und Ernährungsnotstand (1953) waren äußere Belege für die kommunistischen Willkür und dem wirtschaftlichen Chaos in der DDR. Über die Flüchtigen erfuhren die Westdeutschen, über die Medien, von den Häftlingen in den Straflagern, wo vermeintliche Staatsfeinde unter unmenschlichen Verhältnissen weggesperrt wurden.

Der Kurs des SED-Regimes verursachte 1953 die Unruhen, die zum Aufstand hätten eskalieren können. Zähneknirschend vollzog die Regierung eine relative Kehrtwende. Immerhin stieg der Lebensstandard und zaghafte demokratische Reformen erleichterten das Leben. Demokratische Kräfte innerhalb der SED setzten den Kurswechsel durch, nachdem in der Sowjetunion die KPdSU, den Stalinismus offiziell verurteilten. Nun folgte auch hier ein kleines Wirtschaftswunder, was sich jedoch nicht mit dem der BRD messen konnte. Die Lebensmittelkarten konnten erst 1958  abgeschafft werden. Die Preise für Lebensmittel und Bedarfsgüter wurden bezahlbar festgeschrieben und der Mehrwert staatlich subventioniert und das Angebot an Luxusgüter stieg.sr1
Mit den subventionierten Lebensmitteln war es möglich den Bauern einen festen gerechten Lohn zu zahlen. Sozial war für alle ein zufriedenstellendes Leben möglich, lediglich Luxusgüter waren enorm überteuert. Der Trabant wurde zum Volksauto, den sich nur Wenige leisten konnten. Erschwinglicher waren da schon ein Moped (SR1- 1955) und erst recht ein Fahrrad. Urlaub im Ausland war für den DDR Bürger noch Utopie, aber über den FDGB (Gewerkschaft) konnten Mitglieder einen sehr preiswerten Urlaubsplatz im eigenen Land erhalten und für die Kinder gab es die Ferienlager. Die Arbeitszeit sank von 48 auf 45 Wochenstunden und es gab keine Arbeitslosen, und die Straflager wurden langsam aufgelöst, aber nur wenige Gefangene wurden rehabilitiert.
Die Gleichberechtigung der Frau war in der DDR verfassungsmäßig garantiert und auf Wunsch der Regierung sollte eine Frau berufstätig sein. Für eine Durchschnittsfamilie war es sogar notwendig, dass die Frau arbeiten ging, um einen gewissen Wohlstand zu genießen. Der Aufbau der Wirtschaft kam gut voran und mehrere Großprojekte konnten abgeschlossen werden, unter anderem die Rappodetalsperre. Die 10-klassige Oberschule und die Jungen Thälmann Pioniere wurden eingeführt.
Das Verhältnis zwischen SED und der älteren Generationen war trotz Aufschwung irreparabel, darum setzte die Regierung erfolgreich auf die Jugend. In Kindergärten wurden die Kinder im sozialistischen Geist erzogen und in den Schulen wurden sie als Pioniere für die sozialistische Idee begeistert. Ein Dorn im Auge war der Partei die christlichen Kirche, die sich noch einem regen Zulauf erfreuten. Die Kirchen wurden zunehmend als oppositioneller Ort angesehen. Das lag daran, dass die SED-Diktatur anfangs die Kirche massiv drangsalierte und erst die neue KPdSU, die SED-Funktionäre, an die Glaubensfreiheit erinnern musste.
Das Umschwenken der SED sah die Bevölkerung als Sieg der Kirchen an und suchte dort Trost gegen die Regierungs-Willkür und übte dort den stillen Protest. Zudem lernte die Kinder und Jugendlichen in der Jungen Gemeinde eine andere Welt kennen. Mitunter mit oppositioneller Motivation ließen sich Christen durch Kommunion und Konfirmation in die Erwachsenenwelt erheben. Als Gegengewicht dazu, führte der Staat die Jugendweihe ein und übte über die Schulen immer mehr Druck auf die Schüler aus, sich für die Jugendweihe zu entscheiden. Letztendlich beugte sich die Mehrzahl der Jugend dem staatlichen Willen, aber ließen sich danach christlich Weihen. Viele Familien feierten dann auch nur die christliche Weihe.
Der stille Widerstand der DDR-Bevölkerung uferte immer mehr in eine Parallelgesellschaft aus. Obwohl das Volk scheinbar den sozialistischen Kurs unterstützte, so fand die ältere Generation immer wieder kontroverse Schlupfwinkel. Da die Regierung auf eine leistungsfähige Bevölkerung angewiesen war, akzeptierten sie gewisse Freiräume. Im gegenseitigen Geben und Nehmen, sonnte sich das SED-Regime offiziell an den Erfolgen, mussten aber der Bevölkerung stillschweigend Zugeständnisse im privaten Bereich machen. Es gab einige Verbote und Gesetze, die nur dann zu einem Problem wurden, wenn man zu offensichtlich auf Konfrontation ging. Auf jener Basis waren die Werktätigen hoch motiviert, zwar nicht staatspolitisch, aber mit egoistischen Antrieb. Mit der DDR ging es wirtschaftlich bergauf, allerdings reifte auch die Parallelgesellschaft stärker heran.
Fraglich blieb, ob die Funktionäre das Entstehen der Parallelgesellschaft nicht wahrnahmen oder ignorierten? Zumindest glaubte sie anscheinend, mit einer aktiveren Staatsicherheit die Entwicklung zu einer Gefahr stoppen zu können. Mit der Bespitzelung der Bevölkerung war das Land auch kontrollierbarer. Zumindest sank die Zahl der Flüchtenden bis Ende der 50er Jahre und sprach für die Effektivität der Staatssicherheit. Der Staatsschutz vereitelte manches Fluchtvorhaben in die BRD, was auch die Zahl der Verhafteten belegte.
Schlepper aus der BRD wurden eingeschleust und versuchten nun Fachkräfte und Experten in den Westen zu schleusen. Durch die noch offenen Grenzen entstand für die DDR-Wirtschaft ein enormer ökonomischer Schaden. Die Aktivitäten der Staatssicherheit wurden erweitert und Methoden zur Volksüberwachung intensiviert.
Außenpolitisch stieg das Ansehen der DDR, als souveräner Staat durch die sozialistischen und einigen unabhängigen Staaten (Afrika, Asien). Die Hallstein Doktrin verhinderte zunächst die weltweite staatsrechtliche Anerkennung und zielte auf die Isolierung der DDR. Walter Hallstein von der CDU erklärte in einer Rede von 1955, dass jede diplomatische Beziehung zur DDR als „unfreundlicher  Akt“ zur Bundesrepublik gewertet werden müsse. Die Bundesrepublik erhob den rechtmäßigen Anspruch auf ganz Deutschland und wurde dabei von den USA und Großbritannien unterstützt. Die imperialistischen Staaten koppelten die Doktrin mit einer internationalen Ausgrenzung der DDR (als Nation) im sportlichen und kulturellen Bereich. Bis 1965 durften Sportler aus der DDR nur unter dem Banner der Bundes-republik an den Olympischen Spielen teilnehmen. Die DDR Sportler gewannen in dieser Zeit für Deutschland 53 Medaillen. Die FIFA erlaubte der DDR, als erste internationale Sportorganisation, die Fußball WM-Teilnahme für 1958.
Im kulturellen Bereich überwogen finanzielle Interessen, sodass skandinavische Staaten und Frankreich Beziehungen zur DDR aufnahmen. Mit den kulturellen Beziehungen wurde zugleich die eigene Kulturszene inspiriert. Die spezifische Art von Filmen aus Schweden und Frankreich übernahmen die Filmemacher der DDR. Musikalisch fanden die französischen Chansons großen Anklang und im schulischen Bereich wurde das schwedische Schulsystem kopiert. In der Summe von Allem setzte eine schleichende kulturelle Trennung der Deutschen in Ost und West ein. Grundstein dafür war politisch eine BRD Gesellschaft, die den amerikanischen Freigeist propagierte und zugleich die alten deutschen Tugenden, wie Fleiß, Ordnung, Moral und Familiensinn neu betonte. In der DDR zielte die Regierung auf den Gemeinschaftssinn und betonte die gesellschaftliche Verantwortung, wobei sich eine alternative Lebensform zur staatlichen Scheingesellschaft herausbildete.

Medienlandschaft und Technik

Schallplatte:  Schallplatten und Schallplattenspieler waren Luxusartikel

  • wurden im Musikalienhandel neben Musikinstrumenten in geringem Umfang angeboten, wobei der Anteil an klassischer Musik bis 1956 dominierte
  • technisch löste 1954, in den USA, die 7’ Single die große 10’ Single ab, dass handlichere Format und der Wohlstand förderte ab 1955 den Umsatz
  • 1955 wurden in der BRD 20 Millionen Tonträger verkauft ( 1930 = 2,9 Mio. / 1965= 52 Mio.) und 1956 wurden die Singlecharts erstellt
  • in der DDR wurde neben Jazz kaum Unterhaltungsmusik angeboten, erst um 1955 wurde eine Schlagerszene gefördert, die 1958 einige Stars hervorbrachte und die Plattennachfrage erheblich ankurbelte (auch der Lebensstandard hatte sich deutlich verbessert)
  • in der BRD entdeckte die Jugend den Rock’n Roll; bestand bisher die Hautkäuferschicht aus Erwachsene, wollten nun die Jugendlichen die Platten ihrer Stars besitzen
  • durch den wachsenden Wohlstand erhöhte sich das Taschengeld, das die Jugendlichen für Kino oder Schallplatten ausgaben
  • der Musikmarkt war auf die steigende Nachfrage von Rock’n Roll Scheiben überfordert, demzufolge waren einige Hits schnell vergriffen
  • das Angebot an Platten wurde nach marktwirtschaftlichen Interessen entschieden, so gab es die verschiedensten Ursachen, dass einige ausländische Hits und Interpreten kaum oder gar nicht Angeboten wurden (z.B.: Buddy Holly = nicht in den offiziellen Verkaufscharts)
  • da aus Jugendschutzgründen eine Gaststätte eine Tabuzone war, entwickelten findige Gastronomen die Mokka-Milch-Eis-Bar, stellten eine Jukebox mit den aktuellen Hits auf und lockten die Jugendlichen an, die ihr Taschengeld in jenen Apparat stopften

 


Jukebox und Single-Verkaufs-Charts
Jukebox war ein Schallplattenwechsel (ein Gerät) ⇒ durch den Münzeinwurf konnte man vom Schallplattenangebot eine aussuchen. Mit dem Aufstellen der Jukebox wurden erstmalig die beliebtesten Songs in einer Hitliste der Automatenverkäufer erfasst, aber erst ab 1956 wurden die Singleverkäufe dazu registriert, um den Absatzmarkt zu erfassen. Ab 1960 wurde ein einheitliche Markterhebung eingeführt und mündete in eine monatliche Top 50 Liste.
Ab 1965 wurde dann 2 x monatlich die Top 40 ermittelt. Die wöchentlichen Charts (wieder Top-50) wurde 1971 eingeführt und ab September 1977, wurde das unabhängige Unternehmen Media Control gegründet, die nun die deutschen Charts nach den Tonträgerträgerverkäufen ermittelten (ab 1980 → die Top-75 und ab 1989 → die Top-100). Übrigens, Media Control übernahm die vergangenen Auswertungen und ist demzufolge auch Schirmherr der Singlecharts der 60er Jahre. Zusammen mit der Zeitschrift „Musikmarkt“ wurden nachträglich die wöchentlichen Charts vor 1971 erstellt (also ab 1956).


  Radio: Kompakte Radiostandgeräte befanden sich fast in jedem Haushalt

  • die preiswertesten Geräte boten drei Frequenzbereiche an, es setzten sich zunehmend Radios mit UKW, mit Stereotechnik durch (ab 1955 kam in den USA das Kofferradio auf)
  • Kurzwelle (KW); hohe Sendeweite, sehr störanfällig mit extremen Schwankungen und nervigen Pfeifgeräuschen; schlechte Tonqualität; musste ständig nachgestellt werden
  • Langwelle (LW); empfang von nahegelegenen Sendern; wegen der langen Frequenzbreite war es nicht so einfach den Sender optimal für einen guten Klang einzustellen
  • Mittelwelle (MW); der beliebteste Wellenbereich, der ein höheres Senderangebot möglich machte in akzeptabler Klangqualität, aber dennoch störanfällig blieb
  • Ultrakurzwelle (UKW); der heutige Standard, der damals auch in Mono eine gute Tonqualität brachte; allerdings nur leistungsstarke nahe Sender konnten empfangen werden; ein weiteres Grundübel waren die Radioantennen, die gestört werden konnten (Gewitter, Flugzeug, Staubsauger) und den Stereoklang minderten
  • DDR Sender: Berliner Rundfunk (beliebtester Sender mit Sonderrechten), Deutsche Welle (Agitationssender), Deutschlandsender (Unterhaltungs- & Kultursender),  Berliner Welle (ausgerichtet für Westberlin)
  • BRD Länderradio:  WDR (Köln), NDR (Hamburg), RB (Bremen), HR (Frankfurt), BR (München), SWF (Stuttgart) und SFB (Berlin). Überregional sendeten der Deutschlandfunk, Europawelle Saar und speziell für Berlin und die DDR der amerikanische, deutschsprachige Sender RIAS. Auch die politischen Sender Radio Liberty und Radio Free Europa boten ein mehrsprachiges Programm an.
  • Radio Luxemburg: wurde zum beliebten Sender der Deutschen, weil er zunehmend und durchgehend Musik brachte, allerdings mit viel Werbung. Die Luxemburger Radiostation sendete in flämisch, französisch und deutsch. Zu Beginn der Rock’n Roll Ära war der US- Militärsender AFN trotz englischer Sprache wegen der aktuellen Hits sehr beliebt

Fernsehen:  In den 50er Jahren noch wenig verbreitet und zu teuer

  • Bereits am 22. März 1935 begann Deutschland ein Fernsehprogramm auszustrahlen, doch das Echo war sehr verhalten und die meisten Beiträge wurden im Kino („Die Deutsche Wochenschau“) wiederholt
  • Im März 1950: erste Fernsehversuchssendungen in der DDR, sie eröffneten am 21.12. 1952 mit der Nachrichtensendung „Aktuelle Kamera“, den ersten regulären Sendebetrieb
  • Mit der Gründung regionaler Radiostationen beginnt der NWDR 1950 das Fernsehen wiederzubeleben. Am 9. Juni 1950 wird die ARD gegründet, aus BR, HR, RB, SDR, SWF und NWDR, und der beratenden Stimme von RIAS Berlin. Am 25. September 1950 nimmt der Nordwestdeutsche Rundfunk in Hamburg den ersten Fernsehsender in Betrieb; das erste reguläres Programm begann am 25.12. 1952 mit der „Tagesschau“ (1.000 Anschlüsse)
  • die ersten Fernseher hatten einen kleinen Bildschirm, in schlechter schwarz/weiß Qualität; zudem konnte Fernsehen nicht flächendeckend empfangen werden
  • Erstes Fernsehhighlight war die Karnevalssitzung „Mainz wie es singt und lacht”, am 17.01. 1955; inzwischen verbesserte sich die Sehqualität; Übrigens, die Fußball-WM von 1954 wurde aus Kostengründen nicht übertragen (der Schweizer Mitschnitt wurde später gekauft)
  • ab 3. Januar 1955 führten beiden deutschen Staaten eine feste Programmstruktur ein
  • 1955 besaßen in der BRD etwa 10.000 Haushalte einen Fernseher (in der DDR etwa 500); bis zum Ende des Jahrzehnts stieg das Interesse stark an (BRD= 100.000; DDR = 2.000)
  • Fernsehen in den 50er (s.f. Bild) = ein Bratpfannen großes flackerndes Bild, das vom Betrachter verlangte, sich in unmittelbar davor zu setzen; mehr als drei Personen konnten deshalb nicht zusammen Fernsehen; die Ton- und Bild-Qualität war mangelhaft und sehr störanfällig und daher auch augenschädlich; ein Fernseher kostete um die 1.000 DM
  • Am Ende des Jahrzehnt wurde das Programm erweitert und sendete von 18 bis 22 Uhr

Wissenswertes:  

  • 1951 Erster Deutschen Filmpreis an Erich Kästners Roman „Das doppelte Lottchen“, für das beste Drehbuch und bester abendfüllender Spielfilm / Regie: Josef von Baky.
  • 24. Juni 1952 erscheint erstmalig die Bild-Zeitung
  • 23.12. 1955 erscheint das erste Mosaik, eine in der DDR verlegte Comiczeitschrift
  • 29.10. 1959 erscheint die Erstausgabe von Astérix le Gaulois („Asterix der Gallier“)
  • 1955 Herbert von Karajan wird auf Lebenszeit Dirigent der Berliner Philharmoniker
  • 1958 "Unser Sandmännchen“ geht im DDR Fernsehen auf Sendung
  • 1959 „Die Blechtrommel“ von Günther Grass wird größter deutscher Bucherfolg
     

Musik und  Film (1950 bis 1954)

Musik:

In der ersten Hälfte der 50er Jahre dominiert in der Bundesrepublik der Schlager und gab sich heimatverbunden, gewürzt mit karnevalistischen Schunkelliedern und seemännischem Fernweh und ließ auch moderne Swing-Rhythmen zu. In der DDR fand der Schlager eigentlich nicht statt und wenn waren es Coverversionen von westlichen Schlagern. Jazz war das Modernste, was die Funktionäre zu bieten hatten.

Im BRD-Radio waren viele amerikanische Swing-Hits zu hören, doch der Bundesbürger wollte lieber im gewohnten Sound schwelgen und akzeptierte lediglich deutschsprachige Cover-versionen der Swing-Musik. Statt Boogie Woogie hörten die Deutschen volkstümliche Schlager, wie von Friedel Hensch („Die Fischerin vom Bodensee“, „Über's Jahr, wenn die Kornblumen blühen“) oder die Karneval Hits. Jupp Schmidts („Wir kommen alle in den Himmel“) steuerte die Trinklieder dazu bei, während Willy Schneider schunkelnd Weisheiten („Schütt’ die Sorgen in ein Gläschen Wein“) zum Besten gab. Immer wieder im Trend waren Lieder von Wellen und Meer. Hans Albers blieb der singende Vorzeigematrose und wärmte die Hits aus vergangener Zeit wieder auf („Nimm mich mit Kapitän auf die Reise“). Es gab eine Reihe von Interpreten, die ihre Versionen dazu beisteuerten und die sich im Shantybereich einen Namen machten (Liselotte Malkowsky „Der alte Seemann kann nachts nicht schlafen“).
Das deutsche Hula Hawaiian Quartett entfachte das Südseefieber und drängte Rudi Schuricke’s Italien-Singsang ins Abseits. Zum Shootingstar stieg der Schweizer Vico Torriani auf, der mit volkstümlichen Liedern mit italienischem Flair begeisterte und dafür später eine eigene Fernsehsendungen bekam (z.B.: „Hotel Viktoria“).  Bully Buhlan, Evelyn Künneke und Rita Paul bereicherten mit Swingtiteln die Schlagerland-schaft, obwohl sie mit gefühlvolleren Liedern erfolgreicher waren. Bully Buhlan wurde, bei den Zuhörern, zum Star mit sentimentalen Berlinliedern („Ich hab noch einen Koffer in Berlin“).Evelyn Künneke begeisterte mit anstößigen Lieder („Egon“) und Rita Paul kam eher naiv daher und setzte sich mit „Spiel mir eine alte Melodie“ ein musikalisches Denkmal. Im Trend der Zeit lagen stets Lieder über den Wilden Westen, „Leise rauscht es am Missouri“ (Bruce Low) oder „Es hängt ein Pferdehalfter an der Wand“ (Kilima Hawaiians). Anfang der 50er waren die Blödelsongs von Heinz Erhardt sehr beliebt. Immer beliebt waren die Lieder der Berge, ob gejodelt oder in bayrischer Mundart. Dazu gehörte auch die Blasmusik aus Böhmen, Schweiz, Slowenien und Österreich. Hans Arno Simon schuf mit den Liedern, „Ach! Sag doch nicht immer wieder Dicker zu mir“ und „Anneliese“ zwei echte Gassenhauer.
Grundsätzlich lagen beliebte Schlager in mehreren Versionen vor und oftmals wurde nicht die ursprüngliche Fassung ein Hit. Beispielsweise wurden viele Berlinlieder, die schon die Drei Travellers sangen, erst in der Version mit Bully Buhlan ein Hit. Vico Torriani sang bereits 1950 „Das machen nur die Beine von Dolores“, aber Gerhard Wendland feierte mit dem Lied seinen größten Erfolg. In Österreich verhalf dieses Lied Peter Alexander zum Durchbruch, deren Fassung in Süddeutschland beliebter war. Will Höhne versuchte mit dem Lied „Nimm mich mit Kapitän auf die Reise“ einen Hit zu landen, ihm kam aber der Originalinterpret Hans Albers zuvor und stahl ihm mit seiner Neuaufnahme den Erfolg. Im Grunde war es eigentlich egal, wer einen Hit sang, es ging letztendlich um das Lied selbst.
Es sollte trösten („Es wird ja alles wieder gut“) und für viele flog die „Kleine weiße Möve“ zu den Soldaten in der sowjetischen Kriegsgefangenschaft. Wenn jemand „Heimweh nach dem Kürfürstendamm“ verspürte, dann stellt er sich die leidenden Kriegsgefangenen vor, die endlich wieder nach Hause wollten (Väter, Ehemänner). Aber jenes Lied war auch eine Anklage gegenüber dem SED Regime, da Westberlin zu einer Insel geworden war und die Schwestern und Brüder im Osten von denen im Westen trennten. Letztendlich interpretierte die emotionale Betroffenheit das Lied, mit der Sehnsucht nach etwas, was unerreichbar scheint. Die Hits jener Zeit hatten oft eine versteckte gesellschaftliche Botschaft. „Wovon können die Matrosen den schon träumen“, hieß eine bessere Zukunft oder dem Alltagsfrust zu entfliehen. Nach all dem Leiden der Nachkriegsjahre wurde es wichtig, sich seiner Herkunft zu erinnern und die Werte von einst wiederzubeleben. Der Trend zum Volkstümlichen war eng verbunden mit der Identitätssuche. Somit ist es falsch und unbedacht Musiktrend von unserem heutigen Verständnis zu bewerten. Grundsätzlich muss die Musik im Zusammenhang mit ihrer Zeit betrachtet werden, um zu erahnen, wie wichtig und notwendig die Musik für die Psyche der Menschen war. Und wirkt als wichtiger Baustein auf unser menschliches Immunsystem. Nur wenn das begreifen, erahnen wir wie Schunkellieder unsere Seele streicheln und Trink- und Blödellieder für einen Augenblick den Alltagsfrust vergessen lassen. Gemessen am Aufschwung in der BRD wurden die Lieder zunehmend optimistischer und zeichneten einen neuen Geist.

In der DDR dagegen sah es dagegen noch sehr trist aus. Die Funktionäre setzten politisch und wirtschaftlich ihren Willen durch und meinten den Bürger kulturell erziehen zu müssen. Neben der klassischen Musik, ursprüngliche Volksmusik, Arbeiter- und Kampflieder galten Jazzsong und Chansons, als schöngeistige Musik und wurden propagiert. Die Bevölkerung sehnte sich aber nach den Westschlagern. Die Kulturbosse erlaubten der Schallplattenfirma Amiga ein paar Schlager aufzunehmen, zumal sie sich auf den Westberliner Markt Platten gut verkauften. Im Prinzip wurden zu den existierenden Versionen bekannter Schlager nur neue hinzugefügt oder Jazzsongs angeboten. Eine wirkliche Schlagerszene gab es anfangs in der DDR nicht und so hörte der DDR Bürger Westsender (RIAS), um den Bedarf zu stillten. Als einziger Rundfunksender der DDR durfte der Berliner Rundfunk mehr Unterhaltungsmusik spielen als andere und zielte unterschwellig auf die ideologische Beeinflussung auf Westberlin.
Der Kauf von Schallplatten in Westberlin war dem DDR Bürger zu teuer und die Anschaffung eines Schallplattenspielers ebenso, zumal in der DDR nur drittklassige Amiga -Versionen preiswert zu haben waren. Für die Radiostationen war der Zustand ebenso unbefriedigend, die ihren Auftrag mit dem Amiga Abklatsch nicht erfüllen konnten. Nach den Unruhen von 1953 bewegte sich auch einiges auf dem Musiksektor und sollte beruhigend auf die Bevölkerung wirken. Nachdem Amiga kurzzeitig dem VEB Schallplatte unterstellt wurde, durfte sie als Unterhaltungslabel weiter machen.
Weiterhin gegründet 
wurden: Eterna = Klassik, Jazz, Chanson; Nova = zeitgenössische & experimentelle Musik; Schola = Unterrichtsmaterial und Litera =Literatur.
1954 richtete AMIGA ein Nachwuchsstudio ein, dass der Berliner Rundfunk ab 1957 weiter führte. Im Sinne der Kulturbosse wurde Amiga mit der Schlagernachwuchsförderung betraut. Mit dem Musikpädagogen Kurt Penkert gründete sich dazu eine Tanzmusikklasse, die sich jedoch durch ihn am Jazz orientiert. Tanzmusik wurde größtenteils von Tanz-Orchestern vorgetragen, zu dem ein oder mehrere Gesangssolisten gehörten. Die neue Schlagerszene dümpelte mehr schlecht als recht vor sich hin und es sollte bis 1957 dauern, ehe eine richtige Schlagerszene entstand. Die Songs der Anfangsphase der Amiga-Ära sind häufig Versionen zu westdeutschen Schlagern oder volkstümlichen Hits oder sich an erfolgreiche Titel weltweit anlehnten. Einzige Ausnahme war im volkstümlichen Bereich Herbert Roth, mit den Liedern über seine Heimat Thüringen. Noch wurde er deswegen angefeindet, da er angeblich mit den Liedern nationalistische Emotionen wecken würde.

Kino/ Film:

Heimatverbunde Komödien, Dramen und Musikfilme waren Kinohits und auch US-Western, sowie Abenteuerfilme waren Zuschauermagneten in der BRD.  Die Kinolandschaft der DDR kannte bis auf wenige Ausnahmen nur Arbeiter- und Kriegsfilme über die rumhafte Sowjetarmee.

Obwohl amerikanische Hollywood Produktionen das Kino überschwemmten, blieben die wenigen deutschen Produktionen zunächst die wahren Kinohits. Dem Zuschauer waren heimatliche Bezüge wichtig, egal ob Musikfilm, Komödie oder Drama. Hauptsache es ging gesittet zu und nicht wie bei der „Sünderin“ mit Hildegard Knef, wo kurzzeitig ihr nackter Busen zu sehen war. Der deutsche Bürger brauchte Orientierungspunkte und brauchte eine Auseinandersetzung mit den alten Werten von Moral und Ordnung zum neuen Zeitgeist. Deshalb wurde viel Ärger um nichts gemacht. Unterschwellig sollte dem Bürger suggerierte werden, sich vom Denken der Großvater zu verabschieden und den freieren Lebensstil der Amerikaner einfließen zu lassen.
Singende Schauspieler wie Doris Day, Frank Sinatra, Dean Martin, Jerry Lewis und Bing Crosby waren bald in jedem Munde. Ein blondes erotisches Dummerchen verkörperte Marilyn Monroe, die mit naivem Charme in kokette Situationen stolperte und daher nicht als unmoralisch empfunden wurde. Obwohl Gina Lollobrigida (Italien) ihrer Oberweite in Szene setzte, strahlte sie dennoch ein modernes weibliches Selbstbewusstsein aus. Grace Kelly gab sich als Dame von Welt und die gebürtige Belgierin Audrey Hepburn bezauberte mit ihren jugendlichen Charme.
Für die Männerwelt ritten John Wayne und James Steward durch die Prärie und kämpften für Recht und Ordnung und gegen die wilden Indianer. Gary Cooper, Kirk Douglas und Gregory Peck beeindruckten in historischen oder anderen abenteuerlichen Welten und mit „Endstation Sehnsucht“ wurde Marlon Brando bekannt. Zu den größten Kinomagneten gehört der Monumentalfilm „Quo Vadis“, ein Film über die Christenverfolgung im alten Rom und das Musical „Ein Amerikaner in Paris“ mit Gene Kelly. Mit den Krimi „Bei Anruf Mord“ setzte Alfred Hitchcock 1954 punktiert einzigartige Akzente und schuf eine mitreißende Spannung, deren Genre sich später Thriller nannte. Sehr beliebt war 1952 die Don Camillo-Reihe, eine Komödie mit Fernandel, als Priester Don Camillo, der im ständigen Disput mit dem kommunistischen Bürgermeister Pepone stand. 

In den DDR Kinos gab es anstatt Western russischen Heldenmut in der Oktoberrevolution oder im 2. Weltkrieg zu sehen. Filme über heldenhafte Arbeiter sollten den Werktätigen motivieren und Streifen über den bösen Kapitalismus waren als Abschreckung gedacht. In den Kinos herrschte deswegen gähnende Leere. Das Volk wollte etwas andere sehen und wer konnte fuhr nach Westberlin und genoss dort seine wirklichen Leinwandhelden. Wirklich hervorragend waren die Märchenverfilmungen „Das kalte Herz“ und „Der kleine Muck“. Ebenso war die Operettenverfilmung „Die lustigen Weiber von Windsor“ gelungen und „Der Untertan“ war eine grandiose Gesellschaftskritik der Kaiserzeit. Aber dem DDR Bürger dürstete es nach filmischen Illusionen oder Klamauk. Sie wollten dem Alltag entfliehen und die Seele baumeln lassen.

Filmhits 1950 bis 1954

Filmhits der DDR

1951  Das kalte Herz (Märchen)  Regie:  Paul Verhoven
1951  Die lustigen Weiber von Windsor (Operette) Regie: Georg Wildhagen
1951  Der Untertan (Gesellschaftssatire) Regie: Wolfgang Staude
1953  Die Geschichte vom kleinen Muck ( Märchen) Regie: Wolfgang Staude
1954  Ernst Thälmann – Sohn seiner Klasse (Arbeiterfilm) Regie: Kurt Maetzig
1955 Der Teufel vom Mühlenberg (Märchen) Regie: Herbert Ballmann
1955 Das Fräulein von Scuderi (Operette) Regie: Eugen York   (DDR/ Schweden)

Filmhits der BRD

1950 Die Sünderin  (Liebesdrama) Regie: Willi Forst
1950 Frauenarzt Dr. Prätorius“ (Drama) Regie: Curt Goetz
1950 Das doppelte Lottchen (Drama) Regie: Josef von Baky
1950 Das Schwarzwaldmädel (Heimatfilm) Regie: Hans Deppe
1951 Das Haus in Montevideo ( Komödie) Regie: Curt Goetz
1951 Grün ist die Heide (Heimatfilm) Regie Hans Deppe
1953 Hokuspokus (Justizkomödie) Regie: Curt Goetz
1953 Keine Angst vor großen Tieren (Zirkus) Regie: Ulrich Erfurth
1954 Die letzte Brücke (Krieg) Regie: Helmut Käutner          
1954 Wege ohne Umkehr (Drama) Regie: Victor Vicas
1954 Canaris  (Filmbiografie) Regie:  Alfred Weidenmann              
1954 Der Förster im Silberwald (Heimatfilm) Regie: Alfons Stummer         
1954 Emil und die Detektive (Milieu) Regie: Robert Adolf  Stemmle
1954 Das fliegende Klassenzimmer (Familie) Regie: Kurt Hoffmann
1954 08/15 (Krieg) Regie: Paul May                                                                                  

Marilyn Monroe Gina Lollobrigida Doris Day

 

Musik und Kultur  (1955 bis 1959)

Die Musikszene änderte sich nachhaltig, nicht mehr das Lied stand im Mittelpunkt, sondern der Interpret. Um die Schlagerstars herum wuchs die Musikindustrie, die nun Vermarktungsstrategien entwarfen. Zudem setzte sich das Medium Fernsehen in den Haushalten durch und die Jugend bekam mehr Taschengeld. Neben dem Modemarkt erzielte die Musikbranche Rekordumsätze und konnte auf die Nachfrage kaum reagieren.
Das Jahr 1955 kannte praktisch nur zwei Namen, Caterina Valente (Bild) und Peter Alexander. Sie dominierten deutlich die Schlagerlandschaft und die Plattenfirmen vermarktete sie als musikalisches Traumpaar. Zuvor war Caterina Valente mit ihrem Bruder Silvio Francesco sehr erfolgreich, aber das passte nun nicht so recht ins Vermarktungskonzept. Versuche der Plattenfirma Silvio ins Abseits zu drängen, stieß bei Caterina auf wenig Verständnis. In der Folgezeit umging sie dem Hickhack mit der Plattenfirma und startete mit Silvio verschiedene Clubprojekte und stürmten als Club Italia, Club Argentina, Club Indonesia u. a. die Hitparaden. Caterina Valente begeisterte durch ihr temperamentvolles Wesen, die eine unbändige Lebensfreude ausstrahlte und mit ihrem italienischen Akzent maßgeblich die Reiselust nach Italien ankurbelte.
Peter Alexander passte mit seinem unverwechselbaren Charme gut zu ihr, indem auch immer, der Lausbub und die Ulknudel steckten. Er entsprach dem Bild eines modernen selbstbewussten Mannes, der sich in kein Image pressen ließ. Musikalisch liebte er den Jazz, den er in zahlreichen Filmen zum Big-Band-Sound trällerte. Dennoch blieb er aufgeschlossen zu anderen Musikstilen, wie dem Swing, dem Boogie Woogie, aber auch den heimatlichen Klängen.
Mit der Einführung von Verkaufscharts 1956 konnten sich die Plattenlabels besser auf die Trends einstellen und mit eigenen Acts der Valente/Alexander-Dominanz begegnen. Der gebürtige Österreicher Freddy Quinn stieg zum Schlagerstar auf. Er war der neue Hans Albers, der Junge von der Waterkant, ein musikalischer Globetrotter, der in der Seemanns-romantik zu Hause war. Sein Hauskomponist Lothar Olias, schrieb ihm die Lieder auf dem Leib, die unverwechselbar zu seinem Image passten. Der aufkommende Startrubel hatte zur Folge, dass jedes erfolgreiche Lied, untrennbar mit dem Künstler verbunden war und somit Coverversionen zum Scheitern verurteilt waren. Leider kam es auf der anderen Seite immer wieder vor, dass sich Schlagerstar eines Titels von anderen bemächtigten, damit einen Hit hatten und der Originalkünstler dadurch leer ausging.
Die Musiklandschaft wurde insgesamt vielfältiger, weil der Markt hungrig nach Neuem war. Die Schweizerin Lys Assia schaffte den Sprung an die Spitze der Verkaufscharts und durchbrach die Dominanz von Caterina Valente, Peter Alexander, Freddy Quinn und Vico Torriani. Nach Lys Assia belegten Margot Eskens („Cindy oh Cindy“) und Gitta Lind „Weißer Holunder“ Spitzenplätze in den Charts.
Ein neuer Sound wirbelt 1958 die Hitparaden durcheinander. Schlagerrock’n Roll Ala Connie Froboess und Peter Kraus setzte sich durch. Verkörperte Connie mehr die junge Dame mit kindlichem Charme, so sollte Peter den gewünschten smarten Rocker darstellen, den sich jede Mutter als Schwiegersohn vorstellen konnte. Mit Lolita (Österreich) kam eine Sängerin vom Gebirge, die wie Freddy musikalisch auf dem Meer zu Hause war und Fred Bertelmann lachte sich als „Der lachende Vagabund“ an die Spitze der Charts. Der Brite Chris Howland brachte den britischen Humor in den Schlager und auch das Hazy Osterwald-Sextett und Bill Ramsey begeisterten mit ihrem Wortwitz 1959. Mit „Tschau, tschau Bambina“ schien der Erfolgsstern von Caterina Valente zu sinken und ebenso für Peter Alexander
Zunehmend sind es ausländische Interpreten, die mit ihrem Akzent dem Zuhörer das Gefühl gaben International bedeutend zu sein. Dalida (ITA) und Ivo Robic (YUG) stachen dabei besonders hervor. In der volkstümlichen Szene waren sowieso Interpreten und Gruppen ausden Anrainerstaaten der Alpen präsent (wie Jugoslawien, Italien, Tschechoslowakei).   
Zu erwähnen ist noch Ted Herold, der sich als richtiger Rocker verstand, aber ausgerechnet mit einem Schmusesong seinen größten und einzigen Hit in den Charts verbuchen konnte. Am Ende der 50er Jahre wurde aus den Boogie Woogie der Rock’n Roll und begeisterten junge Zuhörer. Die älteren Generationen bevorzugten weiterhin volkstümliche Lieder, über Wellen und Meer, sowie den heimatlichen Bergen. Auf dem Schallplattenmarkt dominierte noch die Elterngeneration, doch mit dem Rock’n Roll gaben Jugendliche verstärkt ihr Taschengeld für Platten aus. Im Trend waren allerdings auch die Musikcafés, wo der Inhaber die Jugend mit einer Musikbox anlockte.

Für den DDR-Schlager ging es dank Gerd Natschinski und dem Kopieren von westdeutschen Schlagerhits langsam aufwärts und gegen Ende der 50er Jahre konnte sich eine eigenständige Schlagerszene entwickeln. Die Schlagerinterpreten vom Anfang der 50er Jahre, wie Irma Baltuttis, Ursula Maury, Heinz Becker, dem Cornel Trio und dem Cornel Quintett gerieten in Vergessenheit. Ebenso wäre Gerd Natschinski mit seiner Orchestermusik beinahe bedeutungslos geworden, wenn er nicht maßgeblich versucht hätte Schlagermusik zu komponieren. Für Fred Frohberg schrieb er 1955 die ersten Hits des DDR Schlagers. Fred Frohberg wurde der Freddy Quinn des Ostens. Werner Hass gelang mit „Pinguin Mambo“ ein Gassenhauer, wobei der Song stark dem Perry Como Hit „Papa Loves Mambo“ ähnelte. Für die Schmusetitel war Klaus Groß zuständig. Den größten Erfolg 1955 feierte Herbert Roth mit seinem Ensemble mit der Sängerin Waltraut Schulz. Die DDR-Bevölkerung war von den thüringischen Heimat-klängen so sehr begeistert, dass die Funktionäre ihre Anfeindungen unterließen und nun auch förderten, zumal auch in Bayern jene Musik sehr populär wurde.
Brigitte Rabald und Margot Friedländer bereicherte die Schlager-Szene 1956, aber eigentlich kopierten sie nur westliche Sängerinnen bzw. westliche Schlager. 1957 erreichte die DDR der Rock’n Roll, der als gewaltbereite US-Jugendkultur empfunden wurde. Vorsichtshalber wurden Rock’n Roll verboten und die Jugend wurde stärker auf die sozialistischen Werte eingeschworen. Musikalisch waren die Funktionäre durchaus offen für moderne Musikklänge, nur sollte sie keine aggressiven Emotionen wecken. Der Song „Mister Patton aus Manhattan“ von Werner Hass wurde ein großer Hit, bevor die Funktionäre begriffen, dass hier Bill Haleys Rock’n Roll Song „Ce Your Later Aligator“ eingedeutscht wurde. Das Lied wurde sofort verboten und Werner Hass mit einem Auftrittsverbot belegt, worauf er in die BRD auswanderte. Für eine freie Entwicklung der Schlagerszene war der Vorfall ein Dämpfer gewesen. Komponisten und Interpreten waren verstärkten Zensuren ausgesetzt und es musste ausschließlich in Deutsch gesungen werden, wodurch insgesamt die künstlerische Freiheit stark eingegrenzt wurde. Die Künstler fanden aber einen Weg und es reifte 1958 eine eigene Schlagerszene heran.
Bärbel Wachholz wurde entdeckt und für sie schrieb Gerd Natschinski ihre vielen Schlagerhit. Aus der Tschechoslowakei (CSSR) kam die Frohnatur Lutz Jahoda und machte die tschechische Blasmusik populär. Mit Helga Brauer, Julia Axen, Jenny Petra und Peter Beil bekam die Szene weitere hoffnungsvolle Talente. Im Jahr 1959 dominierte Bärbel Wachholz mit Hits in Serie und lediglich Helga Brauer und Lutz Jahoda galten als ernsthafte Konkurrenten. Nachdem der schlagerhafte Rock in der BRD salonfähig wurde, sahen sich die Funktionäre gezwungen darauf zu reagieren. Anstatt den Rock’n Roll zuzulassen erfanden Musiker im Auftrage der Kulturbosse den rhythmischen Lipsi, nachdem sich schon der Orion-Sound zum Flop entwickelte. Mit zahlreichen Songs sollte der Sound publik gemacht werden. Mehr als ein kurzzeitiger Spaß war dem nicht abzugewinnen. Den größten Erfolg hatte Helga Brauer mit dem Lied „Heute tanzen alle jungen Leute“ (im Lipsischritt).
Es ist letztendlich erstaunlich, dass trotz ständiger Einmischung der Kulturfunktionäre eine hörenswerte Schlagerszene entstand. Die Musiker der DDR haben es verstanden Nischen in der Bevormundung zu finden. Sie setzten punktiert musikalisch Verbotenes ein und bedienten sich einem zweideutigen Sprachgebrauch, sodass die Funktionäre Untersagtes nicht nachweisen konnten. Der DDR-Bürger war schnell darin geübt, versteckte Aussagen zu entdecken. Die Musikszene erfüllte somit offiziell die Vorgaben, aber umschiffte sie dennoch gekonnt. Allerdings überschritten einige Künstler die Grenzen des Erlaubten oder waren frustriert über die Bevormundung. Die Kulturbehörde reagierte entsprechen und belegte jene Künstler mit Auftrittsverboten. Natürlich kehrten jene Gescholtenen daraufhin dem Land den Rücken.

Kino/ Film:  Die Hollywood-Streifen dominierten in den Kinos der Bundesrepublik und boten eine reiche Auswahl von Filmen unterschiedlichem Genre. Sie entführten den Zuschauer in phantastische oder historische Welten oder brachten sie zum Lachen oder Weinen. Nur wenige einheimische Filme schafften es diese Dominanz zu durchbrechen, aber wenn es einen Film gelang, wurden sie zum Dauerbrenner. Beim königlichen Melodram „Sissi“ schmolz die Nation dahin und Romy Schneider wurde ein Star. Heinz Rühmann zeigte eindrucksvoll seine zwei schauspielerischen Seiten. War „Der Hauptmann von Köpenick“ eine gelungene Satire, so ergriff jeden eine zerreißende die Spannung bei „Es geschah am helllichten Tag“.
Einmal abgesehen von dem Kriegsfilm „Des Teufels General“ mit Curd Jürgens, wollte der Bürger lieber amüsantes sehen. Bestens eigneten sich dazu die Komödien mit Heinz Erhardt. Zum Kult wurde das musikalische Spektakel „Das Wirtshaus im Spessart“ mit Liselotte Pulver. Mit ihrem ansteckenden fröhlichen Mädchencharme brillierte sie bereits in „Ich denke oft an Piroschka“ und war nun ein beliebter Leinwand-Star. 
International wurde der Musikfilm „High Society“ („Die oberen Zehntausend”), mit Grace Kelly und Bing Crosby zum gigantischen Megahit. Der daraus stammende Song „True Love“ wurde zu einem Welthit und auch Luis Armstrong wurde mit dem Titelsong weltbekannt. Ab 1955 stieg James Dean zum Superstar auf, allerdings starb er noch im selben Jahr tragisch bei einem Autounfall. Er fiel durch seine Rollen als Aufsässiger auf und im Film „Denn sie wissen nicht was sie tun“ spielte er einen Rocker, der auf der Suche nach sich selbst war. Die Filmproduzenten wollten eigentlich mit dem Film abschrecken und die Halbstarker in ein schlechtes Licht rücken, stattdessen wurde der Film zum Kult und James Dean zum Idol seiner Zeit. In erotischer Richtung wurde Marylin Monroe zum Idol. Sie verkörperte stets ein naives Blondchen, die aber bewusst mit ihren Reizen spielte. Der Streifen „Manche mögen’s heiß“ krönte ihre Popularität und wurde einer der erfolgreichsten Komödien aller Zeiten. Bei der Vielzahl von US-Komödien, wurde auch die charmante Doris Day sehr beliebt. Mit Slapstick-Filmen knüpfte Jerry Lewis solistisch am Erfolg, des Duos Dean Martin/Lewis an.
Für die männlichen Zuschauer ging es mit „Moby Dick“ auf einen mörderischen Walfang und im Monumentalstreifen „Ben Hur“ taucht der Zuschauer für 4 Stunden ins Römische Reich ein. Die Alfred-Hitchcock-Thriller fesseln durch ihre knisternde Spannung und das Monster „Tarantula“ kroch über die Leinwand und sorgte bei manchen für unruhige Nächte. Zahlreiche Western und Kriegsfilmen bereicherten die Kinolandschaft, die vom Heldenmut von Männern berichteten und dem Zuschauer suggerierten es ihnen gleich zu tun. Eine Ausnahme war der Film „Wege zum Ruhm“, der sich als bester Antikriegsfilm etablierte und darin zeigte, wie wenig den Kommandierenden das Soldatenleben wert war.
Ansonsten tat sich das Publikum schwer mit tiefgründigen Filmen, man wollte Kino erleben und nicht nachdenken. Dieses Prinzip galt ebenso für das aufkommende Medium Fernsehen. Somit hatten besonders französische Filme, über das Leben, kaum eine Chance auf der Kino-leinwand. Dagegen standen die anspruchslosen Sandalenfilme aus Italien höher im Kurs, da man mit ihnen in antike Welt der Griechen und Römer reisen konnte.

Die DDR Funktionäre strebten ein anspruchsvolles Kino an und verweigerten sich weiterhin den Sehnsüchten des Volkes nach kurzweiligen Filmen. Helden- und Arbeiterfilme flimmerten immer noch zahlreich in den Kinos und sollten das Volk zum verantwortlichen Menschen zu erziehen. Das Echo auf solche Filme war eher verhalten. Die Filmemacher wichen auf unverfängliche Themen aus, wie Märchen oder literarischen Werken. In Rahmen ihrer Interpretation konnten sie versteckt ihre Kritik an die Gesellschaft und dem Staat einbauen, ohne eine Zensur fürchten zu müssen.
Das verfilmte Märchen „Das Feuerzeug“, die filmische Umsetzung von der Oper „Zar und Zimmermann“ oder die Literaturverfilmungen „Emilia Galotti“, sind drei Beispiele dazu.
Die Bevölkerung lechzte aber nach kurzweiliger Unterhaltung und entspannenden Illusionen. Als eine der wenigen Komödie kamen die „Die Abenteuer des Till Ulenspiegel“ ins Kino. Jener Film mit Gerard Philipe war eine Co-Produktion mit Frankreich. Mit den Beziehungen zu Frankreich und Schweden kamen wenigstens von dort westliche Filme ins DDR-Kino. Doch Filme, in denen man herzhaft lachen konnte, waren eine Seltenheit und eigentlich gab sie nur als lustige sowjetische Märchenfilme. Leider passte sich das DDR-Fernsehen der Ernsthaftigkeit des Kinos an.
Ab 1955 gab es wenigstens im Fernsehen „Da lacht der Bär“ 
und war ein humorvoller Unterhaltungsmix. Allerdings nach drei Jahren wurde sie wieder eingestellt, da die Moderatoren sich zu satirisch äußerten.   

Filmhits 1955 bis 1959

 DDR – Filme ( 1955 – 1959)

1956 Zar und Zimmermann (Operette) Regie: Hans Müller
1956 Die Abenteuer des Till Ulenspiegel (Komödie) mit Gerard Philipe (& FRA)
1957 Alter Kahn und junge Liebe (Gegenwart) Regie: Hans Heinrich
1957 Tinko (Gegenwart) Regie: Herbert Ballmann
1957 Berlin- Ecke Schönhauser (Gegenwart) Regie: Gerhard Klein
1957 Die Hexen von Salem (Historie) Regie: Raymond Rouleau  (& FRA)
1958 Das singende, klingende Bäumchen (Märchen) Regie: Francesco Stefani
1958 Emilia Galotti (Historie) Regie Martin Hellberg
1958 Meine Frau macht Musik (Musik) Regie: Hans Heinrich
1959 Die Elenden (Drama) Regie: Jean-Paul Le Chanois  (& FRA, ITA)
1959 Das Feuerzeug (Märchen) Regie: Siegfried Hartmann
1959 Kabale und Liebe (Drama) Regie: Martin Hellberg

BRD – Filme  (1955 – 1959)

1955 Sissi (Historie) Regie: Ernst Marischka
1955 Die Mädels vom Immenhof (Heimat) Regie: Wolfgang Schleif
1955 Des Teufels General (Krieg) Regie; Helmut Käutner  
1955 Ich denke oft an Piroschka (Romanze) Regie: Kurt Hoffmann
1956 Der Hauptmann von Köpenick (Komödie) Regie: Helmut Käutner 
1957 Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull (Gegenwart) Regie: Kurt Hoffmann
1957 Der müde Theodor (Komödie) Regie: Geza von Czifra
1957 Witwer mit fünf Töchter (Komödie) Regie: Erich Engels
1957 Die Züricher Verlobung (Komödie) Regie: Helmut Käutner
1958 Das Wirtshaus im Spessart (Komödie) Regie Kurt Hoffmann
1958 Immer die Radfahrer (Komödie) Regie: Hans Deppe
1958 Es geschah am helllichten Tag (Thriller) Regie: Ladislao Vajda (& SUI) 
1958 Das Mädchen Rosemarie  (Thriller) Regie Rolf Tiele
1958 Wir Wunderkinder  (Satire) Regie: Kurt Hoffmann
1959 Der Haustyrann (Komödie) Regie: Hans Deppe
1959 Rosen für den Staatsanwalt  (Justizsatire) Regie: Wolfgang Staude
1959 Die Brücke (Krieg) Regie: Bernhard Wicki
1959 Serengeti darf nicht sterben (DOKU) Regie: Bernhard Gzimek