06. Info zu den Tonträgern

Wichtige Informationen zu den Tonträgern
 
Verkauf von Tonträger
( Geschätzte Zahlenangaben / Tonträgerverkauf in Deutschland / in Millionen)

   Anteil am Verkauf von Tonträgern

  bis 1910 20er bis 40er 50er und 60er 70er und 80er ab 90er
Deutsch 50 % 70 % 60 % 35 % 15 %
Italienisch 40 % 10 % 5 % 5 % 2 %
Englisch 2 % 12 % 23 % 60 % 80 %
Andere Spr. 8% 8 % 12 % 10 % 3 %

Angaben sind geschätzte Werte und sollen lediglich den Trend verdeutlichen!!

Sprachanteil:  Italienisch umfasst die klassische Musik, also auch instrumentale Musik (z. B.: Sinfonien);
Andere Spr. meint andere Sprachen und bezieht sich überwiegend auf Französisch (war als Chanson in den 60er und

70er Jahre populär. Englisch meint auch angloamerikanische Produktionen, wie die Swing-Musik der 30er Jahre.
Die Zahlen in der ersten Zeile verstehen sich als Zeitraum (Jahrzehnt).

Käufergeneration von Tonträgern

  bis 1920 20er bis 40er 50er und 60er 70er und 80er Ab 90er
Eltern 90 % 70 % 40 % 20 % 10 %
Junioren 10 % 30 % 30 % 40 % 25 %
Teenager - - 10 % 40 % 60 %
Kids - - - - 5 %

Angaben sind geschätzte Werte und sollen lediglich den Trend verdeutlichen!!

Käufergeneration meint:  Eltern = Generation ab 35 Jahre; Junioren = meint Volljährige (früher ab 21, später ab
18 Jahre) bis 35 Jahre; Teenager = 14 bis 19 Jahre; Kids = unter 14 Jahre

Angemerkt sei, dass der Kauf von TT mit den finanziellen Mitteln und den Kosten im Zusammenhang stehen.
Mit dem erhöhten Taschengeld konnten sich später auch Kids eine CD leisten.

Veränderungen im Freizeitverhalten

Bis in die 20 Jahre hinein, waren der Tanz (Ballhäuser), das Theater und das Varieté die wichtigsten Freizeit-Vergnügen der Erwachsenen, die sich verkaufsfördernd auf den TT-Verkauf auswirkten. Ab den 30er Jahren rückte das Kino in den Vordergrund und die jüngeren Generationen übernahmen die Tanzflächen. Mit dem Rock’n’Roll (50er Jahre) gab es nun separate Tanzveranstaltungen für Jugendliche. Ab den 70er Jahren dominierten die Jugendlichen auf den Tanzflächen (Disco) und die ältere Generation zog sich in die vier Wände zurück und fühlte sich durch das Fernsehen bestens unterhalten. Ein weiterer Trend der sich verstärkte war, dass die Jugend überwiegend ins Kino gingen und mit den zahlreichen Kinderfilmen, wurden Kinder zum lukrativen Markt. 

Anmerkungen zu Abspielgeräten  ( Plattenspieler )

  • Bis 1914 steigend auf pro Haushalt  ⇒ Als Grammofon mehr ein Luxusartikel der Reichen; die breite Masse benötigte ihr Geld mehr für den Lebensunterhalt; die im Verhältnis wenigen Platten wurden in Musikalienhandlungen (Verkauf von Musikinstrumente) verkauft oder für Kunden bestellt
  • Von 1925 bis 1935 auf pro Haushalt  ⇒ Nach dem 1. Weltkrieg und Wirtschaftskrisen stieg der Wohlstand und damit auch der Verkauf von Plattenspielern durch die Juniorenkäuferschicht. Trotz enormen Anstiegs bremste das neue Medium Radio deutlich den Bedarf von Abspielgeräten.  Das Radio konnte über Mittelwelle sogar qualitativ mit den Schellackplatten mithalten.
  • 1935 - 1950 nur geringer Anstieg auf pro Haushalt ⇒ Nazi-Ideologie und 2. Weltkrieg hemmten entscheidend den Verkauf von Platten und Abspielgeräten (Verbot jüdischer & kommunistischer Kompositionen und ausländischer Produkte). Lediglich über die zahlreichen Revuefilme stieg der Bedarf (in ländlichen Gegenden) leicht an.
  • 1950 bis 1965 steiler Anstieg auf pro Haushalt ⇒ Der steigende Wohlstand (BRD) lockte die Menschen zum Konsum. In Punkto Musik (Rock’n Roll) waren es die Jugendlichen, die zunehmend ihr Taschengeld in Schallplatten investierten. Außerdem waren die neuen Vinylschallplatten von deutlich besserer Qualität und Abspielgeräte wurden handlicher und preiswerter.
  • 1966 bis 1984 leichter Anstieg auf pro Haushalte  Die jugendliche Begeisterung für die Popmusik war nicht zu bremsen und die Plattenverkaufszahlen schnellten nach oben. Der Anstieg von Abspielgeräten hielt sich dagegen in Grenzen. Der Kassettenrekorder setzte sich bei der Jugend durch, da es das Aufnehmen, Abspielen und Überspielen der Lieblingshits gestattete und daneben kabellos betrieben werden konnte. Die hohe Flexibilität und die technischen Verbesserungen schädigten erheblich den Schallplattenverkauf, dazu boten Radiosender auf den UKW- Frequenzen Popmusik in hochwertiger Stereoqualität an. So manche Jugendparty wurde nun von Kassetten-Musik begleitet und wer konnte, spielte sie über die qualitativ besseren Tonbandgeräte ab.
  • 1985 bis 1995 Anstieg auf pro Haushalt ⇒ Die Musikindustrie reagiert auf die Musikpiraterie und zwang die Radiostationen dazu, Toptitel der Popmusik nicht mehr komplett auszuspielen. Der Kassettenrekorder und das Tonbandgerät verloren an Wert. Auf den Markt dominierten preiswerte Kompaktanlagen mit Doppel-Kassetten-Deck, Radiotuner, Lautsprecherboxen und inclusive einem Schallplattenspieler. Diese Zugabe verführte zum Kauf von Schallplatten, deren Verkauf gigantisch anstieg. Doch der steile Trend wurde durch die CD abgewürgt und sollte zum Ende der Schallplatte führen. Die CD überzeugte durch die hohe Klangqualität, die individuelle Nutzbarkeit und der Handlichkeit. Über CD-Rekorder konnten Schallplatten archiviert und eine CD mit den persönlichen Hits zusammengestellt werden und die Musik, war über den handlichen Discman an jedem Ort verfügbar.
  • Ab 1996 stand in fast jedem Haushalt ein CD-Player ⇒ Die CD Abspielgeräte setzten sich überall durch und die Schallplattenspieler wurden entsorgt. Mit dem Computer stiegen die technischen Möglichkeiten eine CD-R (RW) zu bearbeiten oder zu kopieren (Brennen). Das Internet bot anfangs kostenlos Musik zum Herunterladen an und Jugendliche nutzten das reichlich. Der Schaden für die Musikindustrie und den Künstler wurden gigantisch.

Verkauf offizieller Musik CD’s :       1990 =  200 Millionen          2002 = 166 Millionen
Geschätzte illegale CD-R’s         :       1990 =    50 Millionen          2002 = 277 Millionen

Mit der MP3 Komprimierung wanderte Musik auf einen kleinen Stick und erlaubte das Überspielen auf Handys. Mit der verbesserten Technik ermöglichten die Abspielgeräte für MP3 Technik die vielfältigsten Einsatzmöglichkeiten und es konnte ein großes Musikarchiv angelegt werden.

 

3. Hinweise zu den Verkaufs-Charts in der BRD

Singles: 

Ab 1953 erstellten die Automatenverkäufer (Jukebox) verkaufsrelevante Hitlisten der beliebtesten Songs, die am Automaten ausgewählt wurden. 1956 wurden dazu die Singleverkäufe in ausgewählten Schallplattenläden (mit hohe Verkaufszahlen) registriert, aber erst ab:
⇒ 1960 wurde ein einheitliche Markterhebung eingeführt und mündete in eine monatliche Top 50 Liste.
⇒  Ab 1965 wurde dann 2 x monatlich die Top 40 ermittelt.
Die wöchentlichen Charts (wieder Top-50) wurde 1971 eingeführt und ab September 1977, wurde das unabhängige Unternehmen Media Control gegründet, die nun die deutschen Charts zentral ermittelten
(ab 1980, die Top-75 und ab 1989, die Top-100).
Übrigens, zusammen mit Media Control und der Zeitschrift „Musikmarkt“ wurden nachträglich, die wöchentlichen Charts vom 07. Januar 1956 bis 26. Dezember 1970 erstellt und vom Taurus Press-Verlag, Hamburg (ISBN 3-922542-41-7) veröffentlicht.

Album/LP:

Album Charts wurden erst ab 1962 in Deutschland eingeführt und wurden 1 x monatlich, am 15. veröffentlicht. Die aufgelistete Platzierung schwankte zwischen 20 und 50 Titeln, wobei sich Mitte der 60er Jahre die Top 50 durchsetzte. Aufgrund dessen, sind punktebasierende Charts von jener Zeit nur bedingt aussagekräftig und können zu sehr irreführenden Ergebnissen führen. Das gilt auch für nachträgliche Hochrechnungen.
Ab Dezember 1976 wurden die Albumcharts 2 x monatlich ermittelt und ab September 1978 wöchentlich. Die Platzierung änderte sich nach 1978 und aus der Top 50 wurde auf eine Top 65 hingearbeitet. Erneut kam mit der schwankenden Anzahl der platzierten Titel ein schräges Wertungsbild nach Punkte zustande. Im August 1992 wurde die wöchentlich Top 100 eingeführt.

Übrigens, viele Punkteauswertungen beziehen sich auf die TOP 10, sowohl bei den Singles, als auch bei den LPs/Album. Das hat zur Folge, dass einige Hits auf den hinteren Plätzen nicht berücksichtigt wurden. So gibt viele Songs, die nach einem optimalen Bewertungssystem (Top 100) ganz weit vorn in den Jahrescharts auf-tauchen, wogegen so mancher Nr. 1-Hit ganz weit hinten landend, da sich der Song auf den hinteren Plätzen nicht weiter platzieren konnte und demzufolge an Punkten einbüßte.
Weiter sei angemerkt, dass Hitparaden nach Verkaufszahlen ebenfalls trügerisch sind, da der Absatz von Schallplatten zeitabhängig ist und war. Wurden 1965 nur 52 Mio. Platten verkauft, so waren es im Jahr 2000 schon 172 Mio. Platten. Das heißt, ein Hit von heute erreicht wesentlich höhere Verkaufszahlen, als ein Hit der 60er Jahre. Entscheidend ist somit immer der Langzeitwert (erweist sich ein Hit als Evergreen?).

Auszeichnungen /Wertigkeit von TT-Preisen

Singles (in Tausend):   Gold für 200 TT  (bis 2002 = 250 TT)  - - -  Platin für 400 TT ( bis 2002 = 500 TT)  - - - Diamant für 1.000 TT (neu)
Album (in Tausend):  Gold für 100 TT ( bis 1990 = 250 TT)  - - -  Platin für 200 TT ( bis 1990 = 500 TT)

Erfolgreichste deutsche Künstler / TT-Verkauf  (Stand 2020)

Verkaufte TT Künstler / Band Erfolgsalbum Genre
18. 025.000 Herbert Grönemeyer „ Mensch“ (2002) Rock, Song
15. 450.000 Peter Maffay „Revanche“ (1980) Rock, Schlager
14. 325.000 Rolf Zuckowski „Winterkinder“ (1987) Kinderlieder
14. 200.000 Toten Hosen „Opium fürs Volk“ (1996) Punk, Rock
12. 075.000 M. M. Westernhagen „Affentheater“ (1994) Rock, Pop, Song
11. 400.000 Helene Fischer „Farbenspiel“ (2013) Schlager
10. 000.000 Andrea Berg „Best of…“ (2001) Schlager
  9. 625.000 Pur „Abenteuerland“ (1995) Pop, Song
  9. 250.000 Freddy Quinn „ Heimweh“ (1956) Schlager, Shanty
  8. 675.000 Flippers „Lotosblume“ (1989) Schlager
  7. 850.000 Die Ärzte „Ein Schwein …“  (1998) Punk, Pop
  7. 825.000 Wolfgang Petry „Alles“ (1996) Schlager

 

Zu den Verkaufscharts

Verkaufscharts gibt es seit 1940 in den USA, 1952 in Großbritannien und ab 1956 in Deutschland. Verkaufscharts dienten der Musikindustrie als Richtlinie des Käufergeschmacks, taugen aber als objektiver Gradmesser für den musikalischen Zeitgeistes
nur bedingt. Nachfolgend die wichtigsten Einflüsse in der BRD.

50er Jahre

-  das Angebot richtete sich nach der Hauptkäuferschicht (Erwachsene), daher stand der Jugend nur ein
    reduziertes Angebot von Rock’n Roll Scheiben zur Verfügung

-  für die aufstrebenden Jugend waren Plattenspieler und Platten ohnehin zu teuer
-  doppelte- oder Mehrfachversionen nahmen einem Song die entsprechende Popularität

60er Jahre

-  die Jugend wurde zur Hauptkäuferschicht, doch Kassettenrekorder waren preiswerter und flexibler,
    zudem erlaubten die Technik das Mitschneiden von Popsongs übers Radio

-  Individuelle Kassetten konnten somit hergestellt werden und die transportablen Geräte 
   (Batteriebetrieben) konnten überall hin mitgenommen werden
-  Medium Radio und Fernsehen (Beatklub) verbesserten ihr Angebot (als Alternative)

70er Jahre

-  Kassettenrekorder und Radiohörercharts machen den Plattenkauf überflüssig
-  Für die Elterngeneration ist es attraktiver geworden Musik im Fernsehen zu genießen
-  Der Discobesuch reicht vielen Jugendlichen aus und hören dort ihre Musik 

80er Jahre

-  Die Musikindustrie versucht einen Musikgeschmack zu diktieren und verprellt Jugendliche
-  Verkaufsverhalten ändert sich zu Gunsten der LP (Album beliebter Stars)
-  die Charts werden zu Tanzcharts der Teenager und verdrängen die qualitativ bessere Musik 

90er Jahre

-  Musik brennen auf CD-R schafft einen gigantischen Schwarzmarkt
-  neben der Tanzmusik dominieren verstärkt skurrilen Songs in den Verkaufschart und sind
   als Anti-Bewegung zu verstehen, gegen einen monotonen musikalischen Einheitsbrei   
-  Musikfans kaufen lieber CD-Alben oder laden sich ihre Musik vom Internet herunter  

Ab 2000

-  Grundsätzlich hat sich der Musikgeschmack extrem breit gefächert, dass die verschiedensten
   Musik-Genren ihren Absatz finden und Künstler besonders über Konzerte Geld verdienen
-  die Verkaufscharts sind zu Dance-Charts geworden und deren Hauptkäuferschicht sind verstärkt,
    die unter 12-Jährigen (Kids), die sich stark vom Fan-Fanatismus leiten lassen

-  Downloadcharts sind objektiver als Verkaufschart; Album-Charts dagegen belegen, welche
   Künstler derzeit im Trend liegen; aber erst im langfristigen Vergleich (Evergreenpotenzial) zeigt sich,
   welcher Song wirklich als Hit bezeichnet werden kann
-  weiterhin verfälschen illegale Musik-Download eine objektive Betrachtung

 

Aktueller Trend in der Musik (Stand 2020)

Trend 1970 bis 2000

Single (Vinyl, CD): Der Umsatz schwankte bis 2002 zwischen 40 und 50 Mio. € / Das Rekordjahr war 1999, was 50,4 Mio. €
           brachte / starkes absinken nach 2002 (2012  nur noch 1,8 Mio. €)

MC (meint bespielte Kassetten): erlebte in den 70er Jahren einen rasanten Aufstieg und hatte mit der Wiedervereinigung
           Deutschlands sein Rekordjahr 1991 (109 Mio. €) / Mit dem Discman nahm der Anteil der 
MC deutlich ab und rutschte ab 2005
           unter 10 Mio. € / Die MC als Aufnahmemedium findet in anderer 
Form (z.B.: Anrufbeantworter) seine Anwendung, dennoch ist
           die MC auch ein Auslaufmodell

DVD: Die DVD löste die VHS-Kassette (Video-Rekorder) in den 90er Jahren ab, aber die Musik DVDs  fanden nur einen geringen
           Absatz. Erst ab 2004 stieg der Umsatz auf 10 Mio. € an, Aufgrund einer 
veränderten Fan-Kultur und qualitativ bessere Angebote.

Yinyl-LP: Das Rekordjahr war 1979 (64,3 Millionen €). Mit der CD (80er Jahre) kam das vorläufige Ende der Schallplatte und wurde
           seit 1992 kaum noch verkauft. Inzwischen ist die Nachfrage wieder gestiegen 
und für Retro-Fans produzieren Künstler/Gruppen
           wieder LPs mit steigendem Absatz. Zwischen 2000 
und 2010 waren es um 1 Mio. € und 2019 stieg der Absatz auf 3,4 Mio. €.

Klingeltöne im Abwärtstrend, inzwischen aber kontinuierliche Nachfrage in Richtung Originalität

Ausblicke auf Downloads & Streaming-Dienste ab 2000:

Stark im Aufwind sind die Internet Downloads, sowohl als Einzeltracks (2012 = 97,1 Mio. €), als auch als Bundles (mehrere Songs/Album – 2013 =18,7 Mio. €). Das SAW (Sachsen-Anhalt-Welle) Radio bot 1997 erstmals einen Streaming-Dienst an und in den 2000er Jahren ist der Streaming-Markt stark angewachsen und Spotify wurde der bekannteste Anbieter. Das Streamen hat den Vorteil, dass man gegen eine Gebühr, eine bestimmte Anzahl von Songs frei in seine individuelle Playlist erstellen kann, die auch stets aktualisierbar ist. Das erspart ein Song-Archiv (CD-Kauf) und dennoch sind alle Lieblingssongs verfügbar und aktualisierbar.
In der schnelllebigen Zeit speziell von Pophit, sind damit stets die aktuellen Hits verfügbar und ersetzen, die nicht mehr angesagten Songs. Möchte man auf eine große Playlist zugreifen, erhöhen sich natürlich die Streaming-Gebühren.
Insgesamt wirken sich die Streaming-Dienste verheerend auf den Absatz von TT aus. Ab 2015 findet man bei den großen Medien-Märkte, wie Saturn und Media-Mark nur noch ein Stark vermindertes Angebot von CDs und DVDs. Ursache dafür ist der stark sinkende Absatz aller TT und auch die Nachfrage für LPs wird wieder nachlassen. Auch die Downloads werden den günstigen Streaming-Diensten zum Opfer fallen.

Übrigens: das Rekordjahr für TT (Tonträger) erbrachte 1997 mit 241 Mio. € (Singles, Alben, Musikkassetten).

Aktueller Trend in der Musik (Stand 2012

Tonträger / in Mio. Stück 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008
Single 54,0 51,8 38,9 26,8 23,3 17,8 15,9 10,7 7,6
CD - Alben 206,1 184,6 178,7 146,8 145,5 147,6 149,5 148,6 145,1
MC (Kassetten) 20,5 22,3 14,3 15,5 13,2 8,7 5,8 4,6 3,2
Vinyl-LPs (Platten) 0,9 1,1 1,1 1,1 0,8 0,7 0,6 0,7 0,9
DvD-Audio / SACD - 0,1 0,2 0,6 0,3 0,5 0,2 0,2 0,4
Summe - Tonträger 227,5 208,1 194,3 164,0 159,8 157,5 156,1 154,1 149,6
DvD - Musikvideos 0,6 1,5 3,8 9,0 11,5 12,9 14,2 13,6 11,7
VHS - Musikvideos 0,6 0,6 3,2 1,9 1,2 0,8 0,1 - -
Summe + physische TT 282,7 262,0 240,2 201,7 195,8 189,0 186,3 178,4 168,9
Singles-Tracks - Internet       n.E. 7,5 19,7 29,2 39,9 44,6
Bundles (Wahl) - Internet       n.E. 0,4 1,4 1,9 2,6 3,9
Summe Internet Download         7,9 21,1 31,1 42,5 48,5
Klingeltöne           n. E. 11,9 8,3 4,1
Ring Back Tunes           n. E. 1,3 1,2 1,4
Summe Digital         7,9  21,1  44,3 52,0  54,0
Gesamtumsatz 282,7   262,0  240,2 201,7 203,7  210,1  230,6 230,4  222,9